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23.11.2012
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Burschentag in Stuttgart

Wenn aus Brüdern Feinde werden

Aus Stuttgart berichtet Sebastian Christ
DPA

In Stuttgart versucht die Deutsche Burschenschaft krampfhaft, sich heimlich zu streiten. Das klappt nicht so ganz - nicht einmal vor der Presse können sie ihren Ärger verbergen.

Eines ist Burschenschaftern immer wichtig gewesen: Konflikte tragen sie hinter verschlossenen Türen aus, nach außen zeigen sie sich geschlossen. Doch derzeit können sie ihren Zwist selbst vor laufenden Fernsehkameras nicht verbergen.

Freitagmorgen in Stuttgart, ein Restaurant im dunstverhüllten Neckarpark, Pressekonferenz der Deutschen Burschenschaft (DB): Christoph Basedow, Sprecher des Verbands, sitzt neben Pressereferent Walter Tributsch, als Amtsträger sind beide zur Neutralität verpflichtet. Doch Basedow gehört einem eher liberalen Bund aus Rostock an, Tributsch der weit rechts verorteten Wiener Teutonia. Und diese Distanz wird deutlich. Etwa als es um den desaströsen Burschentag im Juni geht, als die Abwahl Norbert Weidners als "Schriftleiter" der Verbandszeitung "Burschenschaftliche Blätter" knapp scheiterte. Weidner hatte den Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer als "Landesverräter" bezeichnet. Korrigiert die DB diesen Beschluss nun? Muss Weidner doch gehen?

Sprecher Basedow wählt jedes Wort sorgfältig: "Es ist richtig, dass sich seine Personalie im Streit befindet, seit seinem Text über Dietrich Bonhoeffer", sagt Basedow, "es war in Eisenach sehr knapp. Schwer zu sagen, ich möchte dazu keine Prognose abgeben." Dann spricht Pressereferent Tributsch, Mitbegründer der deutschnationalen Wochenzeitung "Zur Zeit". Er redet frei heraus, ohne Basedow eines Blicks zu würdigen: "Die Entscheidung für Weidner ist auf einer demokratischen Basis gefällt worden. Und es gehört auch zu den demokratischen Gepflogenheiten, Entscheidungen nicht so lange neu abzustimmen, bis es passt. Ich gehe davon aus, dass die Entscheidung bestätigt wird."

Die Flügel beschuldigen einander der burschenschaftlichen Ruhestörung

Da verwundert es nicht, dass der außerordentliche Burschentag in Stuttgart unter striktem Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Noch nicht einmal zur Eröffnung sind Medien zugelassen. Und eine Pressekonferenz nach Abschluss der Veranstaltung am Sonntag wird es auch nicht geben - der Tagungsort dürfe am Totensonntag für öffentliche Veranstaltungen nicht genutzt werden, heißt es.

Verschiedene linke Gruppen hatten im Vorfeld Flyer verteilt: "Burschis? Nein, danke!" Auf einschlägigen Webseiten schrieben sie: "Wir dulden keine 'Burschentage' von Reaktionären und Faschisten. Es liegt an uns zu handeln!" Linke aus ganz Deutschland sollten anreisen, um gegen den Burschentag zu protestieren.

Die "Sängerhalle Untertürkheim" liegt am Neckar, ganz in der Nähe der Daimler-Zentrale, gegenüber einer Schule. Mannschaftswagen der Polizei fahren Streife, Beamte beobachten aufmerksam Passanten. In Griffweite steht ein Rollwagen mit gut einem Dutzend Absperrgittern. Vor der Tür steht der Wagen einer Glaserei. In der Nacht hatten Unbekannte Scheiben im Eingangsbereich eingeworfen, teilte die Polizei mit.

Angriffe von links sind Burschenschafter gewohnt. Das dürfte sie derzeit weniger stören als der interne Ärger. Der Verband steckt in einer existentiellen Krise. "Die Deutsche Burschenschaft ist derzeit in einem Richtungsstreit, wir brauchen Ruhe, um uns neu auszurichten", sagt Sprecher Basedow. "Es ist unerträglich für uns, dass ein Verband mit zehntausend Mitgliedern immer wieder schlecht dasteht, weil zehn davon aus der Reihe tanzen."

Dabei bezichtigen sich beide Flügel gegenseitig der burschenschaftlichen Ruhestörung. Die Rechten echauffieren sich über liberalere Burschenschafter, die mit Interna an die Öffentlichkeit gegangen seien. Zudem glauben sie, Weidners Bonhoeffer-Äußerungen seien durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Liberalere Burschenschafter hingegen werfen der Gegenseite vor, mit rechten Statements das Ansehen der Deutschen Burschenschaft zu beschädigen.

"Alle Kaninchen starren auf die Schlange"

Deutlich wird das auf der morgendlichen Pressekonferenz, als Tributsch, auf den Fall Weidner angesprochen, zu einem Referat über Demokratie und Meinungsfreiheit ansetzt. Selbst der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen habe in Bezug auf die französischen Äußerungen zum Genozid an den Armeniern festgestellt, dass Meinungen zu politischen Themen frei seien, unabhängig von historischen Beweisen. Das müsse doch auch für die Deutsche Burschenschaft gelten. Basedow sitzt daneben und ringt mit sich, noch nicht einmal mit den Augenbrauen einen Kommentar abzugeben.

Auch kaum einer der etwa 500 bis 600 angereisten Burschenschafter will an diesem Freitag reden - von "Kein Kommentar" oder "Wir sind spät dran" einmal abgesehen. Im Wirtshaus des Tagungsorts finden hinter gelben Glasscheiben schon vor Beginn des Burschentages erste Treffen statt. Als einer der Burschenschafter Mithörer auf der Straße vermutet, wird es kurz hektisch. Dann wird das Fenster mit einem Knall geschlossen.

Wenig später kursieren Gerüchte, drei Bünde des rechten Flügels würden sich gemeinsam um den Vorsitz der Deutschen Burschenschaft für das nächste Jahr bewerben. Sollte es so kommen, könnte die letzte Chance auf eine friedliche Einigung von liberaleren und rechten Burschenschaften bald dahin sein. Dabei hatten einige Abgesandte noch darauf gehofft.

Es herrsche eine aufgeladene Atmosphäre, viel Unsicherheit, sagt ein norddeutscher Burschenschafter, aber es gebe auch noch den Willen, eine gemeinsame Zukunft zu gestalten. "Die Stimmung ist eher so: Alle Kaninchen starren gerade auf die Schlange."

Deutsche Burschenschaft: Marsch nach rechts

Klicken Sie auf die Pfeile rechts und links im Bild, um die Geschichte der Deutschen Burschenschaft in Stichpunkten zu lesen - von 1815 bis 2012.

dapd

12. Juni 1815 Gründung der ersten Burschenschaft

Deutschland ist in Kleinstaaten zersplittert, an den Universitäten schließen sich Studenten traditionell nach ihrer regionalen Herkunft zu Landsmannschaften zusammen. Nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon 1813 - 1815 (an denen 20 bis 50 Prozent aller deutschen Studenten teilnehmen) streben viele Studenten nach staatlicher Einheit aller Deutschen. In Jena lösen sich die bisherigen Landsmannschaften Thuringia, Vandalia, Franconia, Saxonia und Curonia auf und gründen gemeinsam die erste Burschenschaft. Ziel: Das Ende der Kleinstaaterei und Einheit Deutschlands in einer konstitutionellen Monarchie.

20. Juli 1881 Gründung des Dachverbands

In Eisenach gründen 35 Burschenschaften auf Einladung der drei Jenaer Bünde den Allgemeinen Deputierten-Convent (ADC) - der sich im Jahr 1902 in Deutsche Burschenschaft (DB) umbenennt. Österreichische Bünde werden vorerst nicht aufgenommen.

1920: Rassistischer Antisemitismus erhält Satzungsrang

Auf dem Burschentag wird auf Antrag im Vorjahr aufgenommener österreichischen Bünde einstimmig eine Satzungsänderung beschlossen: Juden oder "Judenstämmlige" ist die Aufnahme in Burschenschaften verboten, "nur deutsche Studenten arischer Abstammung" dürfen künftig Mitglied werden. Mehr noch: Die Bünde sollen Burschenschafter so erziehen, "dass eine Heirat mit einem jüdischen oder farbigen Weib ausgeschlossen ist".

1933: Freude über die „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten

Im März 1933 schreiben Vertreter der Verbandsspitze der Deutschen Burschenschaft in den „Burschenschaftlichen Blättern: „Die Deutsche Burschenschaft ist lange Zeit wegen ihrer scharfen Beschlüsse in der Judenfrage angefeindet worden […] Jetzt hat sie die Genugtuung, daß es eine deutsche Regierung gibt, die den Kampf gegen das Judentum auf der ganzen Linie aufgenommen hat.“

1961: Gründung der Burschenschaftlichen Gemeinschaft

Auf dem Burschentag scheitert ein Antrag, die Deutsche Burschenschaft für Bünde aus Österreich zu öffnen. Als Reaktion gründen 42 Bünde aus Österreich und Deutschland auf dem Haus der Münchner Danubia die Burschenschaftliche Gemeinschaft (BG). Das Gründungsprotokoll beginnt mit dem Bekenntnis zum „volkstumsbezogenen Vaterlandsbegriff“ – die Durchsetzung völkischen Gedankenguts ist Hauptanliegen der BG, ihr Vorgehen straff organisiert: Für BG-Bünde gilt künftig auf Burschentagen Fraktionszwang, gegen die BG kann nun so gut wie kein Beschluss mehr gefällt werden.

Oktober 1971: Historischer Kompromiss: Völkischer Triumph

Auf dem Burschentag in Landau beschließt die Deutsche Burschenschaft äußerst knapp den sogenannten Historischen Kompromiss: Das Fechten ist nicht mehr zwingend vorgeschrieben, im Gegenzug dürfen österreichische Bünde der DB beitreten. Die BG wird nun schleichend zum dominierenden Faktor in der DB: Beschlüsse können gegen sie ebenso wenig durchgesetzt werden wie die Vergabe von Ämtern im Dachverband. Was formal als gleichberechtigter Kompromiss erscheint, entpuppt sich als Machtübernahme der dezidiert völkisch-nationalistischen Bünde.

1996: Abspaltung liberaler Bünde und Gründung eines Gegenverbands

Acht Bünde verlassen die DB wegen deren völkischer Ideologie, des Zwangs zum Fechten und der Weigerung, Kriegsdienstverweigerer aufzunehmen. Sie gründen die Neue Deutsche Burschenschaft, die inzwischen 22 Bünde umfasst und sich explizit zur Bundesrepublik Deutschland bekennt.

Frühjahr 2011: Völkische Bünde fordern "Ariernachweis"

Ein Burschenschafter der Hansea Mannheim ist deutscher Staatsbürger mit chinesischen Eltern - für den völkischen Flügel in der DB ein Verstoß gegen das Abstammungsprinzip und damit eine Provokation. Der Rechtsausschuss des Dachverbands wird angerufen. Im Februar 2011 wird das Gutachten verbandsintern veröffentlicht: Es stützt das Blut- und Bodenprinzip des völkischen Flügels und schreibt in Zweifelsfällen eine Einzelfallprüfung vor. Die Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn stellt Anträge für den Burschentag, in denen der Ausschluss der Hansea Mannheim und eine Satzungsänderung gefordert werden: Demnach seien Nichtdeutsche unter anderem an ihrer "nichteuropäischen Gesichts- und Körpermorphologie" erkennbar. Liberale Bünde sind entsetzt.

Mai/Juni 2012: Rechtsextreme gewinnen Machtkampf

Eklat auf dem Burschentag in Eisenach: Zwar können die liberalen Bünde eine Zwei-Drittel-Mehrheit für eine Abstimmung über die Abwahl Norbert Weidners als Chefredakteur der "Burschenschaftlichen Blätter" mobilisieren - diese scheitert dann aber knapp mit 76 zu 85 Stimmen. Als Reaktion treten fünf Vertreter liberaler Bünde mit sofortiger Wirkung von ihren Spitzenposten im Dachverband zurück. Die "Initiative Burschenschaftliche Zukunft" (IBZ) kündigt an, dass ihre Bünde weitgehend die Deutsche Burschenschaft verlassen werden. Der Burschentag wird vertagt, die Fortsetzung findet vom 23. bis 25. November in Stuttgart statt.

Forum

Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 9 Beiträge
1. Wann
joachim_m. 23.11.2012
Nur seltsam, dass die Politik sich nicht für diese Vereine interessiert. Sind da zu viele Alte Herren in wichtigen Positionen im Staat? Wenn man das hier so liest, dann verfolgen einige dieser Vereine ganz klar [...]
Nur seltsam, dass die Politik sich nicht für diese Vereine interessiert. Sind da zu viele Alte Herren in wichtigen Positionen im Staat? Wenn man das hier so liest, dann verfolgen einige dieser Vereine ganz klar verfassungsfeindliche Ziele und könnten vom Innenminister verboten werden. Es wird Zeit, dass im Hinblick auf die völkischen und damit zugleich rassistischen Burschenschaften endlich etwas passiert, zumal die Burschenschaften vor allem eines sind: Vereinigungen, deren Mitglieder sich gegenseitig protegieren. Im Ergebnis heißt dies, dass sie sich gerne gegenseitig in Amt und Würde hiefen und das die Kombination rechtsradikal und Protektionismus den Rechtsstaat mehr gefährdet als die NPD es jemals schaffen kann, dürfte jedem klar sein, der einmal überlegt, was es bedeutet, wenn Burschenschafter beim Verfassungsschutz oder der Polizei ihre Leute in hohe Ämter einschleusen können, nur weil einer von ihnen unerkannnt in eine entsprechende Position gelangt.
2. Es nervt nur noch.
Haywood Ublomey 23.11.2012
Wenn man dem Unispiegel glauben würde, müßte man denken, die Burschenschaften seien die zweitwichtigste Institution in Deutschland nach der Bundesregierung oder der Deutschen Bank (Nichtzutreffendes nach persönlichem Geschmack [...]
Wenn man dem Unispiegel glauben würde, müßte man denken, die Burschenschaften seien die zweitwichtigste Institution in Deutschland nach der Bundesregierung oder der Deutschen Bank (Nichtzutreffendes nach persönlichem Geschmack streichen) und ihr weiterer Weg stelle die Weichen für unsere Zukunft. In Wirklichkeit sieht der Rest des Landes diesen schwarzbraunen Gesangsverein schon längst als einen Haufen ewiggestriger Verrückter an, die zu verstrahlt sind, um gefährlich zu sein. Da haben ja Nachrichten über C-Promis aus dem Dschungelcamp mehr Informationswert!
3. Nach Ihren Verlautbarungen sind große Teile der Burschenschaften nicht mehr auf dem Boden des GG
stanzer 23.11.2012
Selbstverständlich ist eine nachrichtendienstliche Überprüfung bestimmter der Teile der Burschenschaften dringend geboten. In diesem Land und bei unserer Geschichte können "Alte Herren" und junge Füchse nicht [...]
Selbstverständlich ist eine nachrichtendienstliche Überprüfung bestimmter der Teile der Burschenschaften dringend geboten. In diesem Land und bei unserer Geschichte können "Alte Herren" und junge Füchse nicht verfassungsfeindliche Ziele ohne politische und juristische Konsequenzen - besonders als " Akademiker" - verkünden. Dies ist kein Angriff auf die Meinungsfreiheit, sondern die Abwehr verfassungszerstörender Bestrebungen. Unserer Rechtsstaat hat die Mittel - und sollte sie auch nutzen- diesem Theater ein Ende zu setzten
4.
Bontainer 23.11.2012
Hmm, ich gehöre einer jener Burschenschaften an, die 1996 unter Protest aus der DB ausgetreten sind. Machen wir uns nichts vor, selbst der liberalste Buxe (Burschenschafter) der DB ist, mit Verlaub gesagt, weit rechts von [...]
Zitat von sysopDPAIn Stuttgart versucht die Deutsche Burschenschaft krampfhaft, sich heimlich zu streiten. Das klappt nicht so ganz - nicht einmal vor der Presse können sie ihren Ärger verbergen. http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/deutsche-burschenschaft-aufgeheizte-stimmung-beim-burschentag-a-869031.html
Hmm, ich gehöre einer jener Burschenschaften an, die 1996 unter Protest aus der DB ausgetreten sind. Machen wir uns nichts vor, selbst der liberalste Buxe (Burschenschafter) der DB ist, mit Verlaub gesagt, weit rechts von der CSU anzusiedeln. Ich habe in meiner Studienzeit (1982-1986) leider des öfteren "Wir fahren gegen Engeland" etc. aus den Mündern diverser sogenannter "Verbandsbrüder" gehört. Die Deutsche Burschenschaft und speziell die BG gehört geschlossen unter die Observation der Verfassungsschutzes. Und, JA, Beziehungen sind Alles....
5. optional
fruf 24.11.2012
Die Politik interessiert sich nicht dafür, weil selbst von den rechtesten Burschen/AH kaum bis gar keine Gefahr ausgeht. Es gibt Spinner die sich ein großdeutsches Reich wünschen, aber mehr als im Suff am Stammtisch drüber zu [...]
Die Politik interessiert sich nicht dafür, weil selbst von den rechtesten Burschen/AH kaum bis gar keine Gefahr ausgeht. Es gibt Spinner die sich ein großdeutsches Reich wünschen, aber mehr als im Suff am Stammtisch drüber zu schwadronieren bekommen die nicht hin. Und was das geklüngel angeht: wär mein Leben einfach wenns denn wirklich so wär (ich bin in einer Burschenschaft, aber nicht in der DB). Mehr als ein Praktikum oder ein paar Adressen wo man sich bewerben könnte springt da selten bei raus. Gerade die rechten Bünde wünschen sich vllt sie wären "die Elite", aber viel mehr als Wunschdenken ist es nun mal nicht.

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