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10.01.2013
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Studenten wagen Neustart

Jetzt fängt alles wieder von vorne an

Von Christoph Wöhrle

Wegen einer Nackttänzerin umziehen, gegen den Krebs ankämpfen, vielleicht auch nur eine unerhörte Aufstiegschance nutzen - manchmal öffnen sich Türen auf dem Weg durchs Leben. Drei Wagemutige erzählen im UniSPIEGEL, wie sie den Neustart schafften.

Florian Büttner

Auswanderer Block: Freunde hielten ihn für verrückt, als er zur Nackttänzerin zog

Tobias - In die USA ziehen für die Liebe

Angefangen hat alles im Sommer 2010. Tobias Block war mit Freunden nach Las Vegas gereist, Urlaub machen, ein bisschen zocken, vielleicht Mädels kennenlernen. "Es lief gut mit den Kumpels, und es lief gut mit den Frauen", erzählt Block. "Wir haben uns eben amüsiert." In einer dieser selbstvergessenen Nächte zog es ihn und seine Freunde in den "Playboy Club" im Palms Hotel. Block tanzte zu den harten Beats, die in seiner Brust vibrierten.

Plötzlich sah er auf der Tanzfläche eine Frau, sie gefiel ihm sofort. Blickkontakt, dann nebeneinander tanzen, dann miteinander, und irgendwann standen sie knutschend zwischen einarmigen Banditen. "Ich werde dich heute Nacht nicht mitnehmen", sagte die Schöne. Immerhin gab sie ihm ihre Telefonnummer und verriet ihren Namen: Megalit, eine gebürtige Peruanerin.

Zwei Jahre später sitzen Tobias Block und Megalit Macon auf dem Sofa in ihrem gemeinsamen Wohnzimmer. Von draußen hört man Wasser auf den Beckenrand klatschen; die Nachbarn amüsieren sich im Pool. Auf dem Laptop läuft ein Video von der Hochzeit. Das Ehepaar lebt jetzt mit Megalits fünfjährigem Sohn Brandon und dem Hund Jackey im Westen von Las Vegas.

Die Frau, die Block heiratete, für die er Deutschland verließ und sein Studium beendete, ist nicht irgendeine nette Disco-Schönheit mit einem Langweiler-Job in der Stadtverwaltung. Megalit war Stripperin, als er sie kennenlernte - und sie ist es bis heute.

Block rief Megalit schon am Tag nach dem Tanz im Club an. Sie lud ihn nach San Francisco ein, wo sie damals lebte. Er verschob seinen Rückflug nach Deutschland und fuhr zu ihr. Anfangs erzählte sie ihm, sie verdiene ihr Geld mit Import-Export-Geschäften. Dann die Wahrheit: "Ich tanze."

Seine Freunde von der Uni sagten: "Tobi, du bist verrückt!"

Tobias Block war überrascht, aber nicht geschockt. Er wollte diese Frau, diese eine Frau, und es war ihm nicht sonderlich wichtig, womit sie ihr Geld verdient. Er brach sein Geschichts- und Politikstudium im neunten Semester ab. Er kündigte die Wohnung in Krefeld, zog in die USA, heiratete Megalit standesamtlich, dies allerdings vor allem wegen des Visums. Gemeinsam zogen sie dann nach Las Vegas; da gab es bessere Jobs für sie. Seine Freunde von der Uni sagten: "Tobi, du bist verrückt!"

Am Abend klingen sphärische Klänge durch den Club "Cover Girls" in Las Vegas. Ein großes Etablissement, eine bombastische Szenerie, eine Bühne, auf die mehrere Spotlights gerichtet sind. Auftritt Megalit, die sich bei der Arbeit "Thally" nennt. Der Beat setzt ein. Die Tänzerin stampft mit den Füßen auf den Boden, dreht sich um die Stange, setzt einen strengen Blick auf. Langsam zieht sie sich aus, bis sie im Höschen und barbrüstig auf der Bühne steht. Die Männer im Publikum schauen gebannt, sie johlen, klatschen.

"Ich bin kein eifersüchtiger Typ. Solange sie mit den Männern nicht ins Bett geht", sagt Block, der so eine Art hat, Sätze immer wie ein großes Fazit klingen zu lassen. Megalit geht natürlich nicht mit ihren Fans ins Bett. Zumal sie schon mit dem Tanzen genug verdient - Gäste stecken ihr Scheine zu, oft liegt das Monatssalär weit über 10.000 Dollar.

Block kann da nicht mithalten. Seit einem Jahr berichtet der ehemalige Hobby-Zocker für eine Online-Pokerschule als Fachmann aus Las Vegas. Er kann sich vorstellen, eine Weile Journalist zu bleiben und auch über andere Themen als Glücksspiel zu schreiben und zu bloggen.

Das Studentenleben vermisst Block nicht, er möchte auch in den USA nicht weiterstudieren. Vielleicht wird das Paar irgendwann eine Firma gründen, was genau, wollen die beiden nicht verraten. Aber eines steht fest: Für Tobias Block ist das Leben kein Glücksspiel mehr.

Was Block geschah, kann im Prinzip jedem passieren: Ein unvorhergesehenes Ereignis wirbelt das Hier und Jetzt durcheinander, unweigerlich kommt ein Moment der Entscheidung. Ein Wendepunkt. Mache ich weiter wie bisher? Ignoriere ich die Tür, die sich auftut? Weitermachen, das ist immer der leichtere Weg, und viele Freunde sagen: der richtige, der vernünftige Weg. Aber man erfährt nie, was man verpasst hat.

Sandra Königs neues Leben sah allerdings zunächst so aus, als würde man es gern verpassen.

Sven Wied

Studentin König: Als der Krebs kam, wurde ihr klar, dass jeder Tag ein Tag null ist

Sandra - Kampf gegen den Krebs

Am Anfang war es nur ein Knoten in der Brust. Klein wie eine Murmel, schwer zu ertasten. Brustkrebs? "Doch nicht mit 21", haben alle gesagt. Die Freundinnen, die Mutter, der Freund, mit dem Sandra König erst frisch zusammen war. Auch sie selbst war nicht nervös. Sicher, zum Arzt gehen musste sie, abklären lassen, ja, ja.

Auch die Gynäkologin im Krankenhaus sagte, dass der Knoten gewiss harmlos sei. Um hundertprozentig sicherzugehen, müsse man natürlich eine Biopsie machen, ein Stück Gewebe entnehmen. Natürlich.

Das war an einem Freitagnachmittag. In der Woche darauf kam das Ergebnis: Brustkrebs. Mit 21. "Da musst du jetzt durch", war Königs erster Gedanke.

Heute ist Sandra König 25 Jahre alt und der Krebs in ihrem Körper ausgelöscht. Sie studiert im achten Semester Medizin und erzählt ihre Geschichte mit einem gleichmütigen Lächeln, allerdings mit geändertem Namen, weil sie nicht gebrandmarkt sein will für die Zukunft als "die Brustkrebskranke". König hat ihren Frieden gemacht mit der Diagnose und dem Entsetzen, das darauf folgte. Ihr Studium hat ihr dabei geholfen.

"Ich schaue manchmal aus dem Fenster, sehe, wie die Sonne scheint und denke: Es ist so schön, dass ich leben darf", sagt Sandra König. Sie wohnt in einer Stadt in Norddeutschland in einem Bungalow mit dunklen Holzdielen und Fenstern, von denen der weiße Lack blättert. Auf dem Tisch steht der aufgeklappte Laptop; sie hat gerade für eine Klausur gelernt.

Den Stress im Studium nimmt König nicht mehr so ernst wie vor ihrer Krebserkrankung. Ihr ist es wichtig, das Leben zu spüren in allen Verästelungen, jeden Tag etwas Schönes zu unternehmen. "Das Studium verzögert sich, ganz klar. Mir ist es nicht mehr so wichtig, möglichst schnell fertig zu werden." Was bedeute schon die Regelstudienzeit, fragt sie, wenn man dem Tod so nahe war?

Ihr Freund begleitete sie in die Klinik

Nach der Diagnose wurde Sandra König weiter untersucht. Der Krebs hatte keine Metastasen im Körper gestreut, die Überlebenschancen waren gut. Aber natürlich hatte sie Angst. Was, wenn da weiter Tumore wüchsen wie Unkraut im Garten? Was, wenn sie stürbe? Ihr Freund begleitete sie in die Klinik, schlief nachts neben ihr, nachdem Chirurgen ihr den Tumor aus der Brust geschnitten hatten.

Erst drei Wochen vor der Diagnose waren die beiden zusammengekommen. "Dieses Hochgefühl des Verliebtseins hat mich alles besser ertragen lassen", sagt König. Vor der OP war sie extra oft feiern gegangen, sie trank, sie rauchte, sie wusste, dass sie genau JETZT noch lebte und wollte das spüren.

Dann kam die Chemotherapie. Vier Monate Gift, das die Krebszellen tötet, aber auch gesunde Zellen vernichtet. König hatte Glück, sie musste sich selten übergeben, hatte wenig Schmerzen und magerte nicht ab, weil sie vor allem fettes und zuckerhaltiges Essen zu sich nahm.

Trotzdem, Sandra König fielen die Haare aus, ihre heißgeliebten langen braunen Haare. Und so krank zu sein, das passt nicht in eine WG, passte nicht in ihre WG, in der ein Kommen und Gehen war, der alltägliche Wahnsinn, der Gesunden nicht als solcher auffällt. Zu wenig Privatsphäre. Sie zog zu ihrem Freund. Und bekam eine Perücke mit dickem langen Haar.

"Dass ich studiert habe, war ein Glücksfall"

Sandra König hätte sich aufgeben können, sich ganz in ihre Krankheit fallen lassen können, mal gucken, was danach kommt, falls es ein Danach gibt. Hat sie aber nicht. Ihr wurde klar, was ihr vielleicht ohne den Krebs nicht klargeworden wäre: dass sie entscheidet, wie ihr Leben läuft, dass sie nur dieses eine hat und dafür verantwortlich ist, dass jeder Tag ein Tag null ist, an dem sie die Weichen für ihre Zukunft stellt.

"Dass ich studiert habe, war ein Glücksfall", sagt König. Das Medizinstudium habe ihr geholfen, das Ganze etwas analytischer zu betrachten. Eben wie eine Fachfrau. Eine wichtige Prüfung in Physiologie hat sie krankheitsbedingt vergeigt, aber das war nicht wichtig. Wichtig war, dass das Studium sie über die schwere Zeit trug, dass sie nicht allein war und etwas zu tun hatte, sich an eine Tagesstruktur und Routine halten konnte.

Heute ernährt sich König sehr gesund, macht Yoga, geht aber auch weiter feiern, spart ihr Geld nicht, will sich bald einen Hund oder eine Katze kaufen. Den Gedanken "Was mache ich in zehn Jahren?", aus Lebensangst geboren, lässt sie nicht mehr zu, sie will ihre Pläne JETZT umsetzen.

Nach einem Praxissemester in einer Klinik in Bangladesch möchte sie später vielleicht als Rechtsmedizinerin arbeiten, vielleicht aber auch Landärztin werden. Alles ist möglich. Die Uhr steht wieder auf null.

Tobias Block hat das Studium sausen lassen für Megalit und Las Vegas, für Sandra König war das Weiterstudieren wichtig. Es gibt noch eine Variante: wenn das Studium selbst die Tür in ein neues Leben ist. So war es bei Joachim Binder.

Sven Paustian

Erzieher Binder: Er will Chef werden

Joachim - Neustart auf dem zweiten Bildungsweg

Nein, Joachim Binder ist nicht einer dieser Langzeitstudenten, die sich durch die Semester bummeln. Der 40-Jährige geht zwar noch zur Uni. Aber das hat ganz andere Gründe.

Binder machte erst einen Hauptschulabschluss, absolvierte eine Lehre zum Elektroinstallateur und stellte dann während seines Zivildienstes fest, dass er lieber etwas Soziales machen und mit Menschen arbeiten wollte. So begann er mit 21 Jahren eine Ausbildung zum Erzieher. Lebensveränderung Nummer eins.

Binder merkte schnell, dass er den richtigen Job gewählt hatte, und ließ sich vor vier Jahren vom "S' Häusle am Mühlbach" in Offenburg anheuern, einer Einrichtung für Kinder aus problematischen Verhältnissen. Zwölf Mädchen und Jungen werden dort betreut. Binder kümmerte sich vor allem um Hausaufgabenbetreuung, Freizeitgestaltung und Elterngespräche. Im Flur hängen bunte Schulranzen an Messinghaken neben selbstgemalten Bildern; aus den Räumen dringen Kinderstimmen. Binder sitzt im Büro und gießt sich Kaffee ein. Dann erzählt er, wie sich ein zweites Mal alles änderte für ihn.

Es begann, als seine Chefin kündigte, die Leiterin des "Häusles". Obwohl ihm die Qualifikation fehlte, fragte ihn der Sozialträger, ob nicht er die Geschäfte mit sofortiger Wirkung kommissarisch führen könnte. Auf einmal stand Binder vor Aufgaben, die eine Nummer zu groß für ihn waren: Budgetverantwortung, Personalführung, dazu viel komplizierter Schreibkram. Er versuchte, sich hineinzufuchsen in die Materie, fleißig, gründlich wie ein Erbsenzähler, aber ihm wurde schon nach ein paar Tagen klar, dass er es nicht schaffen würde, so einen Job auf Dauer zu meistern.

Pauken wie ein Pennäler - daran musste er sich erst gewöhnen

Binder überlegte nicht lange. Er ging durch die Tür, die sich da öffnete, indem er beschloss, den zweiten Bildungsweg einzuschlagen. Bewerber, die mindestens vier Jahre Berufserfahrung und eine abgeschlossene Ausbildung vorweisen, können auf diese Art noch studieren. "Mir ging einfach das Chef-Gen ab. Ich musste lernen, ökonomisch zu denken", sagt Binder.

2009 fing er zum Wintersemester an, berufsbegleitend, also neben seinem Job, Pädagogikmanagement zu studieren, jetzt sitzt er schon an seiner Bachelor-Arbeit, sein derzeitiger Durchschnitt ist besser als Note zwei.

Sein Arbeitgeber trägt die Hälfte der Studienkosten, dafür musste sich Binder verpflichten, vier weitere Jahre seinen Job im "S' Häusle" zu machen. Pauken wie ein Pennäler - an das wissenschaftliche Arbeiten musste er sich erst gewöhnen. Jeden Dienstag hat er frei, widmet sich ausschließlich seinem Studium, den Rest muss er abends und am Wochenende erledigen. "Das ist schon manchmal stressig. Ich habe ja auch noch eine Frau und drei Kinder", erzählt er.

Binders Traum: irgendwann selbständig eine Einrichtung für Erlebnispädagogik zu führen. Aber mit seinem Bachelor in der Tasche könnte er auch einen Leitungsposten bei einem großen Sozialträger besetzen und mehr Geld verdienen als heute. Er könnte jetzt überhaupt so vieles tun. Ein großer Raum der Möglichkeiten hat sich aufgetan.

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insgesamt 13 Beiträge
1.
julia-s12345 10.01.2013
Danke für den interessanten Artikel. Immer interessant von Menschen in Deutschland zu hören, die sich etwas Neues trauen. Wäre interessant, in 10 Jahren zu hören, was aus dem Mann geworden ist, der nach Las Vegas gezogen ist.
Danke für den interessanten Artikel. Immer interessant von Menschen in Deutschland zu hören, die sich etwas Neues trauen. Wäre interessant, in 10 Jahren zu hören, was aus dem Mann geworden ist, der nach Las Vegas gezogen ist.
2. Schöner Artikel
johannes_33 10.01.2013
habe selber nach dem Abi ein Studium noch im Grundstudium (3 Sem.) abgebrochen, danach eine Ausbildung als Physiotherapeut gemacht, dann nach der Ausbildung mehrere Jahre in dem Beruf gearbeitet inkl. 2 Jahre Selbstständigkeit in [...]
habe selber nach dem Abi ein Studium noch im Grundstudium (3 Sem.) abgebrochen, danach eine Ausbildung als Physiotherapeut gemacht, dann nach der Ausbildung mehrere Jahre in dem Beruf gearbeitet inkl. 2 Jahre Selbstständigkeit in eigener Praxis. Mit über 30 habe ich dann nochmal studiert und einen Bachelor Abschluss als Wirtschaftsingenieur hingelegt um nun in einer ganz anderen Branche zu arbeiten und berufsbegleitend noch einen Master zu machen. Trotzdem hat man manchmal das Gefühl, dass Personaler einen derartigen Weg nicht gerne sehen sondern lieber Mitarbeiter einstellen, die einen gradlinigeren Lebenslauf vorzuweisen haben.
3.
sponner_hoch2 10.01.2013
Was für ein handwerklich schlechter Artikel. Erst wird mit Platitüden gearbeitet, ohne die mal zu hinterfragen: ---Zitat--- Weitermachen, das ist immer der leichtere Weg, und viele Freunde sagen: der richtige, der vernünftige [...]
Was für ein handwerklich schlechter Artikel. Erst wird mit Platitüden gearbeitet, ohne die mal zu hinterfragen: ---Zitat--- Weitermachen, das ist immer der leichtere Weg, und viele Freunde sagen: der richtige, der vernünftige Weg. Aber man erfährt nie, was man verpasst hat. ---Zitatende--- Tja, was man verpasst hat weiß man nie (das ist ja gerade das Wesen des Verpassens). Egal, ob man sich jetzt für die scheinbar vernünftige oderunvernünftige Alternative entschieden hat. Tobias Block weiß nicht, was her verpasst hat, was passiert wäre wenn er in Deutschland geblieben und weiter studiert hätte. Nun ja, und dann wird auch noch inhaltlicher Unsinn verbreitet: ---Zitat--- Pauken wie ein Pennäler - an das wissenschaftliche Arbeiten musste er sich erst gewöhnen. ---Zitatende--- Was denn nun, Pauken oder wissenschaftliches Arbeiten? Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Muß man als Journalist bei einem vernünftigen Medium (der Spiegel / Spiegel-Online möchte das ja wohl immer noch sein) jetzt in der Regel nicht mehr studiert haben? Oder ist "Pauken wie ein Pennäler" an der Fakultät von Herrn Wöhrle jetzt schon die Definition von wissenschaftlichem Arbeiten. Dann würde ich gerne mal erfahren, welche das ist.
4. Dieser Artikel soll Mut machen...
Chatzi 10.01.2013
...dass es im Leben auch anders geht. Anders als alle um einen herum, die plötzliches Ausscheren vom alltäglichen nicht verstehen und nachvollziehen können. Zu Veränderungen sind die wenigsten bereit. Ich kann nur sagen, ich [...]
...dass es im Leben auch anders geht. Anders als alle um einen herum, die plötzliches Ausscheren vom alltäglichen nicht verstehen und nachvollziehen können. Zu Veränderungen sind die wenigsten bereit. Ich kann nur sagen, ich verabscheue Menschen, die tagein tagaus dasselbe tun, sich der täglichen Routine unterordnen und nicht für sich selbst hinterfragen, wie manchen auch anders bewerkstelligt werden könnte. Nach 25 Jahren bin ich aus dem Berufsleben vorerst "freiwillig" ausgeschieden. Meine Vorgesetzten haben mich angeekelt, ihre Intrigen und Spielchen hatte ich satt. Ich entschloss mich, die Reißleine zu ziehen, obwohl ich hochbezahlt war und ein angeblich "unersetzlicher" Fachidiot in meinem Bereich. 2 Jahre später geniesse ich meine Freiheit und Freizeit, ein neuer Fachidiot wurde gezwungen, meinen Job zu machen, er fügte sich, weil er "schon fast 50" ist und einen Neuanfang nicht wagte. Ich blicke nicht zurück, sondern nur nach vorne. Alle meine Ex-Kollegen, die wie bei Block mich für verrückt erklärt hatten, sind noch im selben Trott und haben den Kontakt zu mir abgebrochen. Ich kann darüber nur den Kopf schütteln. Lebbe geht weita!
5. Respekt ...
phobos81 10.01.2013
Grössten Respekt an Sie! Ich hoffe das Sie finden was sie suchen ...
Zitat von Chatzi...dass es im Leben auch anders geht. ... Lebbe geht weita!
Grössten Respekt an Sie! Ich hoffe das Sie finden was sie suchen ...

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