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19.12.2012
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Weihnachtsgeschenke von Studenten

"Ich habe ihm ein Lied geschrieben"

Wlada Kolosowa

Noch kein Weihnachtsgeschenk? Und keine Idee? Hier berichten Studenten aus Kenia, den USA und Deutschland von ihren ungewöhnlichsten Präsenten - und verraten, wie diese angekommen sind.

Alle Jahre wieder die gleiche Frage: Was schenke ich meiner Mutter? Meinem Bruder? Meinem Freund? Meist wollen wir etwas Wunderbares, Einmaliges, Unvergessliches verschenken und stehen hinterher doch in der Parfümerie, im Buchladen oder kaufen Duftkerzen.

Manchmal gelingt aber doch der Clou: Wir finden etwas, über das sich der Vater, die Schwester, die Freundin auch noch Jahre später freuen. Und genau von diesen Geschenken berichten Studenten aus Kenia, den USA und Deutschland.

Joel aus New York beispielsweise hat zu Weihnachten einmal ein selbstkomponiertes Lied verschenkt. Der Titel: Du und ich für immer. "So ganz geklappt hat es nicht", sagt er. "Wir sind inzwischen nicht mehr zusammen." Ian, ebenfalls aus den USA, hat seinem Bruder vor sechs Jahren zu Weihnachten einen Brief geschrieben. Der Bruder musste Weihnachten in einer Klinik verbringen, weil er alkoholkrank war. Ian sagte ihm, dass er immer auf ihn zählen könne, egal wie oft er noch stolpere. "Mein Bruder hat den Brief noch heute", sagt er. Njoroge aus Nairobi hingegen sagt: "Weihnachten bedeutet mir nichts." Früher habe er an Gott geglaubt. Das habe sich geändert, nachdem er in Kenia brutale Stammeskämpfe miterlebte. Heute sagt er: "Weihnachten ist für mich Pomp ohne Inhalt."

Lesen Sie alle Protokolle in der Fotostrecke.

Aufgezeichnet von Fabienne Kinzelmann, Wlada Kolosowa und Christoph Titz

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insgesamt 6 Beiträge
1. das ist eine gute idee. es ist doch geradezu peinlich
hobbysechs00 19.12.2012
wenn sich menschen wie die dressierten aeffchen von diesem Konsum Terror beugen. dann sitzen sie auch noch unter einem ermordeten weihnachtsbaum und singen fromme Lieder.
wenn sich menschen wie die dressierten aeffchen von diesem Konsum Terror beugen. dann sitzen sie auch noch unter einem ermordeten weihnachtsbaum und singen fromme Lieder.
2. optional
3komma1415... 19.12.2012
Weihnachten ist das, was man daraus macht. Keiner ist gezwungen diesen "Konsum Terror" mitzumachen. Ich z.B. kaufe nie was. Ich setzt mich in der Vorwoche (trotz 10 Stundentag) auf den Hosenboden, durchwälze ein paar [...]
Weihnachten ist das, was man daraus macht. Keiner ist gezwungen diesen "Konsum Terror" mitzumachen. Ich z.B. kaufe nie was. Ich setzt mich in der Vorwoche (trotz 10 Stundentag) auf den Hosenboden, durchwälze ein paar alte Rezeptbücher und mache mir eine Platte, was man wem kreatives Backen könnte. Dann gibts zu Weihnachten selbstgebackenes Brot, Plätzchen oder andere Leckereien (mein bisher bester Clou: Honig mit Nüssen und Schnaps oder mit Marzipan gefüllte Datteln in Schokoladenmantel) Kam immer gut an. Ich muss asgen ich freue mich sehr auf die Zeit mit der Familie. Man sieht sich ja sonst kaum.
3. Ermordete Weihnachtsbäume?
gehdoch 19.12.2012
@Hobbysechs00: Sicher essen Sie auch nur Obst, das vom Baum gefallen- und damit eines natürlichen Todes gestorbein ist ? Weihnachten ist das was man draus macht. Ich für meinen Teil feiere gerne Weihnachten mit meiner Familie [...]
@Hobbysechs00: Sicher essen Sie auch nur Obst, das vom Baum gefallen- und damit eines natürlichen Todes gestorbein ist ? Weihnachten ist das was man draus macht. Ich für meinen Teil feiere gerne Weihnachten mit meiner Familie und freue mich über die leuchtenden Augen meiner Kinder mehr, als über ein selbst erhaltenes Geschenk. Ich habe auch schon Songs oder Gedichte verschenkt und wenn ich etwas sehe von dem ich weißß, dass meine Frau sich wirklich sehr darüber freuen würde, dann darf es auch mehr kosten als eine Tüte Fallobst. Die Vorweihnachtszeit finde ich im Übrigen ebenfalls furchtbar, man darf sich nicht anstecken lassen, das geht schon :) Frohe Weihnachten allerseits
4.
adrianralle 19.12.2012
Das ist toll. Ich würde mich auch sehr darüber freuen.
Zitat von 3komma1415...Weihnachten ist das, was man daraus macht. Keiner ist gezwungen diesen "Konsum Terror" mitzumachen. Ich z.B. kaufe nie was. Ich setzt mich in der Vorwoche (trotz 10 Stundentag) auf den Hosenboden, durchwälze ein paar alte Rezeptbücher und mache mir eine Platte, was man wem kreatives Backen könnte. Dann gibts zu Weihnachten selbstgebackenes Brot, Plätzchen oder andere Leckereien (mein bisher bester Clou: Honig mit Nüssen und Schnaps oder mit Marzipan gefüllte Datteln in Schokoladenmantel) Kam immer gut an. Ich muss asgen ich freue mich sehr auf die Zeit mit der Familie. Man sieht sich ja sonst kaum.
Das ist toll. Ich würde mich auch sehr darüber freuen.
5. das mit dem Lied...
fatherted98 19.12.2012
...ist gar nicht so schlecht..aber wenn sie es instrumental auf der Flöte gespielt hätte, wäre es sicher besser angekommen...und wer weiß, vielleicht wären die beiden jetzt noch zusammen.
...ist gar nicht so schlecht..aber wenn sie es instrumental auf der Flöte gespielt hätte, wäre es sicher besser angekommen...und wer weiß, vielleicht wären die beiden jetzt noch zusammen.

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