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10.02.2013
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IQ von 162

Verein der Superhirne nimmt Dreijährige auf

action press

Die dreijährige Alice Amos: Englisch als Zweitsprache

Sie zählt zu den jüngsten Mitgliedern des Hochbegabten-Clubs Mensa. Bei Alice Amos aus Großbritannien wurde ein IQ von 162 festgestellt. Dabei hatten sich die Eltern der Dreijährigen zunächst Sorgen gemacht, weil ihre Tochter nicht sprechen wollte.

Hamburg - Ihre Tochter sei eigentlich etwas langsam in ihrer Entwicklung gewesen, berichten die Eltern der dreijährigen Britin Alice Amos. Lange habe sie nicht gesprochen, doch auf einmal seien die Worte nur so aus ihr herausgesprudelt. Als sie zwei Jahre alt war, habe sie bereits Mathe gelernt, die Zahlen regelrecht aufgesogen. Nun unterrichte sie ihre kleine Schwester, erzählt der Vater britischen Medien.

Der Intelligenztest bei Alice Amos ergab jetzt einen Intelligenzquotienten (IQ) von 162, sie gilt damit nach gängiger Klassifikation als Genie. Der Hochbegabten-Verein Mensa teilt mit, man habe das Mädchen aufgenommen.

"Wir sind glücklich, dass Alice unserem Verein beigetreten ist", sagt John Stevenage, der Vorsitzende der britischen Mensa-Sektion. Der Club der Intelligenzler nimmt Hochbegabte auf; in Deutschland müssen sie dafür einen IQ von mindestens 130 nachweisen; gefragt ist vor allem die Fähigkeit zum logischen Denken.

Als Hobbys gibt Alice künstlerische Tätigkeiten an: Sie tanze, male, töpfere und singe. Wenn sie aus der Vorschule komme, lese sie aber auch gern. Die Mensa-Mitarbeiter waren auch von Alices sprachlichem Können beeindruckt: "Ihre Fähigkeiten in der englischen Sprache sind bemerkenswert, zumal es nur ihre zweite Sprache ist, ihre Eltern reden russisch mit ihr", erklärt Mensa. Die Familie war kürzlich aus Russland eingewandert.

Hochintelligente verbinden

Alice ist nicht das jüngste Kind, das jemals im britischen Mensa-Club aufgenommen wurde. Im Jahr 2009 hatte bereits Elise Tan Roberts im Alter von zweieinhalb Jahren mit einem IQ von 156 den Zugang in den Club geschafft.

Allerdings sind die IQ-Zahlen international nicht gut vergleichbar: In Deutschland etwa enden Tests bei einem IQ von 150. In den USA wird anders getestet, so dass dort Ergebnisse zustande kommen, die IQs bis 190 ausweisen.

Gegründet wurde der Mensa-Verein 1946 in Großbritannien, der deutsche Ableger entstand 1979. Bei der Eintragung ins Vereinsregister zählte der Verein in Deutschland gerade mal 45 Mitglieder, mittlerweile sind es nach Vereinsangaben etwa 10.000. Mit 110.000 Mitgliedern in einigen Dutzend Ländern ist Mensa der weltweit größte Verein für hochbegabte Menschen.

Die Mitglieder organisieren lokale, überregionale und internationale Treffen. "Wir hoffen, dass Alice vom Austausch mit den anderen begabten Kindern profitieren wird", sagt der Mensa-Vorsitzende Stevenage.

boj

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insgesamt 161 Beiträge
1. Mens sana in corpore Sanella.
kopfschütteler 10.02.2013
Ausgerechnet zu Mensa. Das arme Kind! Ich weiß zwar nicht, wie die Brüder in UK aufgestellt sind, aber in Deutschland kommen die diversen Ortsvereine über die Veranstaltung gemeinsamer Spieleabende irgendwie nicht groß [...]
Zitat von sysopaction pressSie zählt zu den jüngsten Mitgliedern des Hochbegabten-Clubs Mensa. Bei Alice Amos aus Großbritannien wurde ein IQ von 162 festgestellt. Dabei hatten sich die Eltern der Dreijährigen zunächst Sorgen gemacht, weil ihre Tochter nicht sprechen wollte. http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/iq-von-162-mensa-verein-nimmt-dreijaehrige-als-genie-auf-a-882470.html
Ausgerechnet zu Mensa. Das arme Kind! Ich weiß zwar nicht, wie die Brüder in UK aufgestellt sind, aber in Deutschland kommen die diversen Ortsvereine über die Veranstaltung gemeinsamer Spieleabende irgendwie nicht groß hinaus. Und die Mitgliederzeitschrift (sorry...) ist ein Fall für die Menschenrechtskommission.
2.
kommentor 10.02.2013
Nanu? Noch kein einziger Naserümpfer, der die Diskussion mit einem wohldurchdachten "Intelligenz kann man gar nicht richtig messen!" und "Iiiich brauch sowas ja nicht." bereichert? Na egal, wird ja nicht lange [...]
Nanu? Noch kein einziger Naserümpfer, der die Diskussion mit einem wohldurchdachten "Intelligenz kann man gar nicht richtig messen!" und "Iiiich brauch sowas ja nicht." bereichert? Na egal, wird ja nicht lange dauern. So, zum Artikel: Der Autor sollte sich nochmal schlau machen (haha), daß unterschiedliche "IQ-Zahlen" in erste Linie bedeuten, daß die Skaleneinteilung für die "Breite" der Verteilungskurve etwas anders ist und der 2-Sigma-Bereich deswegen von 100 bis zu je nach Auswertungsvorgehen unterschiedlichen Zahl reichen kann, es bedeutet nicht (wonach es etwas klingt, aber vielleicht gar nicht gemeint war), daß die Tests woanders leichter/schwerer sind oder daß woanders klügere Leute wohnen. Das ist nur nicht besonders offensichtlich, weil die Zahl dimensionslos ist (und "IQ-Punkte" ist keine sinnvolle Maßeinheit). Eine etwas holprige Analogie, die aber den Unterschied gut aufzeigt, ist, daß z.B. Entfernungen je nach Land mal metrisch und mal vielleicht in Meilen, Yard oder Zoll gemessen werden. SF und NY sind 4200 km voneinander entfernt, oder halt 2600 Meilen. Die Entfernung als solche ist aber gleich. Insofern kann ein- und dieselbe Person bei typischen und anerkannten Tests in D eine 135 erreichen und in USA vielleicht 160. Das steckt dahinter.
3.
HuFu 10.02.2013
Das war's für's Kind und das Kindsein.
Zitat von sysopaction pressSie zählt zu den jüngsten Mitgliedern des Hochbegabten-Clubs Mensa. Bei Alice Amos aus Großbritannien wurde ein IQ von 162 festgestellt. Dabei hatten sich die Eltern der Dreijährigen zunächst Sorgen gemacht, weil ihre Tochter nicht sprechen wollte. http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/iq-von-162-mensa-verein-nimmt-dreijaehrige-als-genie-auf-a-882470.html
Das war's für's Kind und das Kindsein.
4. Ende 70er
pirx64 10.02.2013
hatte ich diesen Test auch gemacht und mit "nur" 140 die Aufnahme geschafft. Aber als ich dann die Mitglieder mal traf ... verzichtete ich dankend. Nerds
Zitat von HuFuDas war's für's Kind und das Kindsein.
hatte ich diesen Test auch gemacht und mit "nur" 140 die Aufnahme geschafft. Aber als ich dann die Mitglieder mal traf ... verzichtete ich dankend. Nerds
5.
soldev 10.02.2013
Also ist es definitiv einfacher in den USA über 130 zu kommen, als in D - genauso wie es einfacher ist in D über 100 zu fahren als in den Staaten... Sorry, falls ich da jetzt mit meinem noch nie gemessenen IQ evtl jemand [...]
Zitat von kommentorNanu? Noch kein einziger Naserümpfer, der die Diskussion mit einem wohldurchdachten "Intelligenz kann man gar nicht richtig messen!" und "Iiiich brauch sowas ja nicht." bereichert? Na egal, wird ja nicht lange dauern. So, zum Artikel: Der Autor sollte sich nochmal schlau machen (haha), daß unterschiedliche "IQ-Zahlen" in erste Linie bedeuten, daß die Skaleneinteilung für die "Breite" der Verteilungskurve etwas anders ist und der 2-Sigma-Bereich deswegen von 100 bis zu je nach Auswertungsvorgehen unterschiedlichen Zahl reichen kann, es bedeutet nicht (wonach es etwas klingt, aber vielleicht gar nicht gemeint war), daß die Tests woanders leichter/schwerer sind oder daß woanders klügere Leute wohnen. Das ist nur nicht besonders offensichtlich, weil die Zahl dimensionslos ist (und "IQ-Punkte" ist keine sinnvolle Maßeinheit). Eine etwas holprige Analogie, die aber den Unterschied gut aufzeigt, ist, daß z.B. Entfernungen je nach Land mal metrisch und mal vielleicht in Meilen, Yard oder Zoll gemessen werden. SF und NY sind 4200 km voneinander entfernt, oder halt 2600 Meilen. Die Entfernung als solche ist aber gleich. Insofern kann ein- und dieselbe Person bei typischen und anerkannten Tests in D eine 135 erreichen und in USA vielleicht 160. Das steckt dahinter.
Also ist es definitiv einfacher in den USA über 130 zu kommen, als in D - genauso wie es einfacher ist in D über 100 zu fahren als in den Staaten... Sorry, falls ich da jetzt mit meinem noch nie gemessenen IQ evtl jemand zu nahe getreten bin ;-)

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