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Wirtschaft

"Forbes"

Jeff Bezos ist jetzt der reichste Mensch der Welt

Ein Kursanstieg katapultiert Jeff Bezos auf den Spitzenplatz unter den Superreichen. Das Vermögen des Amazon-Chefs: 90 Milliarden Dollar.

AFP
Donnerstag, 27.07.2017   18:15 Uhr

Jeff Bezos ist laut "Forbes" der reichste Mensch der Welt. Der 53-Jährige verdrängte Microsoft-Mitgründer Bill Gates in der Rangliste des US-Magazins vom Spitzenplatz. Laut dem in Echtzeit aktualisierten Ranking beläuft sich Bezos' geschätztes Vermögen auf 90,6 Milliarden Dollar. Gates kommt demnach auf 90 Milliarden Dollar.

Ein Kursanstieg der Amazon-Aktien genügte Bezos, um den jahrelangen Spitzenreiter Gates zu überholen. An dritter Stelle der Reichen-Charts rangiert der spanische Textilunternehmer Amancio Ortega, dahinter folgt US-Starinvestor Warren Buffett. Auf dem fünften Platz landete Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, auf Platz sechs der mexikanische Telekommunikationsmagnat Carlos Slim.

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"Forbes": Jeff Bezos ist jetzt der reichste Mensch der Welt

Das "Forbes"-Ranking basiert auf Schätzungen, für die öffentliche Informationen zu teilweise stark im Wert schwankenden Vermögenstiteln wie Aktien oder Immobilien ausgewertet werden. Bei Bezos' Spitzenposition handelt es sich also um eine Momentaufnahme - schließlich kann der Wert der Amazon-Aktie jederzeit wieder fallen. Zuletzt hatte zum Beispiel Amancio Ortega Gates für zwei Tage vom Spitzenplatz verdrängt.

Seit 1987 rankt "Forbes" die reichsten Menschen der Welt. Jeff Bezos ist die siebte Person - und nach Gates und Buffett der dritte US-Amerikaner - an der Spitze des Rankings. In der im März veröffentlichten Jahreswertung des Magazins lag Gates noch auf dem ersten Platz - zum 18. Mal in 22 Jahren. Bezos lag auf dem dritten Rang.

Das "Forbes"-Jahresranking finden Sie hier:

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"Forbes"-Liste: Das sind die reichsten Menschen der Welt

asa/dpa/AFP

insgesamt 80 Beiträge
sonnemond 27.07.2017
1. Super, und wir alle unterstützen ihn dabei
Hunderttausende von Jobs hat Amazon plattgemacht. Und die geschaffenen, hauptsächliche Lagerjobs werden wohl bald durch Roboter ersetzt.
Hunderttausende von Jobs hat Amazon plattgemacht. Und die geschaffenen, hauptsächliche Lagerjobs werden wohl bald durch Roboter ersetzt.
henninghuno 27.07.2017
2. Gute Nachricht...
für den Amazon Chef. Schlechte Nachricht für alle, die ihr Leben lang arbeiten und doch nicht reich werden. Bei ihm reicht ein "leichter Kursanstieg". Darin zeigt sich die gante Verkommenheit des "Systems".
für den Amazon Chef. Schlechte Nachricht für alle, die ihr Leben lang arbeiten und doch nicht reich werden. Bei ihm reicht ein "leichter Kursanstieg". Darin zeigt sich die gante Verkommenheit des "Systems".
kiliam.remulade 27.07.2017
3. Unglaublich
Das ein einziger Mensch im Besitz von so viel Geld ist. Nich einmal seine Urururenkel werden im Stande sein all das Geld auszugeben. Heute ist wieder ein Paket von Amazon bei mir eingetrudelt.
Das ein einziger Mensch im Besitz von so viel Geld ist. Nich einmal seine Urururenkel werden im Stande sein all das Geld auszugeben. Heute ist wieder ein Paket von Amazon bei mir eingetrudelt.
fraenki999 27.07.2017
4. Das macht sprachlos...
Meine persönliche Meinung: Keine Gesellschaft braucht Menschen mit dieser Menge an monetärem Reichtum. Zumal diese unvorstellbare Menge an Geld nur durch Steueroptimierung, brutalem Verdrängungswettbewerb und Ausbeutung [...]
Meine persönliche Meinung: Keine Gesellschaft braucht Menschen mit dieser Menge an monetärem Reichtum. Zumal diese unvorstellbare Menge an Geld nur durch Steueroptimierung, brutalem Verdrängungswettbewerb und Ausbeutung zustande gekommen ist. Was mich tröstet: Mit so viel Geld ist man sicher auch nicht glücklicher ...
go2dive 27.07.2017
5. Und gleich wieder...
... geht es gleich los: So viel kann doch kein Mensch ausgeben, es soll Gutes damit tun, blablabla. Seine 90 Milliarden sind in AKTIEN angelegt. Die kann er nicht so einfach verkaufen ohne einen Kurssturz auszulösen wodurch seine [...]
... geht es gleich los: So viel kann doch kein Mensch ausgeben, es soll Gutes damit tun, blablabla. Seine 90 Milliarden sind in AKTIEN angelegt. Die kann er nicht so einfach verkaufen ohne einen Kurssturz auszulösen wodurch seine Vermögen schneller schrumpfen würde als er verkaufen könnte und alle Kleinaktionäre würden auch leiden, ebenso wie Rentenversicherungen und -fonds. Ach übrigens, jetzt steht die Aktie bei 1.060 Dollar, wer vor 10 Jahren gekauft hat, bezahlte nur 80 Dollar dafür. Diese Rendite gibt kein Sparbuch - aber das ist ja sooo sicher und Aktien sind Teufelszeug. Aber sich mit dieser Einstellung wundern, dass die Reichen immer reicher werden. Hätte man damals auf einen Urlaub für umgerechnet 4.000 Dollar verzichtet, von AMZN dafür 50 Aktien gekauft, hätte man heute 53.000 Dollar. Mit steigender Tendenz.
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