Schrift:
Ansicht Home:
Wirtschaft

Davos

Donald Trump sagt Teilnahme am Weltwirtschaftsforum ab

Donald Trump fliegt nicht zum Weltwirtschaftsforum nach Davos. Via Twitter sagte der US-Präsident die für Ende Januar geplante Reise ab - und gab den Demokraten die Schuld.

AP

Donald Trump

Donnerstag, 10.01.2019   19:33 Uhr

US-Präsident Donald Trump wird nicht am Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos Ende Januar teilnehmen. Das gab er auf Twitter bekannt. Er sage die geplante "sehr wichtige Reise" hochachtungsvoll ab, schrieb Trump. Als Gründe nannte er die Unnachgiebigkeit der Demokraten beim Thema Grenzsicherheit und die große Bedeutung von Sicherheit für das Land.

Ein Haushaltsstreit zwischen Trump und den oppositionellen Demokraten legt seit fast drei Wochen Teile der US-Regierung lahm. Präsident Trump fordert fünf Milliarden US-Dollar für den Bau einer Grenzmauer zu Mexiko, die Demokraten lehnen das ab. Trump droht, den nationalen Notstand auszurufen und die Mauer im Alleingang zu bauen, sollte der Kongress ihm das Geld dafür verwehren. Ob das rechtens wäre, ist jedoch umstritten. Bislang ist keine Einigung zwischen beiden Seiten in Sicht, um den sogenannten Shutdown zu beenden.

Trump wollte mit ranghoher US-Delegation reisen

Hunderttausende Regierungsbedienstete sind deshalb im Zwangsurlaub oder müssen vorerst ohne Gehalt arbeiten. Kurz vor Weihnachten war eine Haushaltssperre für mehrere Ministerien in Kraft getreten, weil nicht rechtzeitig ein Budgetgesetz für diese Ressorts beschlossen wurde. Darunter ist das Heimatschutzministerium, das sich um die Grenzsicherung kümmert.

Das Weltwirtschaftsforum findet vom 22. bis 25. Januar in Davos statt. Das Weiße Haus hatte Mitte Dezember angekündigt, Trump wolle an der Spitze einer ranghohen US-Delegation dorthin reisen - unter anderem mit Außenminister Mike Pompeo, Finanzminister Steven Mnuchin, Handelsminister Wilbur Ross und dem Handelsbeauftragten Robert Lighthizer. Mnuchin und Pompeo sind für mehrere Diskussionsrunden vorgesehen.

Trump hatte im vergangenen Jahr erstmals an dem bei Globalisierungsgegnern umstrittenen Treffen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzelite teilgenommen. Zuvor hatte er sich mehrmals negativ über die Zusammenkunft geäußert.

kko/dpa

insgesamt 68 Beiträge
fatal.justice 10.01.2019
1. Kürzester Kommentar:
Man wird ihn nicht vermissen.
Man wird ihn nicht vermissen.
ansprechpartner 10.01.2019
2. schwarz oder weiß
... dieser Präsident ist so flexible wie eine Bahnschwelle... bin schon gespannt wie er aus dieser Nummer rauskommt... ...die Demokraten müssen ordentlich was aushalten.
... dieser Präsident ist so flexible wie eine Bahnschwelle... bin schon gespannt wie er aus dieser Nummer rauskommt... ...die Demokraten müssen ordentlich was aushalten.
funkstörung 10.01.2019
3. spitze
trump an der spitze der globalisierungsgegner die den bossen in davos die hölle heiss machen wollen. find ich super, da gibt es jetzt lange gesichter, gegen trump und gegen die wirtschaftseliten, da passt was nicht. donnie [...]
trump an der spitze der globalisierungsgegner die den bossen in davos die hölle heiss machen wollen. find ich super, da gibt es jetzt lange gesichter, gegen trump und gegen die wirtschaftseliten, da passt was nicht. donnie hat irgendetwas drauf was andere nicht haben und auch nicht erklären können.
frenchhornplayer85 10.01.2019
4.
Und wieder verdreht er alles. Er hat den Haushaltsplan abgelehnt. Dabei waren sich beide Parteien einig, und Mittel für den sinnvollen Grenzschutz waren vorgesehen. Er hat sogar fast schon unterschrieben. Tja und jetzt waren es [...]
Und wieder verdreht er alles. Er hat den Haushaltsplan abgelehnt. Dabei waren sich beide Parteien einig, und Mittel für den sinnvollen Grenzschutz waren vorgesehen. Er hat sogar fast schon unterschrieben. Tja und jetzt waren es wieder die anderen.
kt661 10.01.2019
5. Top...
...er hätte eh nur gestört.
...er hätte eh nur gestört.

Verwandte Artikel

Artikel

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung
TOP