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08.03.2012
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Warnstreiks

Ver.di blockiert Nahverkehr zur Cebit

Mitfahrangebot in Hannover: Private Hilfe gegen öffentlichen Streik
dapd

Mitfahrangebot in Hannover: Private Hilfe gegen öffentlichen Streik

In Norddeutschland wird gestreikt - das merken auch die Besucher der weltgrößten Computermesse Cebit. Die Gewerkschaft Ver.di legte weite Teile des Nahverkehrs zum Branchentreff lahm. Die Hannoveraner helfen Messebesuchern mit privaten Mitfahrgelegenheiten.

Hannover - Erschwerte Bedingungen für Besucher der Cebit: Die Warnstreikwelle im Öffentlichen Dienst hat am Donnerstag Niedersachsen und damit auch die Computermesse erreicht. Am Morgen legten die Bus- und Bahnfahrer der Nahverkehrsgesellschaften in Hannover und Braunschweig die Arbeit nieder. Ab drei Uhr ließen sie ihre Fahrzeuge im Depot stehen.

Busse und Bahnen werden voraussichtlich den ganzen Tag über nicht fahren. Die Polizei rechnete vorab mit einem Verkehrschaos. Für die Messebesucher wurden mehrere zusätzliche Transportmöglichkeiten organisiert. Dazu gehörte auch ein Aufruf an Hannoveraner, Messebesucher in ihrem Privatwagen mitzunehmen.

"Die Aktion Roter Punkt läuft gut", sagte der Vorstandschef der Deutschen Messe AG, Wolfram von Fritsch, am Donnerstagmorgen. Mit dem Punkt hinter der Windschutzscheibe signalisieren Autofahrer, dass sie jemanden zur Messe mitnehmen können. Etwa 3500 rote Punkte seien im Vorfeld aus dem Internet heruntergeladen worden, sagte Fritsch.

Ver.di sprach von einem "ermutigendem Auftakt". Bei den Fahrern der Bus- und Straßenbahnen in Hannover habe es eine "breite Beteiligung" gegeben, sagte Ver.di-Tarifkoordinator Harald Memenga. Insgesamt 800 Fahrer hätten am Morgen die Arbeit niedergelegt. "Es herrscht eine gute Stimmung."

Landesweit hat Ver.di auch die Beschäftigten von Müllabfuhr, Straßenreinigung, Krankenhäusern und Kindertagesstätten zum Streik aufgerufen. Dort sollten die Arbeitsniederlegungen im Laufe des Morgens starten. Schwerpunkte des ganztägigen Ausstands sind neben Hannover die Regionen Oldenburg, Osnabrück, Hildesheim, Braunschweig und Lüneburg.

Mit dem Warnstreik will die Gewerkschaft der Forderung nach 6,5 Prozent mehr Gehalt für die rund zwei Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen Nachdruck verleihen. Am Mittwoch hatten sich mehr als 70.000 Beschäftigte von Bund und Kommunen an Warnstreiks beteiligt.

dab/dapd/AFP

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insgesamt 33 Beiträge
1. Seien wir doch mal ehrlich
Thomas Gr. 08.03.2012
Wann merken wir den Magen, den Kopf, die Knochen? Doch nur wenn sie weh tun! Mit dem öffentlichen Dienst ist es genauso, niemand merkt ihn weil er einfach da ist und funktioniert. Daher finde ich den von ver.di organisierten [...]
Zitat von sysopIn Norddeutschland wird gestreikt - das merken auch die Besucher der weltgrößten Computermesse Cebit. Die Gewerkschaft Ver.di legte weite Teile des Nahverkehrs zum Branchentreff lahm. Die Hannoveraner helfen Messebesuchern mit privaten Mitfahrgelegenheiten. Warnstreiks: Ver.di blockiert Nahverkehr zur Cebit - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft (http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,820082,00.html)
Wann merken wir den Magen, den Kopf, die Knochen? Doch nur wenn sie weh tun! Mit dem öffentlichen Dienst ist es genauso, niemand merkt ihn weil er einfach da ist und funktioniert. Daher finde ich den von ver.di organisierten Streik gut. Der zeigt der Bevölkerung wie es ohne öffentlichen Dienst funktioniert - gar nicht.
2. Was
crocodil 08.03.2012
soll das Ganze denn? Mit dem Warnstreik will die Gewerkschaft der Forderung nach 6,5 Prozent mehr Gehalt für die rund zwei Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen erzwingen. Sind die nicht alle schon gut [...]
Zitat von sysopIn Norddeutschland wird gestreikt - das merken auch die Besucher der weltgrößten Computermesse Cebit. Die Gewerkschaft Ver.di legte weite Teile des Nahverkehrs zum Branchentreff lahm. Die Hannoveraner helfen Messebesuchern mit privaten Mitfahrgelegenheiten. Warnstreiks: Ver.di blockiert Nahverkehr zur Cebit - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft (http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,820082,00.html)
soll das Ganze denn? Mit dem Warnstreik will die Gewerkschaft der Forderung nach 6,5 Prozent mehr Gehalt für die rund zwei Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen erzwingen. Sind die nicht alle schon gut abgesichert? Warum denn nicht auch für die Rentner das gleiche verlangen. Sind ja auch beim Bund "angestellt".
3. Abgesichert? Gehts noch?
Ali Mente 08.03.2012
Wer ist denn bei Bruttogehältern zwischen 1700 und 1900 Euronen abgesichert? Es geht um die Arbeiter und Angestellten! Und die Masse davon sitzt nicht in der oberen Etage! Mein vollstes Verständnis haben die Frauen und Männer [...]
Zitat von crocodil.... Sind die nicht alle schon gut abgesichert? Warum denn nicht auch für die Rentner das gleiche verlangen. Sind ja auch beim Bund "angestellt".
Wer ist denn bei Bruttogehältern zwischen 1700 und 1900 Euronen abgesichert? Es geht um die Arbeiter und Angestellten! Und die Masse davon sitzt nicht in der oberen Etage! Mein vollstes Verständnis haben die Frauen und Männer die heute auf der Straße sind!
4. zu viele Trittbrettfahrer
MütterchenMüh 08.03.2012
Die Streikforderung sieht ja mindestens 200 Euro usw. vor. Das bedeutet dass die einfachste Tarifgruppe in der dann wohl der Hilfsarbeiter ohne Ausbildung usw. ist, davon profitiert. In der freien Wirtschaft ist so eine [...]
Zitat von sysopIn Norddeutschland wird gestreikt - das merken auch die Besucher der weltgrößten Computermesse Cebit. Die Gewerkschaft Ver.di legte weite Teile des Nahverkehrs zum Branchentreff lahm. Die Hannoveraner helfen Messebesuchern mit privaten Mitfahrgelegenheiten. Warnstreiks: Ver.di blockiert Nahverkehr zur Cebit - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft (http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,820082,00.html)
Die Streikforderung sieht ja mindestens 200 Euro usw. vor. Das bedeutet dass die einfachste Tarifgruppe in der dann wohl der Hilfsarbeiter ohne Ausbildung usw. ist, davon profitiert. In der freien Wirtschaft ist so eine undifferenzierte Entlohnung nicht möglich, so was gibt es doch tatsächlich nur im ÖD, und dafür wird dann durch Streik auch noch die Allgemeinheit nachhaltig belästigt. Dafür habe ich kein Verständnis.
5. Na dann fragen sie mal andere, die für weniger arbeiten.
graubereich 08.03.2012
Also mit 1700 - 1900 Euro ist man doch relativ gut dabei. Da fragen Sie mal andere die weit weniger haben. Auch studierte Arbeitnehmer. Also das Argument ist totaler Unsinn und an der Realität vorbei. Was hat denn nun schon [...]
Zitat von Ali MenteWer ist denn bei Bruttogehältern zwischen 1700 und 1900 Euronen abgesichert? Es geht um die Arbeiter und Angestellten! Und die Masse davon sitzt nicht in der oberen Etage! Mein vollstes Verständnis haben die Frauen und Männer die heute auf der Straße sind!
Also mit 1700 - 1900 Euro ist man doch relativ gut dabei. Da fragen Sie mal andere die weit weniger haben. Auch studierte Arbeitnehmer. Also das Argument ist totaler Unsinn und an der Realität vorbei. Was hat denn nun schon wieder die von Ihnen angesprochenen Chefetage damit zu tun? Immer wieder diese Neiddebatten. Bringt einem das irgendetwas? NEIN. Mein vollstes Unverständniss haben die Frauen und Männer die heute auf der Straße sind.

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