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18.11.2012
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Sinkende Erträge bei Lebensversicherungen

Wann sich eine Kündigung lohnt

DPA

Lebensversicherungen: Viele Kunden erwägen Kündigung ihrer Verträge

Die Zinserträge aus Lebens- und Rentenversicherungen gehen immer weiter zurück. Selbst der aktuelle Garantiezins von 1,75 Prozent wird nicht mehr gewährleistet. Manche Kunden erwägen deshalb die Kündigung ihrer Verträge. Doch nicht immer ist das ein sinnvoller Schritt. Eine Entscheidungshilfe.

München - Millionen Versicherte machen sich Sorgen: Die Rendite aus ihren privaten Lebens- und Rentenversicherungen schrumpft immer weiter. Wegen des Dauerzinstiefs werden viele Lebensversicherer auch im kommenden Jahr die laufende Verzinsung zurückfahren müssen. 2012 lag sie im Schnitt noch bei 3,8 Prozent. So mancher Kunde sieht gar schon seinen Garantiezins in Höhe von 1,75 Prozent wackeln. Eine Gesetzesänderung zum 21. Dezember sorgt dafür, dass viele Kunden nicht mehr wie bisher kräftig von den stillen Reserven auf festverzinsliche Wertpapiere profitieren. Sprich: Manche kriegen vermutlich noch einmal weniger heraus als geglaubt.

"Lebensversicherungskunden müssen in Zukunft sicherlich mit sinkenden Überschussbeteiligungen rechnen", sagt der Vorstandsvorsitzende beim Bund der Versicherten (BdV), Axel Kleinlein. Grund zur Panik gebe es aber nicht, betont Lars Gatschke, Versicherungsexperte beim Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv). Vor allem Altkunden sollten nicht vorzeitig kündigen, sondern durchhalten. Ein Ausstieg bringe nur noch mehr Verluste. Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale empfiehlt dagegen, jeden Vertrag auf den Prüfstand zu stellen. Unzählige Versicherte müssen um ihr Finanzpolster fürs Alter bangen.

rom/dapd

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insgesamt 20 Beiträge
1. Kündigung der Lebensversicherung
Inuk 18.11.2012
Ich habe die über meinen Arbeitgeber abgeschlossene Direktversicherung gekündigt, weil ich mit 63 Jahren in den Ruhestand eintrete. Mein Arbeitgeber hatte vereinbart, dass das Endalter auf 65 Jahre festgesetzt wurde. [...]
Zitat von sysopDPADie Zinserträge aus Lebens- und Rentenversicherungen gehen immer weiter zurück. Selbst der aktuelle Garantiezins von 1,75 Prozent wird nicht mehr gewährleistet. Manche Kunden erwägen deshalb die Kündigung ihrer Verträge. Doch nicht immer ist das ein sinnvoller Schritt. Eine Entscheidungshilfe. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/garantiezins-kuendigung-tipps-zur-lebensversicherungen-a-867920.html
Ich habe die über meinen Arbeitgeber abgeschlossene Direktversicherung gekündigt, weil ich mit 63 Jahren in den Ruhestand eintrete. Mein Arbeitgeber hatte vereinbart, dass das Endalter auf 65 Jahre festgesetzt wurde. Durch die sogenannte Auflösungsklausel kann aber bei Übertritt in den Ruhestand die Laufzeit einer Direktversicherung ohne Nachteile für den Versicherten um maximal fünf Jahre verkürzt werden. Also auf 60 Jahre. Davon will heute meine Versicherung nichts mehr wissen. Sie schreiben: Das Verfügungsverbot gilt nicht, wenn Sie das 60. Lebensjahr vollendet haben und bereits Altersruhegeld in voller Höhe aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten. Ist dies der Fall, schicken Sie uns bitte eine Kopie des Rentenbescheides. Ein solcher Hinweis steht jedoch nicht in meinen Versicherungsbedingungen. Außerdem werde ich das Altersruhegeld nie in voller Höhe erhalten, denn ich bin aufgrund der Reform "Rente 67" zwei Jahre vorzeitig, mit 7,2 % Abzügen, in den Ruhestand gegangen. Mir bleibt nichts anderes übrig, als die Auszahlung meiner kapitalisierten Lebensversicherung über den Rechtsweg einzufordern, was zu unnötigen Ausgaben führen wird.
2. wo ist eigentlich
der_seher59 18.11.2012
die Haftung der Verbraucher-Zentralen für mannigfaltigen Blödsinn, den die so veröffentlichen (u. auch immer mind. einen Dummen finden, der es druckt ?)
die Haftung der Verbraucher-Zentralen für mannigfaltigen Blödsinn, den die so veröffentlichen (u. auch immer mind. einen Dummen finden, der es druckt ?)
3. Betrug
meetinginparis 18.11.2012
der Bundesgerichtshof hat schon vor vielen Jahren festgestellt, das eine Kapitalbildende Lebensversicherung ungestraft legaler Betrug genannt werden darf. Nun den, die sollten es wissen!
der Bundesgerichtshof hat schon vor vielen Jahren festgestellt, das eine Kapitalbildende Lebensversicherung ungestraft legaler Betrug genannt werden darf. Nun den, die sollten es wissen!
4. wo war eigentlich
jtheile 18.11.2012
die Gesetzesänderung als die Versicherungen wesentlich mehr Prozente erwirtschafteten als sie den Versicherten auszahlten
die Gesetzesänderung als die Versicherungen wesentlich mehr Prozente erwirtschafteten als sie den Versicherten auszahlten
5.
Knallerbsin 18.11.2012
Wer behauptet diese hanebüchen Unsinn, dass der Garantiezins von 1,75% nicht mehr gewährleistet wird? Entweder war niemals ein Zins garantiert, weil es sich z. B. um eine fondsgebundene Versicherung handelt oder ein [...]
Zitat von sysopDPADie Zinserträge aus Lebens- und Rentenversicherungen gehen immer weiter zurück. Selbst der aktuelle Garantiezins von 1,75 Prozent wird nicht mehr gewährleistet. Manche Kunden erwägen deshalb die Kündigung ihrer Verträge. Doch nicht immer ist das ein sinnvoller Schritt. Eine Entscheidungshilfe. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/garantiezins-kuendigung-tipps-zur-lebensversicherungen-a-867920.html
Wer behauptet diese hanebüchen Unsinn, dass der Garantiezins von 1,75% nicht mehr gewährleistet wird? Entweder war niemals ein Zins garantiert, weil es sich z. B. um eine fondsgebundene Versicherung handelt oder ein Vertrag wurde mit 1,75% Garantiezins abgeschlossen, dann ist der auch garantiert. Bei einer Gesamtverzinsung von 3,8% sollte das kein Problem sein.

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