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26.01.2010
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Trotz Mitgliederschwund

Ver.di nimmt mehr Beiträge ein

Die Mitgliederzahlen bei Ver.di sinken - trotzdem sind die Beitragseinnahmen der Dienstleistungsgewerkschaft gestiegen. Der Grund: Es gibt mehr erwerbstätige Mitglieder und höhere Tarifabschlüsse.

Berlin - Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di hat im vergangenen Jahr höhere Beitragseinnahmen erzielt, obwohl die Zahl ihrer Mitglieder gesunken ist. Die Einnahmen hätten 2009 bei gut 415 Millionen Euro gelegen, sagte ein Ver.di-Sprecher der "Frankfurter Rundschau". Das waren etwa drei Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die Gewerkschaft erklärt das Plus mit einem steigenden Anteil erwerbstätiger Mitglieder.

Zudem verweist sie auf positive Tarifabschlüsse. Die Mitgliedsbeiträge richten sich nach dem monatlichen Bruttoverdienst.

Insgesamt ging die Zahl der Ver.di-Mitglieder im vergangenen Jahr um 1,9 Prozent auf gut 2,1 Millionen zurück. Alle DGB-Gewerkschaften zusammen verloren nach einer Umfrage der Zeitung rund 1,7 Prozent ihrer Mitglieder. Damit hat sich der Mitgliederschwund wieder beschleunigt: Im Jahr 2008 habe das Minus noch 1,1 Prozent betragen.

fro/dpa

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