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07.03.2011
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Arbeitsmarkt

Jede dritte Frau mit Vollzeitstelle bekommt Niedriglohn

Rund 2,5 Millionen Frauen arbeiten im Niedriglohnsektor. Zählt man Teilzeitkräfte und Mini-Jobber dazu, sind sogar zwei Drittel der Geringverdiener weiblich. Die Linkspartei spricht von einem ernüchternden Bild.

Frankfurt am Main - Jede dritte Frau mit einer Vollzeitstelle bezieht lediglich einen Niedriglohn. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion hervor, aus der die "Frankfurter Rundschau" zitiert.

Demnach waren Ende 2009 in Deutschland 2,4 Millionen weibliche Vollzeit-Beschäftigte Geringverdienerinnen. Das entspricht einem Anteil von 33 Prozent. Bei Vollzeit arbeitenden Männern ist der Anteil der Niedriglohn-Beschäftigten mit 13 Prozent deutlich kleiner.

Als Geringverdiener gelten Beschäftigte, die weniger als zwei Drittel des mittleren Einkommens beziehen. Betrachte man alle Erwerbstätigen inklusive Teilzeitkräften und Minijobbern, seien sogar 68 Prozent der Niedriglohn-Bezieher weiblich, sagte die Arbeitsmarktexpertin Claudia Weinkopf der "FR".

Zum 100. Internationalen Frauentag ergebe sich damit ein ernüchterndes Bild, beklagte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, Sabine Zimmermann. Nötig sei ein gesetzlicher Mindestlohn von zehn Euro, von dem vor allem Frauen profitieren würden.

cte/dapd

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insgesamt 15 Beiträge
1. Das kommt noch besser
mischpot 07.03.2011
Die Öffnung des Arbeitsmarktes für osteuropäische Arbeitskräfte zum 1. Mai wird sich positiv auf die deutsche Wirtschaft auswirken. [...]
Die Öffnung des Arbeitsmarktes für osteuropäische Arbeitskräfte zum 1. Mai wird sich positiv auf die deutsche Wirtschaft auswirken. http://www.focus.de/politik/deutschland/oeffnung-des-arbeitsmarktes-steinmeier-warnt-vor-lohnspirale-nach-unten_aid_466485.html http://www.welt.de/welt_print/article1067548/Union_will_Oeffnung_des_Arbeitsmarktes_verschieben.html http://www.gehalt-und-besoldung.de/index.php/oeffnung-des-arbeitsmarktes-fuer-osteuropaeische-arbeitskraefte/ Für die deutsche Wirtschaft ja, aber nicht deren Arbeiter.
2. -*
Mulharste 07.03.2011
Warum denn nicht gleich nen höheren Mindestlohn für Frauen? ALso..zwei Drittel der GV sind weiblich. Wenn mal also Teilzeit und Minijob dazu zählt. Mhh. Ergo: Teilzeitjobs und Minijobs sollten fpür Frauen voll entlohnt [...]
Zitat von sysopRund 2,5 Millionen Frauen arbeiten im Niedriglohnsektor. Zählt man Teilzeitkräfte und Mini-Jobber dazu, sind sogar zwei Drittel der Geringverdiener weiblich. Die Linkspartei spricht von einem ernüchternden Bild. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,749434,00.html
Warum denn nicht gleich nen höheren Mindestlohn für Frauen? ALso..zwei Drittel der GV sind weiblich. Wenn mal also Teilzeit und Minijob dazu zählt. Mhh. Ergo: Teilzeitjobs und Minijobs sollten fpür Frauen voll entlohnt werden, damit die Statistik stimmt? Natürlich bekommt man bei Teilzeit und Minijob geringenre Löhne als Vollzeit. Der ganze Artikel ist an Lächerlichkeit nciht zu überbieten. 90% der Deutschen fahren auf deutschen Autobahnen schneller als auf Polnischen. Ach was...
3. Das Geschlecht ist nicht das Problem
ex_pat 07.03.2011
Das eigentliche Problem ist doch, daß Arbeitgebern im 21. Jahrhundert erlaubt wird, mit Angestellten wie mit Leibeigenen umzugehen und ihnen Hungerlöhne zu bezahlen. Daß dies überwiegend weibliche Arbeitnehmer betrifft is zu [...]
Das eigentliche Problem ist doch, daß Arbeitgebern im 21. Jahrhundert erlaubt wird, mit Angestellten wie mit Leibeigenen umzugehen und ihnen Hungerlöhne zu bezahlen. Daß dies überwiegend weibliche Arbeitnehmer betrifft is zu bedauern, aber nur ein Symptom. Die Ursache sind die unwürdigen Löhne mit denen ein voller Tag Arbeit beahlt wird. Es kann doch nicht sein, daß ein Vollzeitbeschäftigter (männlich wie weiblich) auf Unterstützung vom Staat in Form von Zuzahlungen und Beihilfen angewiesen ist -- egal um welchen Job es sich handelt. Einen gesetzlichen Mindestlohn gibt es in UK seit Jahren (ich lebe seit 1994 da), und obwohl Industrievertreter seinerzeit ein gemeinsames Heulen und Zähneklappern anstimmten als dieser eingeführt wurde -- mit begleitenden Drohungen, daß Arbeitsplätze vernichtet und kleine Unternehmen pleite gehen würden, hat sich nichts davon bewahrheitet. Es wird höchste Zeit, daß deutsche Arbeitgeber sich Ihrer Verantwortung gegenüber ihren Angestellten bewußt werden und menschenwürdige Löhne bezahlen.
4. Gb
gewgaw 07.03.2011
ist doch quasi deindustrialisiert, vielleicht hat der Mindestlohn doch eine Auswirkung, ob nun direkt oder indirekt.
Zitat von ex_patDas eigentliche Problem ist doch, daß Arbeitgebern im 21. Jahrhundert erlaubt wird, mit Angestellten wie mit Leibeigenen umzugehen und ihnen Hungerlöhne zu bezahlen. Daß dies überwiegend weibliche Arbeitnehmer betrifft is zu bedauern, aber nur ein Symptom. Die Ursache sind die unwürdigen Löhne .....
ist doch quasi deindustrialisiert, vielleicht hat der Mindestlohn doch eine Auswirkung, ob nun direkt oder indirekt.
5. .
Olaf 07.03.2011
Ist mir auch aufgefallen. Die Schlagzeile "Jede dritte Frau mit Vollzeitstelle bekommt Niedriglohn" ist also falsch und widerspricht dem Inhalt des Artikels. Auch mit Copy und Paste muss man schon gelesen und [...]
Zitat von MulharsteWarum denn nicht gleich nen höheren Mindestlohn für Frauen? ALso..zwei Drittel der GV sind weiblich. Wenn mal also Teilzeit und Minijob dazu zählt. Mhh. Ergo: Teilzeitjobs und Minijobs sollten fpür Frauen voll entlohnt werden, damit die Statistik stimmt? Natürlich bekommt man bei Teilzeit und Minijob geringenre Löhne als Vollzeit. Der ganze Artikel ist an Lächerlichkeit nciht zu überbieten. 90% der Deutschen fahren auf deutschen Autobahnen schneller als auf Polnischen. Ach was...
Ist mir auch aufgefallen. Die Schlagzeile "Jede dritte Frau mit Vollzeitstelle bekommt Niedriglohn" ist also falsch und widerspricht dem Inhalt des Artikels. Auch mit Copy und Paste muss man schon gelesen und verstanden haben, was man da fabriziert.

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