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20.02.2012
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Notenbanker

Asmussen fordert mehr Geld für Euro-Rettung

EZB-Direktoriumsmitglied Asmussen: EFSF und ESM kombinieren
DPA

EZB-Direktoriumsmitglied Asmussen: EFSF und ESM kombinieren

Nun stellt sich auch der deutsche Vertreter im EZB-Direktorium gegen den Kurs von Kanzlerin Angela Merkel: Jörg Asmussen fordert, den Euro-Rettungsschirm ESM massiv aufzustocken.

Berlin - Der Druck auf die Kanzlerin wächst: Nun hat sich auch das EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen für eine Aufstockung der finanziellen Brandmauer der Euro-Länder gegen die Staatsschuldenkrise ausgesprochen. "Die Europäer sollten über das hinausgehen, was schon da ist", sagte der deutsche Vertreter im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) der "Financial Times Deutschland". Bislang gilt, dass nach der für den Sommer geplanten Errichtung des Rettungsschirms ESM insgesamt 500 Milliarden Euro zur Verfügung stehen sollen.

Es sei die Frage, auf welche Weise man das Volumen des ESM aufstocken könne. Asmussen zufolge favorisiere die Euro-Zentralbank die Variante, den ESM mit dem bereits bestehenden EFSF zu kombinieren. "Wir bei der EZB würden es unterstützen, wenn man die rund 250 Milliarden Euro an nicht verbrauchten Mitteln aus dem EFSF auch künftig nützen würde", sagte er. "So könnten wir auf 750 Milliarden Euro kommen".

Mit diesen Aussagen setzt sich Asmussen von der Position der Bundesregierung ab. Bisher beharrt sie darauf, dass der ESM und der zeitweise parallel laufende EFSF zusammen die Obergrenze von 500 Milliarden Euro einhalten sollten. Vor allem der Internationale Währungsfonds, aber auch die USA und viele andere außereuropäische Partner fordern, die Summe deutlich zu erhöhen. Dabei ist von Gesamtumfängen bis zu zwei Billionen Euro die Rede.

Asmussen widersprach Berichten, der Internationale Währungsfonds IWF wolle seinen Anteil am zweiten Hilfspaket für Griechenland reduzieren. "Noch gibt es vom IWF keine Finanzzusage für Griechenland. Wir Europäer erwarten aber, dass er sich wieder zu einem Drittel beteiligt." Am Wochenende hatten mehrere Zeitungen berichtet, dass der IWF lediglich einen Anteil von 10 bis 15 Prozent zu den 130 Milliarden Euro beisteuern könnte.

fdi/Reuters/dpa-AFX

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insgesamt 12 Beiträge
1. ...
gestandeneFrau 20.02.2012
Gern, aber bitte die Banken massiv daran beteiligen. Die Manager haben doch auch in der Krise 2008 immer noch bedeutende Boni erhalten.
Zitat von sysopNun stellt sich auch der deutsche Vertreter im EZB-Direktorium gegen den Kurs von Kanzlerin Angela Merkel: Jörg Asmussen fordert, den Euro-Rettungsschirm ESM massiv aufzustocken. Notenbanker: Asmussen fordert mehr Geld für Euro-Rettung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,816384,00.html)
Gern, aber bitte die Banken massiv daran beteiligen. Die Manager haben doch auch in der Krise 2008 immer noch bedeutende Boni erhalten.
2. Die Hackordnung
aspi01 20.02.2012
Langsam werden die Formulierungen der Medien immer wirrer - oder auch klarer: Natürlich "dagegen", den Griechen mehr Geld zu geben. Aber auch grundsätzlich "gegen" Merkel. Aufgrund der Hackordnung ist Merkel [...]
Zitat von sysopNun stellt sich auch der deutsche Vertreter im EZB-Direktorium gegen den Kurs von Kanzlerin Angela Merkel: Jörg Asmussen fordert, den Euro-Rettungsschirm ESM massiv aufzustocken. Notenbanker: Asmussen fordert mehr Geld für Euro-Rettung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,816384,00.html)
Langsam werden die Formulierungen der Medien immer wirrer - oder auch klarer: Natürlich "dagegen", den Griechen mehr Geld zu geben. Aber auch grundsätzlich "gegen" Merkel. Aufgrund der Hackordnung ist Merkel für die Medien offenbar das größere Übel, deshalb im Zweifel "für" Leute, die Merkel kritisieren und mehr Geld für die Griechen fordern...
3. mit unseren Steuergeldern ?
weltbetrachter 20.02.2012
Woher soll das ganze Geld denn kommen ? Da werden wieder Begehrlichkeiten auf unsere Steuergelder angemeldet ! NEIN, so geht das nicht. Wer solche blödsinnigen Vorschläge macht, soll auch sagen, wie er das anstellen will. ABER [...]
Woher soll das ganze Geld denn kommen ? Da werden wieder Begehrlichkeiten auf unsere Steuergelder angemeldet ! NEIN, so geht das nicht. Wer solche blödsinnigen Vorschläge macht, soll auch sagen, wie er das anstellen will. ABER eines ist sicher, lange läßt sich der leidgeplagte deutsche Steuerzahler das nicht mehr gefallen. Hierzulande verrottet die Infrastruktur, geht die Bildung vor die Hunde und wir schickenn Milliarden durch die EU, damit diese in Zocker-Banken und Pleite-Staaten verbrannt werden Dieses Wochenende war im SPON zu lesen, das die Casino-Mentalität der Zocker-Banken größer ist als je zuvor. Das alles paßt doch nicht zusammen.
4. Notenbanker oder Freund der Banker
biwi_101 20.02.2012
Es ist langsam unerträglich wie immer wieder das gleiche Rad gedreht wird. Sollten wir nicht gleich das Steuersystem ändern und den Weg über die Finanzämter entfallen lassen und unser Geld gleich an die Banken überweisen. [...]
Zitat von sysopNun stellt sich auch der deutsche Vertreter im EZB-Direktorium gegen den Kurs von Kanzlerin Angela Merkel: Jörg Asmussen fordert, den Euro-Rettungsschirm ESM massiv aufzustocken. Notenbanker: Asmussen fordert mehr Geld für Euro-Rettung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,816384,00.html)
Es ist langsam unerträglich wie immer wieder das gleiche Rad gedreht wird. Sollten wir nicht gleich das Steuersystem ändern und den Weg über die Finanzämter entfallen lassen und unser Geld gleich an die Banken überweisen. Vielleicht könnten dann ein paar dieser Geldverteiler eingespart werden und die Politik müßte nicht täglich neue Argumente zur Volksverdummung erfinden.
5.
Meckermann 20.02.2012
Solche Forderungen sollten direkt eine empfindliche Geldstrafe nach sich ziehen - die könnte man dann auch gerne dem Rettungsschirm zugute kommen lassen.
Zitat von sysopNun stellt sich auch der deutsche Vertreter im EZB-Direktorium gegen den Kurs von Kanzlerin Angela Merkel: Jörg Asmussen fordert, den Euro-Rettungsschirm ESM massiv aufzustocken. Notenbanker: Asmussen fordert mehr Geld für Euro-Rettung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,816384,00.html)
Solche Forderungen sollten direkt eine empfindliche Geldstrafe nach sich ziehen - die könnte man dann auch gerne dem Rettungsschirm zugute kommen lassen.

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