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Wirtschaft

Elektromobilität

Frankreich investiert 700 Millionen in Batterien

Frankreich plant 700 Millionen Euro in Batteriezellen zu investieren. Für die Herstellung soll auch eine Fabrik in Deutschland entstehen. Autohersteller sollen dadurch einen Anreiz bekommen, in europäische Märkte zu investieren.

CHRISTOPHE PETIT TESSON/EPA-EFE/REX

Emmanuel Macron

Mittwoch, 13.02.2019   23:37 Uhr

Geplanter Fortschritt in der Elektromobilität: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kündigte an, in den nächsten fünf Jahren 700 Millionen Euro in die europäische Batterieindustrie für Elektroautos zu investieren. Damit will er dem asiatischen Markt Konkurrenz machen. Derzeit kaufen Unternehmen wie VW, Daimler und BMW ihre Zellen noch in Asien und bauen diese dann selbst zu großen Akkus für ihre Elektroautos zusammen.

Laut Macron ist der Bau von zwei Fabriken für die Herstellung der Batterien geplant, eine davon in Deutschland. "Der Energiewandel führt zu einem sehr starken Anstieg des Batteriebedarfs, insbesondere im Automobilsektor", sagte der französische Präsident. Die Initiative ist Teil eines deutsch-französischen Projekts, bei dem beide Länder bei der Produktion von Batteriezellen in Europa gemeinsam vorangehen wollen.

Deutschland hatte bereits im November einen milliardenschweren Anschub für die Produktion von Batterien angekündigt. Für die Förderung einer Batteriezellenfertigung will die Bundesregierung in den kommenden Jahren aus dem Etat des Wirtschaftsministeriums eine Milliarde Euro zur Verfügung stellen.

mje/dpa/Reuters

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