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Wirtschaft

Ökonom zum Kohleausstieg

"Wie schlimm wird es für die Lausitz, Herr Südekum?"

Ausstieg bis 2038 und 40 Milliarden Euro für die Reviere: So will es die Kohlekommission. Der Ökonom Jens Südekum erklärt, wie das Geld sinnvoll investiert werden kann - und warum gerade das Ruhrgebiet zum Vorbild taugt.

DPA

Braunkohletagebau in Welzow (Lausitz, Brandenburg)

Ein Interview von
Mittwoch, 30.01.2019   05:55 Uhr

Zur Person

SPIEGEL ONLINE: Herr Südekum, der Kohleausstieg wird kein Revier so hart treffen wie die Lausitz: Sie hängt wirtschaftlich komplett von der Braunkohle ab. Was lässt sich aus den bisherigen Erfahrungen von Regionen mit einem derart grundlegenden Strukturwandel lernen?

Jens Südekum: Es gibt einige Regionen in Deutschland, die voll von einer inzwischen verschwundenen Industrie abhängig waren - die Südwestpfalz um Pirmasens etwa von der Textilindustrie oder Oberfranken von Elektrogeräten. Am größten sind die Parallelen zur Lausitz aber sicher beim Ruhrgebiet als früherer Hochburg der Steinkohle- und Stahlindustrie. Das Ruhrgebiet zeigt, dass so ein massiver Strukturwandel zwar einiges kostet und lange dauert, aber durchaus funktionieren kann.

SPIEGEL ONLINE: Im Ruhrgebiet ist die Arbeitslosigkeit groß, Städte wie Duisburg und Gelsenkirchen sind sichtbar pleite, obwohl jahrzehntelang sehr viel Steuergeld ausgegeben wurde. Ist der Strukturwandel dort nicht völlig misslungen?

Südekum: Das Ruhrgebiet ist sicher keine absolute Boomregion, es ist nicht alles perfekt gelungen. Misslungen ist der Strukturwandel dort dennoch nicht. Denn wie sähe es heute ohne diese regionale Strukturpolitik aus? Betrachten Sie nur vergleichbare, massiv deindustrialisierte Regionen in den USA oder England, die im Gegensatz zum Ruhrgebiet weitgehend sich selbst überlassen wurden. In der früheren Autometropole Detroit etwa ist die Einwohnerzahl von einst 1,8 Millionen auf weniger als 700.000 um weit mehr als die Hälfte geschrumpft. In Duisburg ist sie seit Mitte der Siebzigerjahre von knapp 600.000 auf jetzt 500.000 gesunken - also weniger als 20 Prozent. Das zeigt, dass es wirkt, wenn die Politik gegensteuert.

REUTERS

Duisburg-Wanheimer Ort: "Wie sähe es erst ohne regionale Strukturpolitik aus?"

SPIEGEL ONLINE: Aber ein ähnlicher Abstieg bleibt doch eine frustrierende Aussicht für die Lausitz, auch wenn es noch viel schlimmer kommen könnte.

Südekum: Ich bin optimistisch, dass es in der Lausitz besser laufen kann. So lässt sich vom Ruhrgebiet lernen, was funktioniert und was eher nicht. Zudem ist die Ausgangslage eine andere. Die Lausitz hat im Vergleich einige Standortvorteile. Und die Ursachen des Strukturwandels sind sehr unterschiedlich: Im Ruhrgebiet waren es wirtschaftliche - die Steinkohleproduktion in Deutschland war durch die Globalisierung international nicht mehr wettbewerbsfähig. In der Lausitz ist der Wandel hingegen die Folge einer politischen Entscheidung zugunsten des Klimaschutzes, ungeachtet der Wettbewerbsfähigkeit.

SPIEGEL ONLINE: Was macht das für einen Unterschied?

Südekum: Erstens ist die Politik in der Lausitz viel stärker in der Verantwortung, die Folgen ihrer bewussten Entscheidung abzumildern. Zweitens ist von vorneherein ausgeschlossen, dass man wie im Ruhrgebiet sehr viel Geld dafür ausgibt, eine eigentlich nicht wettbewerbsfähige Industrie und ihre Arbeitsplätze möglichst lange am Leben zu erhalten. Dazu trägt auch die Altersstruktur der Lausitz bei: Während im Ruhrgebiet damals noch viele relativ junge Beschäftigte in der Steinkohle arbeiteten, wird diesmal ein großer Teil der Braunkohle-Arbeiter ohnehin bis 2038 in Rente sein. Es ist also möglich, von Anfang an stärker auf den Aufbau neuer Strukturen zu setzen, anstatt alte teuer zu konservieren.

SPIEGEL ONLINE: Und was hat im Ruhrgebiet gut funktioniert?

Südekum: Man hat auch intensiv in neue Perspektiven und Wirtschaftszweige investiert, durchaus mit Erfolg. Duisburg hat den größten Binnenhafen und eines der wichtigsten Logistikzentren Europas. Und es wurden seit den Sechzigerjahren viele Universitäten und Hochschulen gegründet, wo zuvor gar keine waren. Es gibt ein geflügeltes Wort: Im Ruhrgebiet gab es mal 300.000 Kumpel und keine Studenten, heute ist es exakt andersherum. Rund um diese Bildungseinrichtungen hat sich eine Start-up-Szene entwickelt, die dafür sorgt, dass junge und ambitionierte Leute nicht mehr wie noch vor 20 Jahren quasi gezwungenermaßen abwandern.

imago/Schöning

Ruhr-Universität in Bochum: "Früher 300.000 Kumpel und null Studenten, heute andersherum"

SPIEGEL ONLINE: Mal abgesehen vom Ruhrgebiet - was lässt sich aus anderen Beispielen eines massiven Strukturwandels lernen?

Südekum: Es gibt kein Patentrezept, das immer und überall funktioniert. Dazu ist die Materie zu komplex, die Umstände zu verschieden. Aber viele internationale Erfahrungen deuten darauf hin, dass die Fokussierung auf Bildungseinrichtungen und Wissensinfrastruktur Erfolg verspricht. Ein berühmtes Beispiel sind Pittsburgh und Cleveland - beide im amerikanischen Rust Belt, nah beieinander, ähnlich groß und sehr stark vom Strukturwandel getroffen. Beide Städte sind massiv niedergegangen, aber in den folgenden 20 Jahren hat sich Pittsburgh deutlich besser erholt. Es hat viel stärker in Universitäten investiert und sich gezielt als Technologie- und Forschungsstandort neu erfunden.

SPIEGEL ONLINE: Sie plädieren also für eine Universität Lausitz.

Südekum: Es gibt bereits die Uni Cottbus-Senftenberg, die erweitert und gefördert werden kann. Zusätzlich wären die Ansiedelung und der Ausbau von Fachhochschulen sinnvoll. Daneben ist auch der Ausbau der Verkehrswege völlig unstreitig eine gute Idee. Denn die Lausitz hat einen großen Standortvorteil: die Nähe zu Berlin. Gerade die hochqualifizierten Beschäftigten der Start-ups, Universitäten und Unternehmen der Spitzentechnologie wollen vielleicht aus persönlichen Gründen lieber in Berlin wohnen. Dort sind Büromieten aber inzwischen sehr hoch, in der Lausitz sehr billig. Wenn nun die Autobahn A13 ausgebaut würde und die Bahnstrecke Cottbus-Lübbenau ein zweites Gleis bekäme, könnten sich durchaus viele Firmen ansiedeln.

SPIEGEL ONLINE: Auch die Verlegung von Bundesbehörden wird gefordert. Sprechen die Erfahrungen dafür?

SPIEGEL ONLINE

Braunkohlereviere in Deutschland

Südekum: Durchaus. Die Forschung belegt, dass das in anderen Ländern ganz gut funktioniert hat. Die Beamten und Angestellten hätten in der Lausitz auch einen höheren Reallohn - schließlich verdienen sie den gleichen Euro-Betrag, die Lebenshaltungskosten sind aber wesentlich geringer. Natürlich darf man von der Verlegung keine Wunderdinge erwarten, aber als Bestandteil einer Strategie ist es sinnvoll.

SPIEGEL ONLINE: Sollte die Politik auch für viel Geld gezielt neue Industrie ansiedeln - zum Beispiel eine Batteriezellenproduktion, wie sie jetzt im Gespräch ist?

Südekum: Einige Ökonomen, gerade in Deutschland, lehnen eine staatliche Industriepolitik generell ab. Ich aber sehe das pragmatisch. In der Lausitz kann man eine Ausnahme machen: Erstens gibt es wie bereits erwähnt eine besondere Verantwortung der Politik, weil der Kohleausstieg eine rein politische Entscheidung ist und die Lausitz ohnehin bereits jetzt wirtschaftlich ein Sorgenkind ist. Zweitens hat die Region bereits eine Expertise in der Energiewirtschaft, auch wenn Braunkohle und Batteriezellen sehr unterschiedlich sind. Und drittens hilft die Grenznähe: Ein industriepolitisches Projekt im Rahmen der Europäischen Batterie-Allianz ist weit besser mit dem EU-Wettbewerbsrecht vereinbar, wenn es gemeinsam mit Tschechien und Polen aufgesetzt wird.

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SPIEGEL ONLINE: Aber gerade Brandenburg hat schlechte Erfahrungen gemacht - Stichwort Cargolifter oder die Solarbranche. Da wurde viel Geld verbrannt, geblieben ist nichts.

Südekum: Es kommt immer auf den Einzelfall an. Gerade die Solarförderung halte ich für ein schlechtes Gegenargument - dass die gescheitert ist, lag vor allem an der massiven Förderung Chinas für seine eigene Industrie. Da wurden die Deutschen bei den Subventionen schlicht überboten. Das heißt aber keinesfalls, dass Industriepolitik niemals funktioniert. In der Lausitz gibt es gute Argumente für eine solche Politik.

SPIEGEL ONLINE: Universitäten, Verkehrswege, Bundesbehörden, aktive Industriepolitik - Sie halten also alle Vorschläge für sinnvoll, die derzeit für die Lausitz diskutiert werden?

DPA

Ehemaliger Tagebau bei Lichterfeld (Lausitz, Brandenburg)

Südekum: Ich bin selbst positiv überrascht, dass so viele gute Vorschläge auf dem Tisch liegen. Aber es gibt auch schlechte - etwa den für eine Abwanderungsprämie. Das halte ich für töricht: Viele der gut Qualifizierten werden ohnehin gehen, auch ohne Prämie. Und dem Rest nun zu sagen: Liebe Leute, hier ist nichts mehr los, ihr kriegt ein bisschen Geld und dann seht mal zu, dass ihr das Weite sucht, wäre angesichts der gesellschaftlichen Stimmung fatal. Zum Glück wurde das in der Kohlekommission auch kaum diskutiert, diese Prämie wird nicht kommen.

SPIEGEL ONLINE: Viele Politiker erwecken nach der Einigung der Kommission den Eindruck, der Strukturwandel ließe sich voll kompensieren. Bei allem Optimismus - ist das realistisch?

Südekum: Es besteht schon die Gefahr, wie damals Helmut Kohl "blühende Landschaften" zu versprechen und zu hohe Erwartungen zu wecken. Aber wenn man die sinnvollen Vorschläge umsetzt, sind durchaus noch bessere Ergebnisse zu erwarten als im Ruhrgebiet - das übrigens nie eine Hochburg für Populisten war, anders als vergleichbare Regionen in den USA und England. Man kann zwar die negativen Begleiterscheinungen des Kohleausstiegs nicht ganz verhindern, aber man kann sie so gut wie möglich abfedern. Langfristig könnte die Lausitz wirtschaftlich durchaus besser dastehen als heute.

insgesamt 75 Beiträge
hanshanshans 30.01.2019
1. Die Arbeitsplätze in den Tagebauen
sind doch gar nicht gefährdet. Die LEAG gehört seit ein paar Jahren den Tschechen mitsamt allen Schürfrechten. Es geht doch wenn, um die Kraftwerke. Und die Arbeitsplätze dort sind beim Kohleausstieg doch das kleinere [...]
sind doch gar nicht gefährdet. Die LEAG gehört seit ein paar Jahren den Tschechen mitsamt allen Schürfrechten. Es geht doch wenn, um die Kraftwerke. Und die Arbeitsplätze dort sind beim Kohleausstieg doch das kleinere Problem. Die Politik sollte sich besser damit beschäftigen, wo wir nach dem Ausstieg Strom herbekommen. Mit Kernenergie und Kohle fehlt etwa die Hälfte der aktuell benötigten Energie. Unsere Nachbarn haben nicht die Kraftwerkskapazitäten, das auszugleichen. Und da sind noch nicht mal die Elektroautos in der Rechnung. Um das rauszukriegen braucht man nur auf diversen Statistikseiten zu surfen. Wie z.B. //electricitymap.org
Tatjuscha. 30.01.2019
2. Die Lausitz war nie nur eine Kohleregion
Die Lausitz hatte viele starke Industrien. Textilindustrie, Glasindustrie etc. In Cottbus standen noch lange nach der Wende die riesigen ehemaligen Teppichfabriken, Segeltuchfabriken etc. in der Landschaft. Die wurden erst durch [...]
Die Lausitz hatte viele starke Industrien. Textilindustrie, Glasindustrie etc. In Cottbus standen noch lange nach der Wende die riesigen ehemaligen Teppichfabriken, Segeltuchfabriken etc. in der Landschaft. Die wurden erst durch die Vertreibung und Vernichtung der jüdischen Eigner, dann durch die politisch motivierte Besetzung der Leitungspositionen in der NS-Zeit und dann durch die Wohltaten der sowjetischen Besatzer zerstört. Was dann noch blieb, hat die Treuhand wirkungsvoll über den Jordan gebracht. Bei keiner dieser Industrien krähte ein Hahn nach der Lausitz. Jetzt, wo große Energiefirmen etwas zu verlieren haben, wird die Region benutzt als Spielball um zu sagen "Wir müssen die Lausitz weiter durch Tagebaue zerstören damit die Lausitz eine Zukunft hat". Es ist in Brandenburg auch kein großer Wille da, sich um die Region zu kümmern. Hier geht wirklich alles ins Berliner Umland, siehe neuerdings Landesentwicklungsplan. Und auch die Uni (Cottbus ist noch nicht so lange zwangsvereinigt mit Senftenberg) wird nicht wirklich gefördert. Vermutlich weiß der Interviewte nichts von den Finanzierungsschwierigkeiten und den Sparmaßnahmen an der Brandenburgischen Technischen Universität?
garfield53 30.01.2019
3. mmm
Die Heuchelei und Scheinheiligkeit der Konzerne und der Politik auf dem Rücken der Bergleute und Kraftwerker in trauter Kumpanei mit den Medien ist peinlich und lächerlich. Es interessiert doch die Konzerne und Regierungen seit [...]
Die Heuchelei und Scheinheiligkeit der Konzerne und der Politik auf dem Rücken der Bergleute und Kraftwerker in trauter Kumpanei mit den Medien ist peinlich und lächerlich. Es interessiert doch die Konzerne und Regierungen seit Anbeginn der s.g. Energiewende überhaupt nicht, was mit den Menschen passiert, Hauptsache sie machen Kohle mit unseren Steuern und müssen sich nicht um Alternativen oder wirtschaftliche Neuorientierungen und strukturellen Umbau kümmern. Es hat kein Schwein interessiert, das flächendeckend Ostdeutschland mit Millionen Arbeitslosen nach der "Kapitulation" deindustriealisiert wurde, ganze Landstriche von der DB "entgleist" und strukturell, wegen wirtschaftlich bedingter "Entvölkerung" verödeten. Leipzig, als Beispiel, als wirtschaftlicher "Leuchtturm" im Osten über 85 % seiner industriellen Standorte "verloren" hatte, hunderttausende ihre Arbeit verloren. Vergessen? Der "Koloss" Leipzig auf "tönernen" Füssen! Nun aber, da die Energiekonzerne an ihre "Grenzen" kommen, der Profit in "Gefahr" ist, weder Wirtschaft noch Politik, außer sich die Taschen zu füllen, einen Plan A oder B haben, werden die von Arbeitslosigkeit "Bedrohten" als nützliche Idioten und als Erpressung für noch mehr Steuermittel für die Konzerne, welche kaum einen neuen Arbeitsplatz schaffen werden, in "Geiselhaft" genommen!
wasistlosnix 30.01.2019
4. Prinzip Hoffnung
Die Hoffnung stirbt zuletzt aber sie stirbt. Politiker sollten keine falsche Hoffnungen verbreiten. Wir haben auch 30 Jahre nach der Vereinigung keine blühenden Landschaften im Osten. Das einzigste was Politik machen kann dort [...]
Die Hoffnung stirbt zuletzt aber sie stirbt. Politiker sollten keine falsche Hoffnungen verbreiten. Wir haben auch 30 Jahre nach der Vereinigung keine blühenden Landschaften im Osten. Das einzigste was Politik machen kann dort die beste Infrastruktur anbieten aber bis diese Genehmigt wird sind all die heute Verantwortlichen alle schon Geschichte. Die Jungen werden die Region verlassen um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Großstädte werden weiter wachsen, denn nur dort gibt es genügend Arbeitsplätze um in kurzen Intervallen wechseln zu können. Auch wenn sich ein Unternehmen in der Lausitz ansiedelt, es ist nicht sicher was in 10 oder 15 Jahren mit diesem Unternehmen ist und da hat man einfach in Großstädten eine größere Auswahl. Wenn es auch im Ruhrgebiet immer noch nicht überreichlich ist.
schulz.dennis.84 30.01.2019
5. Einfach nur noch wahnsinnig!
Ein moderner Industriestaat tut sich freiwillig kastrieren und ganze Regionen in die Armut schicken. Schlüsselindustrien werden zerstört und es wird auf grünen extrem teuren Flatterstrom gesetzt. Gerade das Ruhrgebiet zeigt [...]
Ein moderner Industriestaat tut sich freiwillig kastrieren und ganze Regionen in die Armut schicken. Schlüsselindustrien werden zerstört und es wird auf grünen extrem teuren Flatterstrom gesetzt. Gerade das Ruhrgebiet zeigt doch dass es nicht funktioniert mit der Umstrukturierung. Mit der Steinkohle wurde damals dort Wertschöpfung betrieben und Wohlstand erzeugt. Langsam aber sicher wird das Ruhrgebiet zum Armenhaus Europas. Die Verschuldungen der Städte im Ruhrgebiet sprechen eine eindeutige Sprache. Und verrückter weise werden jetzt Millionen von Tonnen von Steinkohle für das Ruhrgebiet aus China importiert und ökologisch sinnentleert um die halbe Welt gekarrt. Deutschland erzeugt gerade mal zwei Prozent aller C02-Emissionen weltweit. Die Schließung deutscher Kohlekraftwerke würde Null Einfluss auf das Weltklima haben. Und nur jenseits der Grenze zu Tschechien reiben sich die Braunkohlekraftwerke-Betreiber die Hände. Die Tschechen und die Polen haben schon angekündigt für den ausfallenden Strom in Deutschland ihre Braunkohlekraftwerke auszubauen und den Braunkohleabbau hochzufahren. Die werden da richtig gut daran verdienen.

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