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17.05.2012
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PC-Hersteller in der Krise

HP will mehr als 25.000 Stellen streichen

Massiver Stellenabbau: Gärtner vor HP-Hauptsitz in Palo Alto
dapd

Massiver Stellenabbau: Gärtner vor HP-Hauptsitz in Palo Alto

Die Konkurrenz durch Tablets und Smartphones treibt den weltgrößten PC-Hersteller Hewlett-Packard in die Enge. Nun will sich der Konzern laut US-Medien von fast jedem zehnten Mitarbeiter trennen. Ein Teil soll "freiwillig" gehen.

New York - Der US-Technologiekonzern Hewlett-Packard (HP) erwägt laut US-Medien die Streichung von bis zu 30.000 Arbeitsplätzen. Die Finanznachrichtenagentur Bloomberg und die Agentur Reuters schrieben am Donnerstag von 25.000 Jobs, das Blog "All Things Digital" sogar von rund 5000 mehr - das wären fast zehn Prozent der Belegschaft des Unternehmens. Ziel sei, so die Kosten zu senken und das Geschäft an die schwächelnde PC-Nachfrage anzupassen. HP kommentierte die Meldungen am Donnerstag nicht.

HP-Chefin Meg Whitman wolle die Umbaupläne kommenden Mittwoch vorstellen. Von den betroffenen Arbeitsplätzen sollen laut Bloomberg 10.000 bis 15.000 in der Sparte Unternehmensdienstleistung abgebaut werden. Die Stellenstreichungen sollen demnach über einen längeren Zeitraum gestreckt werden, möglicherweise ein Jahr oder mehr. Einem Teil der Mitarbeiter solle ein freiwilliges Ausscheiden vorgeschlagen werden, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

Whitman hatte erst im März die Einbindung des schwächelnden Druckergeschäfts in die PC-Sparte angekündigt. Dadurch sollen Kosten gesenkt und die Grundlage für weiteres Wachstum geschaffen werden. HP kämpft darum, sein Kerngeschäft mit PCs in den schwarzen Zahlen zu halten. Die Konkurrenz durch Tablet-Computer und Smartphones nagt am Absatz. Ein eigener Ausflug ins Tablet-Geschäft mit dem TouchPad erwies sich als Flop.

Firmenchefin Meg Whitman steht seitdem unter Druck, das Ruder herumzureißen. Im ersten Geschäftsquartal brach der Gewinn um fast 44 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar ein.

vks/dpa/AP/Reuters

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insgesamt 6 Beiträge
1. der druck steigt...
emailadressen 17.05.2012
gewinn 1,5 millarden und druck steigt, arbeiter zu enlassen...interessant
gewinn 1,5 millarden und druck steigt, arbeiter zu enlassen...interessant
2. Blödsinn!
k-it 18.05.2012
Im B2B Bereich interessiert sich niemand für die paar Tablets. Das Problem kommt von erfolgreichen Virtualisierungsprojekten und anderen Verbesserungen in der IT. HP leidet darunter genauso wie alle größeren Systemhäuser. Was nur [...]
Im B2B Bereich interessiert sich niemand für die paar Tablets. Das Problem kommt von erfolgreichen Virtualisierungsprojekten und anderen Verbesserungen in der IT. HP leidet darunter genauso wie alle größeren Systemhäuser. Was nur logisch ist wenn man den Kunden Kosteneinparungen >10% verspricht werden diese irgendwann die Serviceverträge anpassen.
3.
ritchie2008 18.05.2012
Ja, der Gedanke ist mir auch gerade gekommen...was macht man nicht alles wenn man kurz vorm Konkurs steht....oder ist es nur kurz davor nicht mehr 10 MIO sondern nur noch 2 MIO Bonus zu bekommen. Das wäre dann wirklich eine [...]
Zitat von emailadressengewinn 1,5 millarden und druck steigt, arbeiter zu enlassen...interessant
Ja, der Gedanke ist mir auch gerade gekommen...was macht man nicht alles wenn man kurz vorm Konkurs steht....oder ist es nur kurz davor nicht mehr 10 MIO sondern nur noch 2 MIO Bonus zu bekommen. Das wäre dann wirklich eine Krisensituation.... Aber die restlichen Mitarbeiter sollen dann natürlich zum Unternehmen stehen und ihre ganze Schaffenskraft einsetzen und sich richtig auspowern...nach der nächsten "Runde" haben sie genügend Zeit zum erholen...
4. Vergangenheitsbetrachtung
Stefnix 18.05.2012
Leute, 1.5 Mrd sind der Gewinn von "gestern" - und wie im Artikel steht, ist er bereits um 44% eingebrochen. Wenn Mitarbeiter entlassen werden, dann aufgrund der derzeitigen Entwicklung und der Zukunftsaussichten. Was [...]
Leute, 1.5 Mrd sind der Gewinn von "gestern" - und wie im Artikel steht, ist er bereits um 44% eingebrochen. Wenn Mitarbeiter entlassen werden, dann aufgrund der derzeitigen Entwicklung und der Zukunftsaussichten. Was würden die Besitzer eines Unternehmens (sprich: Aktionäre) wohl sagen, wenn der Vorstand erst dann das Ruder rumreißt, wenn der Laden bereits einen Milliardenverlust schreibt?
5. Das Geschaeft mit den ...
Worldwatch 18.05.2012
... Daddel-, Spiel-, Hobby- und Haushalts-PC-Geraeten ist heute fuer alle Anbieter ein brutalst moegliches, hart umkaempftes Miniaturisierungs- wie Risikogeschaeft, wo nur der -kurz- bis mittelfristig- ueberlebt, der die Nase [...]
Zitat von sysopDie Konkurrenz durch Tablets und Smartphones treibt den weltgrößten PC-Hersteller HP in die Enge.
... Daddel-, Spiel-, Hobby- und Haushalts-PC-Geraeten ist heute fuer alle Anbieter ein brutalst moegliches, hart umkaempftes Miniaturisierungs- wie Risikogeschaeft, wo nur der -kurz- bis mittelfristig- ueberlebt, der die Nase in den -absurden- Anforderungsbereichen stets ganz vorne hat, und alle drei Monate irgendwelche Spieleupdates fuer die verwoehnte Kundschaft abliefert. HP stellt, wie andere Branchengroessen auch, hervorragende Geraete im Anforderungsbereich der Industriecomputer her. So auch PC's und Drucker. Den bestehenden Haus-&Hobbybereich sollte HP einfach verkaufen. Gluecklich wird dieses Unternehmen damit nie wieder. Ausserdem sollte man alle Energie auf die -evtl. heute schon altbacken klingende- Qualitaet(ssicherung) wie Service ausrichten. Und da ist HP, nach wie vor, einer der Unternehmen, die ganz vorne mitmachen.

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