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25.05.2012
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Facebook-Börsengang

Zuckerberg rettete 111 Millionen Dollar durch Aktienverkauf

Mark Zuckerberg: Aktion vorher angekündigt
REUTERS

Mark Zuckerberg: Aktion vorher angekündigt

Mark Zuckerberg erzürnt die Kleinanleger von Facebook: Der Chef des Online-Netzwerks soll am Tag des Börsengangs ein Aktienpaket abgestoßen haben - kurz bevor der Kurs abstürzte und vielen Investoren große Verluste bescherte. Der Milliardär soll so mehr als hundert Millionen Dollar gerettet haben.

New York - Mark Zuckerberg bastelt an seinem Image als Zocker - vermutlich ungewollt. Doch das, was die enttäuschten Facebook-Kleinanleger in diesen Tagen vom Chef des weltgrößten Online-Netzwerks erfahren, ist der krönende Abschluss der ersten Woche eines aufsehenerregenden Börsenflops. Zuckerberg, so schreibt die britische Zeitung "Independent", soll am Tag des Facebook-Börsengangs 111 Millionen Dollar seines Vermögens gerettet haben - durch den Verkauf von Facebook-Aktien.

Zuckerberg soll demnach am 18. Mai, an dem die Facebook-Aktie erstmals gehandelt wurde, ein Paket in Höhe von 720 Millionen Dollar veräußert haben. Zu diesem Zeitpunkt kostete die Aktie 38 Dollar. In den darauffolgenden Handelstagen stürzte der Kurs aber ab. So lag er etwa am Mittwoch bei Handelsschluss bei 32 Dollar. Gemessen an dieser Differenz soll Zuckerberg mehr als hundert Millionen Dollar gerettet haben, schreibt die Zeitung "Independent".

Zwar hatte Zuckerberg die Aktion vorher angekündigt - vermutlich will er mit dem Ertrag die fälligen Steuern nach dem Börsengang begleichen -, dennoch ist der Ärger zahlreicher Anleger verständlich. Viele von ihnen haben beim Börsengang viel Geld verloren. Inzwischen sieht sich Facebook daher bereits mit ersten Klagen konfrontiert.

Insider: Morgan Stanley prüft Entschädigung von Kleinanlegern

Die Kläger werfen Facebook Chart zeigen und den am Börsengang beteiligten Großbanken vor, ausgesuchte Kunden kurz vor dem Aktienverkauf darüber informiert zu haben, dass sie bei Facebook mit einem schwächeren Wachstum rechnen. Einige Großinvestoren, so berichten US-Medien, stornierten daraufhin ihre Kaufaufträge, während Kleinanleger und weniger gut vernetzte institutionelle Investoren zuschlugen und nun heftige Verluste hinnehmen müssen. Insidern zufolge prüft die federführende US-Großbank Morgan Stanley immerhin, einige Investoren zu entschädigen.

Doch das Debakel um den Facebook-Börsengang dürfte noch längst nicht abgeschlossen sein. Die US-Aufsichtsbehörden kündigten an, sich die Vorgänge genauer anzuschauen, auch einzelne Finanzmarkt-Regulierer in den US-Bundesstaaten haben sich eingeschaltet. Der mächtige US-Bankenausschuss will sogar über eine Anhörung dazu entscheiden.Dann müsste Zuckerberg womöglich persönlich vor dem Ausschuss erscheinen, um Rede und Antwort zu stehen. "Es gibt einiges, was wir über diesen Börsengang nicht wissen", sagte Senator Sherrod Brown, der Mitglied des Ausschusses ist.

Die Facebook-Aktie hat inzwischen zwar ihren Abwärtstrend gestoppt. Mit rund 33 Dollar liegt das Papier aber immer noch weit unter dem Ausgabepreis von 38 Dollar. Der Gesamtwert von Facebook schrumpfte binnen einer knappen Woche von mehr als 104 Milliarden auf unter 90 Milliarden Dollar zusammen.

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insgesamt 41 Beiträge
1. ...
gilles027 25.05.2012
oder gestohlen, das sei mal dahingestellt. Der richtige Satz für einen Zocker wäre "Zuckerberg schmiss weiteren Teil seines Aktinepaketes zum richtigen Zeitpunkt best." Ich sage nur KGV 70 (offiziell, inoffiziell sind [...]
oder gestohlen, das sei mal dahingestellt. Der richtige Satz für einen Zocker wäre "Zuckerberg schmiss weiteren Teil seines Aktinepaketes zum richtigen Zeitpunkt best." Ich sage nur KGV 70 (offiziell, inoffiziell sind wir längst auf dem Weg zu KGV 500). Das lässt eine Bewertung von 20 Cent zu, aber nicht 33 Dollar. Die Firma wäre dann immer noch einige hundert Millionen Wert, was enorm ist für eine einfaches Gästebuchapplikation.
2. .
frubi 25.05.2012
Was hätte ich getan? Alle Aktien verkauft, einsame Insel inkl. Haus und allem pi pa po gekauft und mir bis zum Tode ein schönes Leben gegönnt.
Zitat von sysopMark Zuckerberg erzürnt die Kleinanleger von Facebook: Der Chef des Online-Netzwerks soll am Tag des Börsengangs ein Aktienpaket abgestoßen haben - kurz bevor der Kurs abstürzte und vielen Investoren große Verluste bescherte. Der Milliardär soll so mehr als 100 Millionen Dollar gerettet haben. Facebook: Mark Zuckerberg rettete Millionen durch Aktienverkauf - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,835195,00.html)
Was hätte ich getan? Alle Aktien verkauft, einsame Insel inkl. Haus und allem pi pa po gekauft und mir bis zum Tode ein schönes Leben gegönnt.
3. Hachja...
Stelzi 25.05.2012
Auch ohne eine Facebook-Geschädigter zu sein, möchte ich jedes mal wenn ich ein Foto von Zucki sehe auf dem er so grenzdebil dreinschaut, ganz entgegen meiner Natur, die Hand zur mehrfachen Ohrfeige erheben. Ich wette, alle die [...]
Auch ohne eine Facebook-Geschädigter zu sein, möchte ich jedes mal wenn ich ein Foto von Zucki sehe auf dem er so grenzdebil dreinschaut, ganz entgegen meiner Natur, die Hand zur mehrfachen Ohrfeige erheben. Ich wette, alle die letzte Woche auf Zucki und seine Klitsche hereingefallen sind, wollen dasselbe... Jeden Tag. Jede Stunde. Jederzeit.
4. Luftballons
klokschieter99 25.05.2012
Wer Luftballons kauft, braucht sich nicht wundern, dass nur Luft drin ist...
Wer Luftballons kauft, braucht sich nicht wundern, dass nur Luft drin ist...
5. optional
Abaylyi 25.05.2012
Einige Anleger scheinen die Börse immer noch mit ihrem Tagesgeldkonto zu verwechseln... Zuckerberg hat die Aktion angekündigt (was er eigentlich nicht einmal muss) und sofern er den Anlegern keine Informationen vorenthalten hat, [...]
Einige Anleger scheinen die Börse immer noch mit ihrem Tagesgeldkonto zu verwechseln... Zuckerberg hat die Aktion angekündigt (was er eigentlich nicht einmal muss) und sofern er den Anlegern keine Informationen vorenthalten hat, braucht sich niemand zu beschweren. Die Kleinanleger hat ja auch niemand gezwungen ihre Aktien zu behalten. Aber da Gier ja bekanntlich Hirn frisst, kann man schon mal mit einem Investment auf die Schnauze fallen. Das gilt ganz besonders für Heißluft-Aktien wie Facebook!

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