25.05.2012
Dividenden-Anspruch
Apple-Chef Cook verzichtet auf 75 Millionen Dollar
Apple-Chef Tim Cook: Verzicht auf Millionen-Ansprüche
San Francisco - Apple-Chef Tim Cook kürzt sich selbst sein Gehalt. Der Manager verzichtet auf Vergütungen in Höhe von 75 Millionen Dollar in den kommenden Jahren. Wie aus einer Mitteilung des Unternehmens an die US-Börsenaufsicht hervorgeht, sollen Dividendenansprüche in dieser Höhe nach Cooks Willen nicht ausgezahlt werden.
Zu den Gründen für den Verzicht wollte sich Apple auf Anfrage nicht äußern. Cook bat seinen Arbeitgeber darum, von einem vor kurzem aufgelegten Vergütungsprogramm ausgenommen zu werden, das Beschäftigten ermöglicht, an den Ausschüttungen für die Aktionäre teilzuhaben.
Apple-Mitarbeiter haben Anspruch auf eine festgesetzte Zahl von Aktien des Unternehmens, sogenannte Restricted Stock Units (RSU). Diese Ansprüche können erst nach Ablauf einer Frist eingelöst werden und sind an bestimmte Bedingungen wie das Erreichen von persönlichen oder Firmenzielen geknüpft. Ausgezahlt werden können die Ansprüche in der Regel durch Ausgabe der Aktien oder Barzahlungen.
Allein Cook hat Anspruch auf mehr als eine Million Apple
-Aktien. Die Hälfte davon wird im Jahr 2016 zuteilungsreif, die andere im Jahr 2021. Der Manager hatte im August 2011 den Chefposten vom mittlerweile verstorbenen Apple-Mitgründer Steve Jobs übernommen.
Cook erhält ein Jahresgehalt von gut 900.000 Dollar und weitere 900.000 Dollar Prämie. Dazu kommt noch das Aktienpaket. Dadurch bekommt Cook insgesamt auf rund 378 Millionen Dollar.
mmq/Reuters
