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22.01.2013
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"Letzte Meile"

Millionen Deutschen drohen höhere Telefonkosten

AFP

Logo der Telekom: Der Konzern will mehr Geld für die "letzte Meile"

Es ist eine Forderung mit weitreichenden Folgen: Die Telekom will Konkurrenten die Miete für Anschlüsse zum Endkunden erhöhen. Setzt sie sich bei der Bundesnetzagentur durch, würden für Millionen Deutsche die Telefonkosten steigen.

Bonn - Die Telekom will von Konkurrenten künftig mehr Geld für die Überlassung der Kundenanschlüsse. Der Ex-Monopolist hat bei der Bundesnetzagentur beantragt, die Miete für die sogenannte "letzten Meile" zur Jahresmitte von monatlich 10,08 auf 12,38 Euro zu erhöhen - eine Steigerung um gut 23 Prozent.

Setzt sich die Telekom mit ihrer Forderung durch, könnte dies zu Preiserhöhungen auf breiter Front führen. Denn die Wettbewerber dürften die Preisanhebung an ihre Kunden weitergeben. Rund 9,5 Millionen Anschlüsse wären betroffen.

Zur Begründung der Preiserhöhung verweist die Telekom nicht nur auf die gestiegenen Kosten, sondern auch auf ihre geplanten Milliardeninvestitionen in schnellere Internetverbindungen. "Wer Breitbandnetze massiv ausbaut, braucht Sicherheit darüber, dass die Infrastruktur nicht weiter entwertet wird", sagte der Deutschland-Chef des Konzerns, Niek Jan van Damme.

Bei den Telekom-Wettbewerbern stieß der Vorstoß des Marktführers auf scharfe Kritik. Hohe Preise seien Gift für den Breitbandausbau und schadeten den Bürgern, warnte der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM), in dem sich mehr als 110 Telekom-Konkurrenten zusammengeschlossen haben.

Ob die Telekom sich mit ihrer Forderung durchsetzen kann, hängt ohnehin von der Bundesnetzagentur ab. Seit 1999 hatte die Aufsichtsbehörde die sogenannten TAL-Entgelte sogar schrittweise abgesenkt - von damals 12,98 Euro auf heute 10,08 Euro. Die Telekom hatte stets höhere Entgelte beantragt.

ssu/dapd

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insgesamt 26 Beiträge
1. Festnetz streichen
Spiegelwahr 22.01.2013
Ich mache alles über Funk und gehe damit der Telekom aus dem Weg mit ihrer Weglagerei.
Ich mache alles über Funk und gehe damit der Telekom aus dem Weg mit ihrer Weglagerei.
2. Die meisten
robrobsen 22.01.2013
Anschlüsse wurden noch zu Postzeiten von unseren Steuergeldern eingerichtet und von den Kunden mit teuren Minutenpreisen bezahlt. Also warum sollen wir doppelt bezahlen?
Anschlüsse wurden noch zu Postzeiten von unseren Steuergeldern eingerichtet und von den Kunden mit teuren Minutenpreisen bezahlt. Also warum sollen wir doppelt bezahlen?
3. Alle wollen mehr Geld...
fxe1200 22.01.2013
...die Monopolisten bekommen es, die Arbeiter und Angestellten nicht, die werden freigesetzt, bei der Telekom wohl 1.200 Mitarbeiter in D.. Spätkapitalismus in seiner reinsten Form.
...die Monopolisten bekommen es, die Arbeiter und Angestellten nicht, die werden freigesetzt, bei der Telekom wohl 1.200 Mitarbeiter in D.. Spätkapitalismus in seiner reinsten Form.
4. Der "Ausflug" der Telekom
echo0815 22.01.2013
in die USA muss schließlich gedeckelt werden. (Ende des Sarkasmus).
Zitat von sysopAFPEs ist eine Forderung mit weitreichenden Folgen: Die Telekom will Konkurrenten die Miete für Anschlüsse zum Endkunden erhöhen. Setzt sie sich bei der Bundesnetzagentur durch, würden für Millionen Deutsche die Telefonkosten steigen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/millionen-deutschen-drohen-hoehere-telefonkosten-a-879098.html
in die USA muss schließlich gedeckelt werden. (Ende des Sarkasmus).
5.
Hans58 22.01.2013
Die Kosten bleiben für "Postkunden" ja unangetastet. Manchmal ist Geiz langfristig doch nicht geil.......
Zitat von robrobsenAnschlüsse wurden noch zu Postzeiten von unseren Steuergeldern eingerichtet und von den Kunden mit teuren Minutenpreisen bezahlt. Also warum sollen wir doppelt bezahlen?
Die Kosten bleiben für "Postkunden" ja unangetastet. Manchmal ist Geiz langfristig doch nicht geil.......

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