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29.03.2013
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Raiffeisenbank Gammesfeld

Too small to fail

REUTERS

Zypern leidet unter zu großen Banken, jetzt werden sie eingedampft. Das kann in Blaufelden-Gammesfeld kaum passieren, denn hier steht Deutschlands kleinste Bank. Es gibt keinen Internetanschluss und keine Geldautomaten - und nur einen einzigen Mitarbeiter.

Hamburg - "Too big to fail", zu groß zum Pleitegehen: Mit dieser Einstellung wähnten sich viele Großbanken unangreifbar - bis zur Finanzkrise. Das aktuellste Beispiel ist Zypern, hier ist der Bankensektor um ungefähr das Achtfache der zyprischen Wirtschaftsleistung überzeichnet, jetzt wird er eingedampft. Die zweitgrößte Bank der Insel wird abgewickelt, die Überreste werden mit der größten Bank fusioniert. Vermögen von mehr als 100.000 Euro werden zur Sanierung des Finanzsektors herangezogen, den Besitzern drohen hohe Verluste.

In der baden-württembergischen Gemeinde Blaufelden-Gammesfeld macht eine Bank vor, wie erfolgreich das genaue Gegenteil von "too big to fail" sein kann. Peter Breiter ist Geschäftsführer dieser kleinen, genauer der kleinsten Bank in Deutschland. Alle seine Mitarbeiter heißen ebenfalls Peter Breiter, er arbeitet nämlich noch als Buchhalter und Sekretär, einmal in der Woche gibt er auch die Reinigungskraft.

Undurchsichtige Anlagepläne gibt es hier nicht, das Geld wird ganz solide als Festgeld angelegt. Dieses Mini-Bank-Konzept ist erfolgreich, seit 113 Jahren.

kut

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insgesamt 46 Beiträge
1. Bitte mehr anstrengen....
stranzjoseffrauss 29.03.2013
zu dieser interessanten Bank gibt es weit bessere Artikel.
zu dieser interessanten Bank gibt es weit bessere Artikel.
2. Erfolgreich mit Festgeld?
u.loose 29.03.2013
Der Erfolg kann da aber nur in garantierter Geldvernichtung bestehen...
Der Erfolg kann da aber nur in garantierter Geldvernichtung bestehen...
3. Schotter wie Heu
lucyspeyer 29.03.2013
heisst ein preisgekrönter Film von Sigrun Köhler und Wiltrud Baier über diese Bank. Der Film ist seit kurzem auch auf DVD erhältlich.
heisst ein preisgekrönter Film von Sigrun Köhler und Wiltrud Baier über diese Bank. Der Film ist seit kurzem auch auf DVD erhältlich.
4. Was ist denn das?
michl78 29.03.2013
Im Dokumentationsfilm "Der Schein trügt" von Claus Strigel wird diese Bank auch kurz thematisiert. Das Konzept, das hier verfolgt wird, ist nämlich eigentlich beeindruckend. Wenn man deren Argumentation für ihre [...]
Im Dokumentationsfilm "Der Schein trügt" von Claus Strigel wird diese Bank auch kurz thematisiert. Das Konzept, das hier verfolgt wird, ist nämlich eigentlich beeindruckend. Wenn man deren Argumentation für ihre Anzahl der Anlagemöglichkeiten nämlich mal genauer verfolgt, dann würde man nämlich keine Kommentare wie #2 abgeben. Denn Festgeld an sich muss ja nicht per se schlecht sein. Wenn der Zins hoch genug ist und ich am Ende der Laufzeit mein Geld in voller Höhe plus Zinsen wieder bekomme ist es doch wunderbar. Vor allem über letzteres wären die Inhaber anderer Bankprodukte heute mit Sicherheit teilweise sehr froh.
5. wow so viel Festgeld
genugistgenug 29.03.2013
wow so viel Festgeld - woher kommt das alles? Leider kein Wort zur Bilanzsumme, usw. und so was gehört doch zu einem Bericht - oder macht sich die Größe der Bank an der Zahl der Mitarbeiter fest? Rechnen wir einfach mal [...]
wow so viel Festgeld - woher kommt das alles? Leider kein Wort zur Bilanzsumme, usw. und so was gehört doch zu einem Bericht - oder macht sich die Größe der Bank an der Zahl der Mitarbeiter fest? Rechnen wir einfach mal (überschlagsweise nur) : Gehalt Miete Versicherungen usw. Setzen wir mal Kosten 10.000 €/Monat an = 120.000 €/Jahr Was bringt Festgeld? Annahme 3% - also müssen 4.000.000,- alleine für die Kosten angelegt sein - weil dann der Kunde auch noch was möchte, muss viel mehr Festgeld da sein. Schlußfolgerung: die Leute in dem Dörfchen dürften schwerreich sein, wenn sie ihrer Bank so viel Geld zur Anlage geben können.

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