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Wirtschaft

Stoxx Europe 50

Deutsche Bank fliegt aus europäischem Börsenbarometer

Der Aktienindex Stoxx Europe 50 versammelt die 50 größten europäischen Unternehmen. Die Deutsche Bank und die Credit Suisse müssen den Index nach heftigen Kursverlusten verlassen.

REUTERS

Filiale der Deutschen Bank in London

Montag, 01.08.2016   22:59 Uhr

Die kräftigen Kursverluste der Deutschen Bank und ihres schweizerischen Konkurrenten Credit Suisse haben Konsequenzen: Die Aktien beider Unternehmen werden zum 8. August aus dem Auswahlindex Stoxx Europe 50 entfernt, wie der Indexanbieter Stoxx am Montagabend mitteilte.

Dafür werden die Titel des französischen Baukonzerns Vinci und des niederländischen Zulieferers für die Halbleiterindustrie ASML aufgenommen. Experten hatten mit dieser Entwicklung gerechnet.

Hintergrund des außerplanmäßigen Austauschs ist die sogenannte Fast-Exit-Regel. Diese besagt, dass Index-Titel aus dem insgesamt 50 Unternehmen umfassenden Stoxx-Index fliegen, wenn sie zwei Monate in Folge auf der monatlichen Selektionsliste auf Platz 75 oder schlechter landen.

Beide Bank-Titel hatten zuletzt nach der Vorlage ihrer Quartalszahlen, aber auch infolge des Brexit-Votums heftige Kursverluste hinnehmen müssen.

Wichtig sind Index-Veränderungen insbesondere für Fonds, die die Indizes nachbilden, da sie ihre Portfolios entsprechend anpassen müssen.

sun/dpa-AFXP

insgesamt 17 Beiträge
giostamm11 01.08.2016
1. Credit Suisse
eine Bank der Schweiz. Nicht die Grösste. Aber die Deutsche Bank. Das grösste Institut der 5. Wirtschaftsnation.....das deutsche Bankwesen ist das Schlechteste aller G7 Länder. Kein Land ist schlechter aufgestellt. Die deutsche [...]
eine Bank der Schweiz. Nicht die Grösste. Aber die Deutsche Bank. Das grösste Institut der 5. Wirtschaftsnation.....das deutsche Bankwesen ist das Schlechteste aller G7 Länder. Kein Land ist schlechter aufgestellt. Die deutsche Politik ist umso armseeliger. Das sollte zu denken geben
artifex-2 02.08.2016
2. Soviel
Zu den hochgelobten Spezialisten die man für horrende Gehälter und Boni aus dem Ausland geholt hat und diese Bank an den Abgrund gewirtschaftet haben .(Sagt ein Aktionär) Abs & Herrhausen rotieren vmutl. in Grab wie [...]
Zu den hochgelobten Spezialisten die man für horrende Gehälter und Boni aus dem Ausland geholt hat und diese Bank an den Abgrund gewirtschaftet haben .(Sagt ein Aktionär) Abs & Herrhausen rotieren vmutl. in Grab wie Küchenmixer !
giostamm11 02.08.2016
3. Default Kandidat
vor zwei Wochen vom IWF zur gefährlichsten Bank der Welt genannt und jetzt nicht mehr in den wichtigsten Titel. Und die Commerzbank steht auch nicht besser da.
vor zwei Wochen vom IWF zur gefährlichsten Bank der Welt genannt und jetzt nicht mehr in den wichtigsten Titel. Und die Commerzbank steht auch nicht besser da.
kimmberlie.67 02.08.2016
4. Da fällt mir ein
Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht! Oder anders gesagt Ackermann geht so lange im Kanzleramt ein und aus bis es gefährlich wird! Dann schnell in den Posten Wechseln mit noch mehr Kohle. Den Dreck könne die [...]
Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht! Oder anders gesagt Ackermann geht so lange im Kanzleramt ein und aus bis es gefährlich wird! Dann schnell in den Posten Wechseln mit noch mehr Kohle. Den Dreck könne die anderen beseitigen. Welch tolle Moral.
mantrid 02.08.2016
5. Ende einer Spielbank
Statt auf das solide Geschäft mit Privat- und Firmenkunden zu setzen, durften die Banker in den Investmentabteilungen zocken wie die Blöden. Aus seriösen Kreditinstituten wurden Zockerbuden. Hochmut kommt vor dem Fall.
Statt auf das solide Geschäft mit Privat- und Firmenkunden zu setzen, durften die Banker in den Investmentabteilungen zocken wie die Blöden. Aus seriösen Kreditinstituten wurden Zockerbuden. Hochmut kommt vor dem Fall.

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