Schrift:
Ansicht Home:
Wirtschaft

Roboterbauer

Kuka plant Stellenabbau

Die Konjunkturabkühlung in der Autobranche hat auch den Roboterhersteller Kuka erwischt. Nach einer gesenkten Prognose will das Unternehmen nun Millionen einsparen und Arbeitsplätze streichen.

DPA

Kuka-Roboter (Archiv)

Freitag, 11.01.2019   14:49 Uhr

Angesichts schlechter laufender Geschäfte will der Roboterhersteller Kuka bis 2021 die Summe von 300 Millionen Euro sparen. Das Ziel soll auch mit Stellenstreichungen erreicht werden.

Einzelheiten zum Umfang der Personalmaßnahmen nannte Interims-Chef Peter Mohnen nicht. "Ich kann beim besten Willen keine Zahl nennen, weil ich keine weiß", sagte er. Der Kuka-Vorstand will nun mit den Arbeitnehmervertretern reden.

Investition sollen unangetastet bleiben

Mohnen ließ offen, ob dem Hightech-Unternehmen rote Zahlen drohen. Die geplanten Investitionen von einer halben Milliarde Euro will Kuka aber nicht kürzen. Auch am Heimatstandort Augsburg sollen keine Investitionen zurückgefahren werden.

Um aus dem Tief zu kommen, will Kuka künftig auch einfachere und billigere Roboter für die Elektronikindustrie und andere Kunden anbieten - ein heiß umkämpftes Marktsegment.

Bisher ist das 2016 vom chinesischen Midea-Konzern übernommene Unternehmen vor allem auf teure Roboter für die Autoindustrie spezialisiert. Die Autohersteller sind jedoch von der Abkühlung der Konjunktur betroffen - Kuka ist nun ein mittelbares Opfer dieser Entwicklung. Am Donnerstagabend hatte das Unternehmen erneut seine Prognose für die Zahlen im abgelaufenen Jahr reduziert.

brt/dpa

insgesamt 13 Beiträge
equigen 11.01.2019
1. Danke DUH
Ihr hab es geschafft einen ganzen Wirtschaftszweig zu ruinieren. Tolle Leistung! Wegen 40ug Grenzwert, der schon von einer Kerze 3x und von einer Zigarette 1000x überschritten wird. Das Ausland wird sich freuen über diese [...]
Ihr hab es geschafft einen ganzen Wirtschaftszweig zu ruinieren. Tolle Leistung! Wegen 40ug Grenzwert, der schon von einer Kerze 3x und von einer Zigarette 1000x überschritten wird. Das Ausland wird sich freuen über diese Selbstzerstörung des Wirtschaftsstandortes Deutschland.
dirkcoe 11.01.2019
2. Der Strukturwandel nimmt Fahrt auf
Erst kündigen die Autobauer massiven Stellenabbau an, dann Bosch, jetzt Kuka. Es ist anzunehmen, das wir jetzt in immer kürzeren Zeit solche Nachrichten lesen. Einmal begonnen, nimmt ein Strukturwandel rasend schnell Fährt auf. [...]
Erst kündigen die Autobauer massiven Stellenabbau an, dann Bosch, jetzt Kuka. Es ist anzunehmen, das wir jetzt in immer kürzeren Zeit solche Nachrichten lesen. Einmal begonnen, nimmt ein Strukturwandel rasend schnell Fährt auf. Wir kennen das Kohle und Stahl.
smartphone 11.01.2019
3. logische konsequenz
hier ein O-Zitat dieser Firma ggb einem für dieses Genre sehr gut passenden Profils ( btw Excellenzuniabsolvent) Man schrieb wörtlich als Absage " Wir liegen unter dem Tisch vor Lachen, wenn sich bei uns ein [...]
hier ein O-Zitat dieser Firma ggb einem für dieses Genre sehr gut passenden Profils ( btw Excellenzuniabsolvent) Man schrieb wörtlich als Absage " Wir liegen unter dem Tisch vor Lachen, wenn sich bei uns ein Hochqualifizierter bewirbt" Die Konssequenz ist ersichtlich.... Mitleid - Fehlanzeige !
dirkcoe 11.01.2019
4. @1. Wie bitte?
Hat denn die DUH den illegalen Schrott gebaut und die Kunden betrogen? Nein hat sie nicht. Aber zu Ihrer Beruhigung - das Diesel Elend hat den Strukturwandel vielleicht etwas beschleunigt, aber nicht ausgelöst.
Hat denn die DUH den illegalen Schrott gebaut und die Kunden betrogen? Nein hat sie nicht. Aber zu Ihrer Beruhigung - das Diesel Elend hat den Strukturwandel vielleicht etwas beschleunigt, aber nicht ausgelöst.
thomasgermany2001 11.01.2019
5. Nur freiwillige Jobaufgabe mit Abfindung mit Einstellungstop möglich?
Gerade noch vor 2h mich über Midea/Kuka informiert nach der Gewinnwarnung und folgendes in der Wikipedia gefunden: "Der Kuka-Vorstand hatte mit Midea eine Investorenvereinbarung geschlossen wonach dem Unternehmen bis 2023 [...]
Gerade noch vor 2h mich über Midea/Kuka informiert nach der Gewinnwarnung und folgendes in der Wikipedia gefunden: "Der Kuka-Vorstand hatte mit Midea eine Investorenvereinbarung geschlossen wonach dem Unternehmen bis 2023 weitgehende Unabhängigkeit garantiert wird. [....] Darüber hinaus sollten für die nächsten siebeneinhalb Jahre die 14.200 Kuka-Beschäftigten ihre Jobs behalten, bestehende Standorte für diesen Zeitraum festgeschrieben werden. Auch die Unternehmenszentrale in Augsburg, in der allein 4.000 Menschen arbeiten, soll erhalten werden" Schätze da wird keine unfreiwillig gekickt werden, oder seh ich das falsch?

Verwandte Artikel

Artikel

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung
TOP