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Wirtschaft

Nach Skandaljahr

Uber macht 4,5 Milliarden Dollar Verlust

Das vergangene Jahr war für Uber von Skandalen geprägt und auch finanziell lief es schlecht. Der Fahrdienstvermittler machte 2017 einen Verlust von 4,5 Milliarden Dollar.

AFP
Mittwoch, 14.02.2018   07:38 Uhr

Uber schließt das turbulente vergangene Jahr mit tiefroten Zahlen ab. Das Minus betrug 4,5 Milliarden Dollar (3,6 Milliarden Euro), wie aus einer vom Tech-Portal "The Information" veröffentlichten Präsentation hervorgeht. Der Umsatz lag demnach bei 7,4 Milliarden Dollar.

Immerhin konnte Uber die Verluste im Schlussquartal deutlich verringern. Hier belief sich der Fehlbetrag auf 1,1 Milliarden Dollar und fiel damit um 26 Prozent niedriger aus als im Vorquartal. Zugleich legte der Umsatz um zwölf Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar zu. Das gesamte Buchungsvolumen der über die Uber-App vermittelten Fahrten kletterte um 14 Prozent auf 11,1 Milliarden Dollar.

Im vergangenen Jahr hatte Uber mit Skandalen, Führungschaos und Rechtskonflikten Schlagzeilen gemacht. Der Mitgründer und langjährige Chef Travis Kalanick musste im Juni abtreten, nachdem Uber wegen Technologie-Diebstahls verklagt wurde und durch Sexismus- und Diskriminierungsvorwürfe in die Kritik geriet. Nach internen Machtkämpfen wurde Dara Khosrowshahi als Nachfolger verpflichtet. Der ehemalige Expedia-Chef soll Uber jetzt wieder auf Kurs bringen.

mmq/dpa/Reuters

insgesamt 16 Beiträge
napoleonwilson 14.02.2018
1. Uberflüssig
Wann darf man zur Insolvenz gratulieren. Also lebt Uber von den Einnahmen und die Kosten gehen durch die Decke. Weshalb ist das Unternehmen nicht Insolvenzreif ? Das Unternehmen wird doch nur künstlich von Anlegergeld uber Wasser [...]
Wann darf man zur Insolvenz gratulieren. Also lebt Uber von den Einnahmen und die Kosten gehen durch die Decke. Weshalb ist das Unternehmen nicht Insolvenzreif ? Das Unternehmen wird doch nur künstlich von Anlegergeld uber Wasser gehalten. Da stehen keine Realen Werte dagegen. Beim zu erwarteten Börsencrash geht der Ausbeuterverein uber den Jordan. Uber ist uberflüssig.
ardbeg17 14.02.2018
2.
Warum geht so ein Laden, der sich über bestehende Regelungen beständig hinwegsetzt, nicht einfach pleite?
Warum geht so ein Laden, der sich über bestehende Regelungen beständig hinwegsetzt, nicht einfach pleite?
DerRömer 14.02.2018
3. Wie kann...
Wie kann eine Taxivermittlung Millarden wert sein? Warum sollte man Aktien von denen kaufen, welche großartige Idee steht dahinter, man müsste nach menschlichen ermessen das platzen gesehen haben. Aber die Naivität mit der [...]
Wie kann eine Taxivermittlung Millarden wert sein? Warum sollte man Aktien von denen kaufen, welche großartige Idee steht dahinter, man müsste nach menschlichen ermessen das platzen gesehen haben. Aber die Naivität mit der Menschen Geld an der Börse versenken ist schon erstaunlich.
stak74 14.02.2018
4. Uber find' ich als Kunde super
Ich besuchte Nevada geschäftlich vor wenigen Wochen und genoß schnell den Vorteil von Uber. Ich wusste genau wann mein Fahrer kommt und wohin, hatte immer neue, sehr saubere PKWs und nette Gespräche mit dem Fahrern. Ausserdem [...]
Ich besuchte Nevada geschäftlich vor wenigen Wochen und genoß schnell den Vorteil von Uber. Ich wusste genau wann mein Fahrer kommt und wohin, hatte immer neue, sehr saubere PKWs und nette Gespräche mit dem Fahrern. Ausserdem war der Preis zirka die Hälfte zu den alten, meist übelriechenden Taxis und deren wortkargen Fahrern. Daher: Gerne wieder!
bimbambum 14.02.2018
5. tja
scheint so als würde das "ich verdiene Geld auf Kosten anderer" Geschäft doch nicht so toll funktionieren. Mögen sie schnell in den Tiefen des Insolvenzrechtes verschwinden und nie wieder kommen. Ebenso die Leute die [...]
scheint so als würde das "ich verdiene Geld auf Kosten anderer" Geschäft doch nicht so toll funktionieren. Mögen sie schnell in den Tiefen des Insolvenzrechtes verschwinden und nie wieder kommen. Ebenso die Leute die in diese Form von "Geschäften" investieren.

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