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Katastrophen-Szenarien

So könnte die Welt wirklich untergehen

Am 21. Dezember 2012 endete ein 400-jähriger Zyklus im Maya-Kalender. Die Welt ging nicht unter. Aber es gibt Szenarien, die wirklich gefährlich sind. Von Gammablitzen über Vulkanausbrüche bis zu Schwarzen Löchern: Wir erklären, wie realistisch die Apokalypse ist.

Schwarzes Loch

Massemonster verschlingt die Erde



Was soll passieren?

Ein Massemonster mit gigantischer Anziehungskraft entsteht aus Versehen auf der Erde, etwa bei einem Experiment am Genfer Teilchenbeschleuniger LHC. Oder ein Schwarzes Loch aus den Tiefen des Alls nähert sich unserem Planeten, beziehungsweise die Erde nähert sich ihm. Binnen kürzester Zeit wird unser Zuhause regelrecht verschlungen oder zerrissen. Gammastrahlung kündet vom Ende unseres Planeten.

Wie soll es passieren?

Es gibt mehrere Arten Schwarzer Löcher. Sollte die Erde in die Nähe eines supermassereichen Schwarzen Loches geraten, wie es etwa bei unserer Milchstraße vermutet wird, dann besteht nicht nur für unseren Planeten eine große Gefahr. Auch unser Zentralgestirn, die Sonne, würde in den Sog der gigantischen Masse geraten. Die Sonne und mit ihr die Erde würden von dem Loch verschluckt oder zerrissen. In diesem Fall wäre eine gewaltige Explosion auch aus größeren Abständen gut zu beobachten, wie jene, die der Satellit "Swift" aufgezeichnet hat.

Stellare, also aus einer Sonne entstandene Schwarze Löcher sind deutlich kleiner. Aber auch sie haben im Vergleich zur Erde und zur Sonne eine große Masse und könnten zerstörerisch wirken.

Kurz vor Inbetriebnahme des Teilchenbeschleunigers LHC in Genf im Jahr 2008 wurden zudem mikroskopische Schwarze Löcher zu einem Thema. Diese sollen der Stringtheorie zufolge bei den Kollisionen von Elementartteilchen entstehen. Vor Gericht versuchten verschiedene Kläger damals, den LHC-Start zu verhindern. Die LHC-Gegner hatten geltend gemacht, bei den geplanten Experimenten könnten kleine Schwarze Löcher entstehen, die immer größer werden und die Erde schließlich verschlucken. Ihre Klagen wurden jedoch abgewiesen.

Wie wahrscheinlich ist es?

Nach allem, was wir wissen, brauchen wir uns auf absehbare Zeit nicht vor einem Schwarzen Loch zu fürchten. Die Mikro-Löcher vom LHC stellen nach übereinstimmender Meinung von Physikern keine Gefahr für die Erde dar. Dass unser Sonnensystem in die Nähe eines supermassiven Schwarzen Lochs gerät, ist ebenfalls unwahrscheinlich. Denkbar wäre dies beispielsweise, wenn die Milchstraße mit einer anderen Galaxie kollidiert. Forscher haben einen solchen Crash mit dem Andromeda-Nebel bereits simuliert. Ergebnis: Sonne und Erde würden in die Außenbezirke der neuen Galaxie geschleudert, weit weg von dem supermassiven Schwarzen Loch im Zentrum. Und schließlich müssen wir uns auch nicht davor fürchten, dass die Sonne zu einem stellaren Schwarzen Loch wird. Dafür ist sie zu klein. Trotzdem stellt das Zentralgestirn eine große Gefahr für die Erde dar - siehe Szenario Mörderische Sonne.

Von Holger Dambeck
Nanomaschinen

Mikroskopische Maschinen erobern die Erde



Was soll passieren?

Das Szenario stammt aus dem Roman "Beute" von Michael Crichton aus dem Jahr 2002. Eine Firma entwickelt im Auftrag des Pentagon künstliche Mikroorganismen, die sich zu Überwachungskameras formieren. Doch etwas geht schief. Die genmanipulierten Bakterien entweichen aus einem Forschungslabor und machen Jagd auf alles, was in der Wüste lebt: Kaninchen, Schlangen – und Menschen.

Wie soll es passieren?

Nanobots können allein so gut wie nichts ausrichten. In großer Menge bilden sie jedoch einen Schwarm und können gemeinsam ein Ziel verfolgen. Wie gut dies gelingt, hängt natürlich von der künstlichen Intelligenz ab, mit der sie ihr Schöpfer versieht. Es ist sogar denkbar, dass die Nanobots erst in Schwarmformation wirkliche Intelligenz entwickeln, indem sie aus ihren Tausenden, Millionen Schaltkreisen einen Supercomputer bilden.

Wenn die Nanobots so programmiert sind, dass Selbsterhaltung und Vermehrung über alles geht, könnten sie tatsächlich zerstörerisch wirken. Womöglich sind sie auch auf eine Weise lernfähig, die bis heute kaum vorstellbar ist. Und dann ist auch ein Szenario wie in Crichtons Nano-Thriller nicht undenkbar. In dem Roman töten die Mikroroboter Menschen und Tiere, indem sie deren Luftröhre verstopfen.

Letztlich wären die Nanobots nichts anderes als außer Kontrolle geratene Roboter, die sich gegen ihren Schöpfer richten - siehe Szenario Intelligente Maschinen. Ihr spezieller Vorteil wäre ihre Kleinheit. Man kann die Nanobots nicht sehen, sie können sich überall verstecken und selbständig mit Energie versorgen.

Wie wahrscheinlich ist es?

Sich selbst organisierende Miniroboter gibt es bereits heute - in Form künstlicher Insekten. Dass diese außer Kontrolle geraten und sich nicht mehr von den Menschen stoppen lassen, ist freilich wenig wahrscheinlich. Ähnlich wie große Roboter wurden sie von Menschen ersonnen, produziert und programmiert. Und damit sollten die Menschen auch immer in der Lage sein, sie auszuschalten.

Von Holger Dambeck
Aliens

Unfreundliche Aliens machen uns platt



Was soll passieren?

Die Frage, ob wir allein im All sind, ist in diesem Weltuntergangsszenario mit einem klaren "Nein" zu beantworten. Eine außerirdische Invasionsarmee hat die Erde erreicht - mit dem Ziel, die Menschheit zu vernichten. Von der selbsternannten "Krone der Schöpfung" werden wir auf einen Schlag zu einem Heer von sieben Milliarden Gejagten. Eine unschöne Vorstellung!

Wie soll es passieren?

Man kennt das Szenario aus diversen Büchern und Filmen - jedes Mal freilich ein bisschen anders. In H. G. Wells' Invasionsklassiker "Krieg der Welten" von 1898, bekannt geworden auch durch eine Hörspielumsetzung von 1938 verwüsten zum Beispiel Marsbewohner unsere Erde. Die Angreifer feuern mit Strahlenblitzen und versprühen Giftgas, ihr Hunger nach Blut und die von ihnen eingeschleppten Mars-Pflanzen machen den Menschen zu schaffen. Doch ihre mangelnde Widerstandskraft gegenüber irdischen Bakterien bringt die Aliens schließlich doch um den Sieg.

Tatsächlich kann natürlich niemand wissen, wie eine Landung von Außerirdischen auf der Erde aussehen könnte. Bestünde ihre Invasionsflotte aus riesigen Raumschiffen wie in "Independence Day" - oder wäre ihr Abstecher auf die Erde eher ein kosmischer Verkehrsunfall, wie in "Super 8"? Weitere Überlegungen sind reizvoll - und in höchstem Maße spekulativ.

Vielleicht würden uns andere Lebensformen im All ohnehin gar nicht attackieren wollen. "Es würde ihnen nichts bringen, uns anzugreifen. Außerdem würde es jede Menge Geld kosten, eine ernsthafte Attacke zu starten", hat Frank Drake einmal im SPIEGEL-ONLINE-Interview gesagt. Der Amerikaner lauscht mit dem von ihm mitentwickelten Seti-Projekt nach Signalen ferner Zivilisationen - bis jetzt ohne jeden Erfolg. Aber Drake ist sich sicher: Die Menschheit müsste sich "keine Sorgen machen", die Fremden aus dem All wären wohl mit Sicherheit "friedfertige Kreaturen". Bleibt zu hoffen, dass er im Fall der Fälle tatsächlich recht behält.

Wie wahrscheinlich ist es?

Auf diese Frage muss jeder seine eigene Antwort finden. Objektiv gesehen liegt das Risiko eines gefährlichen Besuchs aus dem All wohl extrem niedrig. Der eine oder andere Mensch glaubt allerdings, Außerirdische hätten uns bereits beehrt. Ende 2011 stellte die US-Regierung aufgrund zweier Petitionen sicherheitshalber klar, sie habe derzeit keine Erkenntnisse zu extraterrestrischen Lebensformen.

Von Christoph Seidler
Mörderische Sonne

Unser Stern brät die Erde



Was soll passieren?

Das kosmische Schicksal unserer Sonne ist vorgezeichnet: Für weitere rund sechs Milliarden Jahre wird sie ähnlich wie bisher brennen. Doch dann bläht sie sich zu einem sogenannten Roten Riesen auf. Was dadurch mit der Erde passiert, ist unklar, aber in jedem Fall wird es recht ungemütlich: Entweder wird sie von der Sonne komplett verschluckt, oder aber zumindest brutal geröstet. Egal wie die Sache ausgeht: Das Leben auf unserem Planeten wird das nicht überstehen.

Wie soll es passieren?

Sechs Milliarden Jahre, das ist ja noch eine ganze Weile hin, könnte man meinen. Irgendwann um diese Zeit wird der Wasserstoff im Inneren der Sonne aufgebraucht sein, den sie für ihre Kernfusion braucht. Stattdessen zündet das Sternenfeuer in den äußeren Schichten. Sie wird sich dabei massiv ausdehnen - auf das mehr als 150-fache der bisherigen Größe. Doch das Problem für das Leben auf der Erde beginnt vermutlich schon weit vorher, in etwa einer Milliarde Jahren. Bereits dann wird die Sonne deutlich heller strahlen als heute - und unseren Planeten in eine glühende Wüstenlandschaft verwandeln. Weitere zwei Milliarden Jahre später dürfte dann alles Wasser auf der Erde verdampft sein. Ungemütlich wird es um diese Zeit - nach etwa vier Milliarden Jahren - auch, weil die Milchstraße wohl mit der Andromeda-Galaxie kollidiert. Die Sonne dehnt sich in jedem Fall weiter aus. Im Maximum wird sie einmal mehr als 2000-mal so hell strahlen wie heute. Die Erdkruste dürfte von der großen Hitze aufgeschmolzen werden; die Oberfläche unseres Planeten wäre von Magma-Ozeanen bedeckt. Ob die Sonne als Roter Riese die Erde komplett verschlucken wird, ist noch nicht klar - das hat unter anderem damit zu tun, dass die Bahnen aller Planeten dann etwas nach außen rücken werden. Die Riesensonne gibt große Mengen an Materie in Form von Sonnenwind ab - und verliert Masse und deswegen an Anziehungskraft. Rund 3850 Lichtjahre von der Erde entfernt haben Astronomen Ende 2011 zwei Planeten entdeckt, die die Rote-Riesen-Zeit ihres Zentralgestirns irgendwie überstanden zu haben scheinen. Für die Forscherin Elizabeth Green von der University of Arizona bot der Fund trotzdem wenig Hoffnung im Bezug auf das Schicksal unserer Heimat: "Würde ein kleiner Planet wie die Erde eine Milliarde Jahre in einer solchen Umgebung verbringen, würde er einfach verdampfen."

Wie wahrscheinlich ist es?

Im Gegensatz zu anderen Szenarien geht es in diesem Fall nicht um Wahrscheinlichkeiten. Die kosmische Entwicklung unserer Sonne wird früher oder später genau wie beschrieben ablaufen - auch wenn niemand mehr da sein wird, um diese Vorhersage zu überprüfen

Von Christoph Seidler
Gammablitze

Ein Gammablitz röstet uns



Was soll passieren?

Gammablitze sind kosmische Spektakel der Extraklasse - zumindest wenn man sie aus gebührendem Abstand verfolgen kann. Binnen kürzester Zeit wird dabei mehr Energie frei, als die Sonne in Milliarden von Jahren abgibt. Wenn ein solches Ereignis in unserer Nähe stattfinden würde, könnte das dem Leben auf der Erde den Garaus machen. Wer nicht sofort gegrillt wird, stirbt wohl später.

Wie soll es passieren?

Voraussetzung für eine so fatale Entwicklung wäre ein Gammablitz ganz in der Nähe unseres Sonnensystems. Er könnte bei speziellen Supernovaexplosionen entstehen oder aus verschmelzenden Neutronensternen. Forscher um Krzysztof Stanek von der Ohio State University haben ausgerechnet, dass uns Entfernungen von unter 3000 Lichtjahren gefährlich werden könnten. Die Energie der Ausbrüche ist normalerweise stark fokussiert - Astronomen verwenden als Metapher gern das Bild eines Leuchtturms. Und nur wenn solch ein Strahlungskegel tatsächlich auf die Erde träfe, würde eine Katastrophe drohen.

Immer wieder ist unser Planet aber von Gammaausbrüchen getroffen worden, auch in jüngster Zeit, ohne dass das Nichtastronomen überhaupt bemerkt hätten. So erreichte am 27. Dezember 2004 die Strahlung von einem 50.000 Lichtjahre entfernten Neutronenstern namens SGR 1806-20 die Erde. Für eine Zehntelsekunde leuchtete er heller als den Vollmond. Doch das war's dann auch, negative Folgen für das Leben auf unserem Planeten gab es nicht. In einem anderen Fall wurde zumindest ein Satellit geblendet.

Freilich, die Angelegenheit muss nicht immer so undramatisch abgehen. Und eine scheinbar gute Nachricht ist gar keine: Von Ausnahmen abgesehen dauern die Ausbrüche normalerweise zwar bestenfalls einige Minuten - das heißt, im Fall der Fälle wäre nur eine Hälfte der Erde direkt betroffen. Aber auch das Leben auf der anderen Seite des Planeten hätte zu leiden. Die Strahlung würde in unserer Atmosphäre teilweise absorbiert und dadurch dort einen verheerenden Effekt auslösen: Große Mengen Stickoxid würden entstehen, die die Ozonschicht schwer schädigen. Das Erdklima würde sich binnen kürzester Zeit stark verändern, Hungerkatastrophen könnten die Folge sein. Außerdem würde deutlich mehr UV-Strahlung von der Sonne in Lebewesen zu vermehrten Gendefekten führen - weil die schützende Ozonschicht verschwunden ist.

Wie wahrscheinlich ist es?

Diese Frage ist nur schwer zu beantworten, aber auf lange Sicht sind gefährliche Gammablitze eine zumindest realistische Gefahr für das Leben auf der Erde. Es ist auch keinesfalls ausgeschlossen, dass unser Planet bereits unter ihnen zu leiden hatte. Ein großes Massenaussterben vor rund 453 Millionen Jahren wird von manchen Forschern auf einen Gammaausbruch in unserer Nähe zurückgeführt.

Von Christoph Seidler
Evolution

Plötzlich ein Planet der Affen



Was soll passieren?

Arten entstehen, Arten verschwinden - die Organismen, die die Erde bevölkern, haben sich stetig verändert. Aus Einzellern wurden mehrzellige Lebewesen. Pflanzen, Pilze, Tiere und darunter eben auch der Mensch. Kann die Evolution auch das Ende der Menschheit bringen?

Wie soll es passieren?

Die Idee hat Autoren und Filmemacher schon lange umgetrieben. In Frank Schätzings "Schwarm" erhebt sich plötzlich eine Intelligenz aus den Meeren, die die Menschheit angreift. Auf dem "Planet der Affen" übernehmen plötzlich extrem intelligent gewordene Schimpansen und Gorillas die Herrschaft.

Wie wahrscheinlich ist es?

Realistisch ist das nicht. Evolutionäre Prozesse laufen viel zu langsam ab, als dass Affen oder andere Tiere die Menschen plötzlich intellektuell abhängen könnten. Die Evolution des Menschen selbst zog sich über Millionen Jahre vom Auftauchen der Hominiden vor mehr als sieben Millionen Jahren bis hin zum Homo sapiens vor etwa 200.000 Jahren.

Höchstens ein plötzlich neu entstandener Krankheitserreger könnte eine weltweite Gefahr darstellen. Tödliche Epidemien hat die Menschheit bereits erlebt, etwa als die Pest rund die Hälfte der damaligen europäischen Bevölkerung binnen weniger Jahre dahin raffte.

Es bleibt die Frage, ob sich der Mensch selbst im Laufe der Evolution so weit vom heutigen Homo sapiens entfernen wird, dass quasi eine neue Spezies an seine Stelle tritt. Auch das ist wenig wahrscheinlich - und dürfte sehr, sehr lange dauern und schleichend vonstattengehen. Klar ist, dass es ständig kleine genetische Veränderungen gibt, etwa Punktmutationen, die auch an folgende Generationen weitergegeben werden. Damit sich eine neue Mutation aber global verbreitet, müsste sie einen klaren Vorteil bieten. Doch die natürliche Selektion - der treibende Faktor der Evolution - hat durch medizinischen und technischen Fortschritt an Wucht verloren. Manche Forscher gehen sogar davon aus, dass die menschliche Evolution deshalb größtenteils beendet ist. Andere fürchten derweil, dass die Menschheit durch fehlenden evolutionären Druck immer dümmer werden könnte.

Von Nina Weber
Sekten

Propheten des Untergangs



Was soll passieren - und wie?

Zu den Schöpfungsmythen einiger Kulturen gesellten sich passende Untergangsszenarien. Ein Götterkrieg - Ragnarök - sollte beispielsweise laut der nordischen Mythologie das Ende der Welt bringen. Auch die Maya hatten eine Vorstellung davon, wie die Welt endet - in einer Flut, wobei diese nicht mit dem gerade populären Datum, dem 21.12.2012., verknüpft ist.

In den Schriften des Nostradamus ist von einem Schreckenskönig, der vom Himmel kommen soll, die Rede - eine zeitweise sehr verbreitete Prophezeiung, weil sie ein klares Datum enthält und der Schreckenskönig wiederum reichlich Raum für Interpretationen lässt. Die Faszination ebbte allerdings ab, als der dort genannte Juli 1999 ohne Meteoriteneinschläge, abstürzende Raumstationen, Alien-Angriffe oder sonstige globale Katastrophen verstrich.

Die Zeugen Jehovas verkündeten bereits mehrmals das unmittelbar bevorstehende Weltende. Und korrigierten das Datum stets einfach nach hinten, wenn es nicht eingetreten war. Das Datum des Jüngsten Gerichts verkündete kürzlich auch US-Prediger Harold Camping - um nach dem Verstreichen des Tages zu sagen, er habe das alles nicht so genau auskalkuliert.

Wie wahrscheinlich ist es?

Dass ein Weltuntergangsprophet ein Datum präsentiert, an dem dann das von ihm Verkündete genauso eintritt, ist extrem unwahrscheinlich. Bis jetzt lagen jedenfalls alle daneben. Sollte doch einmal einer recht behalten, bringt ihm das allerdings auch keinen großen Ruhm ein – es wäre ja niemand mehr da, der die triumphierende "Ich habe es schon immer gewusst"-Aussage hören kann.

Von Nina Weber
Pandemie

Am Supervirus stirbt die Welt



Was soll passieren?

Es wäre der perfekte Killer: Unsichtbar, wandelbar, hochinfektiös, ein echtes Supervirus eben. Schlimmer als die Spanische Grippe, die Anfang des 20. Jahrhunderts rund 40 Millionen Menschen das Leben kostete. Schlimmer als Ebola, H5N1 und HIV zusammen. Die nötige Durchschlagkraft, mit seinem Auftreten gleichsam die gesamte Menschheit auszulöschen, wird ihm in Science-Fiction-Phantasien gern prophezeit.

Wie soll es passieren?

Da sich das Supervirus unaufhaltsam über die Luft ausbreitet, ist es per globalem Flugroutennetz in der Lage, eine neuerliche Pandemie auszulösen, eine länder- und kontinentenübergreifende Infektionskrankheit. Und da es außerdem noch zu einer bakteriellen Superinfektion kommen kann, etwa dem Milzbrand oder der Pest, ist gegen den viral-bakteriellen Seuchenzug kein Schutz zu finden. Während Forscher noch fieberhaft versuchen, einen Impfstoff zu entwickeln, Pandemiepläne ausgerollt und Schulen geschlossen werden, hat die Krankheit längst große Teile der Menschheit dahingerafft. Irgendwann hat es auch den Letzten erwischt.

Wie wahrscheinlich ist es?

Klingt absolut bedrohlich, weil scheinbar ein todsicheres Szenario. Tatsächlich glauben Experten aber nicht, dass es ein Supervirus sein könnte, das als Pandemie zum Weltuntergang führen wird. Denn wäre das Virus tatsächlich so tödlich, dass es Milliarden Menschen gleichzeitig das Leben kosten würde, nähme es sich die eigene Lebensgrundlage - jedenfalls, wenn der Mensch auch sein Wirt wäre.

Geht das Virus vorsichtiger vor, kommt es nicht auf die erforderliche Fallzahl, die für einen Weltuntergang erforderlich wäre. Außerdem ist der Mensch mittlerweile nicht mehr ganz so hilflos, wenn es darum geht, globalen Gefahren zu begegnen. Mit jeder erklärten Weltbedrohung, die sich im Nachhinein glücklicherweise als harmloser entpuppte - man denke etwa an den vieldiskutierten Ausbruch der Schweinegrippe im Jahr 2009 - wächst das Know-how der Weltengemeinschaft im Management derartiger Krisen. Impfstoffe lassen sich immer schneller entwickeln - und manchmal hilft ja auch einfaches Händewaschen. Wie das geht, haben die Menschen spätestens mit Auftreten des EHEC-Erregers gelernt.

Ach so: Wenn gar nichts mehr hilft, gibt es ja immer noch so etwas wie die natürliche Resistenz eines Lebewesen gegen so schädliche Einflüsse wie globale Endzeitviren. Ob erblich bedingt oder durch Zufall entstanden: Unter sieben Milliarden Menschen auf Erden wird es doch einige Vertreter geben, die dem tödlichen Erreger erfolgreich ihren eigenen Widerstand entgegenbringen. Die besser angepassten Menschen überleben und haben, wie bereits Charles Darwin erkannte, einen höheren Fortpflanzungserfolg als schlechter angepasste. Das Supervirus wäre zwar ein furchtbares, weil tödliches Szenario. Ausrotten lässt sich der Mensch so schnell aber nicht. Dann passen wir uns eben wieder an.

Von Nicola Kuhrt
Supervulkane

Stille nach dem Knall



Was soll passieren?

Zweimal hat es die Menschheit fast erwischt: Vor rund 23.000 Jahren explodierte am Taupo-See in Neuseeland ein Supervulkan. Er pustete tausendmal mehr Asche in die Luft als die größten Eruptionen des 20. Jahrhunderts. Die Welt kühlte auf Jahre hinaus deutlich ab. Vor etwa 70.000 Jahren kam es noch schlimmer: Der Ausbruch des Toba auf Sumatra verdunkelte die Erde jahrelang. Der folgende vulkanische Winter dezimierte die Vorfahren der heutigen Menschen genetischen Untersuchungen zufolge auf wenige tausend Überlebende - Homo sapiens wäre demnach fast ausgestorben.

Wie soll es passieren?

Wissenschaftler sind sicher: Würde heute ein Supervulkan ausbrechen, würde das die Menschheit in eine gigantische Krise stürzen. Sie müsste Hungersnöte, Flüchtlingsströme und Wirtschaftskrisen verkraften. Die Anzahl der Toten lässt sich nicht abschätzen. Doch die Landwirtschaft wäre vielerorts unmöglich, prognostizierten etwa Steve Sparks und Stephen Self von der britischen Geologischen Gesellschaft. Bereits eine Ascheschicht von einem Zentimeter vernichtet den Ernteertrag eines Feldes. Der Toba-Ausbruch vor etwa 70.000 Jahren legte 15 Zentimeter dicke Asche über weite Teile Indiens und Südchinas - heute wären dort mehr als eine Milliarde Menschen betroffen.

Wie wahrscheinlich ist es?

Die Gefahr ist real, die Erde hat ihre Munition noch lange nicht verschossen. Ihre größten Schüsse stehen womöglich noch bevor: In Europa haben Geologen zwei Supervulkane identifiziert: Unter den Phlegräischen Feldern bei Neapel und im östlichen Mittelmeer nahe der Insel Kos. Auch unter Neuseeland, Kamtschatka, den Philippinen, den Anden, Mittelamerika, Indonesien und Japan vermuten Experten die Naturgefahr. Supervulkane verfügen über ein riesiges Magmareservoir mit einer Ausdehnung von Tausenden Quadratkilometern.

Die Giganten verraten sich nicht auf den ersten Blick, kein Vulkankegel ragt hervor. Nach einer Eruption stürzt die entleerte Magmakammer ein, zurück bleibt eine riesige Kuhle, die sogenannte Caldera. Die Caldera des Yellowstone-Supervulkans im US-Bundesstaat Wyoming ist in Bewegung: Sie hebt und senkt sich - der Gigant scheint zu atmen. Immer wieder künden leichte Erdbeben von aufsteigendem Magma. Ein baldiger Ausbruch aber bliebe vermutlich auf die Region beschränkt, glauben Wissenschaftler.

Menschen fühlen sich sicher, Supervulkan-Ausbrüche sind selten. Doch die Geological Society of London kam in einem Gutachten im Auftrag der britischen Regierung zu dem Ergebnis, dass ein internationales Überwachungsnetz geknüpft werden müsste, um rechtzeitig warnen zu können. Erst kürzlich hatten Geologen herausgefunden, dass die riesigen Vulkane schneller erwachen können als angenommen. Sollte es soweit sein, droht der Welt die Apokalypse - es gibt keine Katastrophenpläne.

Von Axel Bojanowski
Meteoriteneinschläge

Bombe aus dem All



Was soll passieren?

Ein Steine-Regen prasselt auf die Erde. Schätzungsweise hundert Tonnen Steinchen und Körnchen aus dem All gehen jeden Tag auf den Planeten nieder, darunter 25 größere Klumpen, die meist als Sternschnuppen verglühen. Dickere Brocken, deren Reste in die Erdoberfläche schlagen, trafen in den vergangenen Jahrzehnten meist unbewohnte Gebiete, oder sie plumpsten ins Meer.

Für Wissenschaftler besteht der kosmische Hagel aus lauter Warnschüssen: Nicht nur unbekannte Miniobjekte drohen einzuschlagen. Bislang kennen Astronomen 9000 größere Asteroiden, die unsere Bahn kreuzen, also irgendwann auf die Erde treffen könnten. Darunter fast 900 dicke Brocken mit einem Durchmesser von mindestens einem Kilometer.

Wie soll es passieren?

Ein Fünftel dieser Riesen wurden bislang noch nicht erspäht. Ihre Zahl lässt sich per Hochrechnung kalkulieren: Astronomen durchsuchen mit Teleskopen Himmelsbereiche. Dann rechnen sie die Stichproben an Asteroiden auf die Gesamtmenge hoch. Demnach rasen etwa tausend Riesenbrocken von mindestens einem Kilometer auf gefährlichen Bahnen umher.

Ein Treffer auf Land könnte einen ganzen Kontinent verwüsten. Druckwellen und Erdbeben würden Gebäude kollabieren und Straßen aufreißen lassen. Wolken aus Feuer und Säure würden Tausende Kilometer weit fegen. Schließlich würde sich ein Staubschleier über den Planeten legen. Dieser Sonnenschirm kühlt das Klima der ganzen Welt über Jahre empfindlich ab; globale Missernten und Hungersnöte wären die Folge. Ein großer Meteorit hat vermutlich vor 65 Millionen Jahren zwei Drittel der Lebewesen vernichtet - und die Dominanz der Dinosaurier mit einem Schlag beendet.

Kleinere Asteroiden richten zwar weniger Schaden an - sie lassen sich aber schwieriger aufspüren. Astronomen schätzen, dass etwa eine halbe Million 50-Meter-Klumpen in Erdnähe umherschießen. Selbst ihr Einschlag würde für eine Katastrophe reichen, die viele Millionen Menschen in den Tod reißen und das Leben auf der Erde nachhaltig verändern könnte. So warfen vor 13.000 Jahren womöglich ähnlich große Meteoritensplitter die halbe Welt in die Eiszeit zurück.

Wie wahrscheinlich ist es?

Könnte man die in Erdnähe umherschießenden Meteoriten und Asteroiden per Knopfdruck leuchten lassen, würde das Firmament blinken wie eine Discokugel, meint der Nasa-Experte David Morrison. Doch trotz der Gefahr am Himmel vertraut die Menschheit bislang auf ihr Glück. Abwehrprogramme werden nur zaghaft erforscht. Und selbst die Suche nach gefährlichen Asteroiden gehe viel zu langsam, mahnen Astronomen wie Mario Trieloff, von der Universität Heidelberg. Regierungen nähmen kaum Notiz von den Bomben aus dem All.

Von Axel Bojanowski
Atomkrieg

Atomwaffen radieren ganze Städte aus



Was soll passieren?

Ein nuklearer Schlagabtausch verwüstet weite Teile der Erde, der darauf folgende nukleare Winter treibt die Menschheit - oder zumindest die Zivilisation - an den Abgrund.

Wie soll es passieren?

Politiker, Wissenschaftler, Romanautoren und Filmregisseure haben zahllose Arten der nuklearen Apokalypse erdacht. So könnte ein menschlicher Irrtum oder technisches Versagen dazu führen, dass ein nuklearer Schlagabtausch ausgelöst wird. Extremisten in der Armee einer Atommacht könnten die Kontrolle über die Bombe erlangen und einen Erstschlag führen. Oder aber Terroristen stehlen genug Spaltmaterial und Komponenten, um eine krude Atombombe zu bauen und sie auf dem Gebiet einer Atommacht zu zünden, die dann nuklear zurückschlagen würde. Viele Tausend Menschen würden sofort umkommen. In den Jahren danach würden wohl weitere Millionen an Strahlenschäden sterben - und durch Hungersnöte. Denn die Feuersbrünste würden Simulationen zufolge Millionen Tonnen Dreck in die Atmosphäre blasen und weltweit Ernteausfälle auslösen. Eine weitere Folge wäre vermutlich ein globales Ozonloch.

Wie wahrscheinlich ist es?

Ein Atomkrieg mit globalen Verwüstungen erscheint seit dem Ende des Kalten Krieges zwar kaum noch denkbar. Ein nuklearer Schlagabtausch zwischen regionalen Mächten ist nach Ansicht von Experten aber heute wahrscheinlicher denn je - etwa zwischen verfeindeten Staaten wie Pakistan und Indien oder Israel und Iran, sollte sich das Mullah-Regime Atomwaffen zulegen.

Eine große Sorge von Experten ist, dass es zu einem ungewollten Atomkrieg kommen könnte. Dass diese Gefahr real ist, zeigt schon die beeindruckend lange Liste von Zwischenfällen während des Kalten Krieges. Allein während der Kuba-Krise im Oktober 1962 gab es gleich mehrere Gelegenheiten, bei denen die Schwelle zum Atomwaffeneinsatz fast überschritten wurde. Aber auch vorher und danach stand die Welt am Rande der nuklearen Katastrophe, ohne dass die Öffentlichkeit etwas davon ahnte. 1983 etwa verhinderte wohl nur die Umsicht eines sowjetischen Offiziers, dass die UdSSR mit einem Atomschlag auf einen Fehlalarm reagierte.

Schlaflose Nächte bereitet Politikern und Experten insbesondere das nukleare Arsenal Pakistans, dessen Militär und Geheimdienste für die Nähe zu Islamisten berüchtigt sind. Dass sich in Zukunft weitere politisch instabile Staaten Atomwaffen zulegen könnten, lässt diese Sorge nicht kleiner werden.

Von Markus Becker
Intelligente Maschinen

Roboter unterwerfen die Menschheit



Was soll passieren?

Die Schreckensvision der intelligenten Maschine, die ihren Schöpfer erst überflügelt und dann unterjocht, ist beinahe so alt wie die Maschine selbst. In zahlreichen Bühnenstücken, Romanen und Kinofilmen verlieren Erfinder die Kontrolle über ihre künstlichen Geschöpfe, mit meist unangenehmen Folgen. In den "Terminator"-Actionstreifen etwa sprengt ein intelligentes Verteidigungssystem die Menschheit mit deren eigenen Atomwaffen in die Luft. In der "Matrix"- Trilogie benutzen finstere Metallgesellen ihre einstigen Herren nur noch als lebende Batterien. In der TV-Serie "Kampfstern Galactica" jagen Roboter das Bisschen, was sie von der Menschheit übrig gelassen haben, ins interstellare Exil.

Wie soll es passieren?

In den meisten dieser Visionen gibt es einen entscheidenden Wendepunkt: den Moment, in dem Maschinen mit künstlicher Intelligenz ein eigenes Bewusstsein erlangen und beginnen, sich selbst zu verbessern - dank rasant steigender Rechenpower mit exponentieller Geschwindigkeit. Zukunftsforscher bezeichnen diesen Moment als technologische Singularität: Die zuvor geltenden Gesetzmäßigkeiten der Fortentwicklung der Menschheit und ihrer Sicht auf die Realität würden ihre Geltung verlieren.

Wie wahrscheinlich ist es?

Manche Futurologen wie etwa Ray Kurzweil oder Vernor Vinge glauben, dass die technologische Singularität nahezu zwangsläufig eintreten wird. Begründet wird diese Annahme oft mit dem Mooreschen Gesetz, nach dem sich die Rechenleistung von Computern alle 18 Monate verdoppelt. Demnach wäre es nur eine Frage der Zeit, bis Computer das menschliche Gehirn überflügeln und sich ihrer selbst bewusst werden.

Kritiker allerdings wenden ein, dass Moores Gesetz bisher nur deshalb mit der Realität übereinstimmte, weil das Wachstum der Rechenleistung auf der stetigen Verkleinerung von Schaltkreisen beruht - doch die wird zwangsläufig an physikalische Grenzen stoßen. Ob Quantencomputer danach die Entwicklung weitertreiben können, ist derzeit Spekulation.

Und selbst wenn das der Fall sein sollte, wäre noch nicht ausgemacht, was geschehen würde. Pessimisten warnen, dass reine Intelligenz nicht zwangsläufig zu ethischem Verhalten führt - was etwa am Menschen leicht zu beweisen wäre. Die technologische Singularität zuzulassen, sei deshalb zumindest riskant. Optimisten aber glauben, dass eine solche Entwicklung wünschenswert sei - und möglicherweise sogar die Menschheit retten könnte. Auch dieses Szenario kommt in Literatur und Kino vor - etwa in dem Film "I, Robot", frei nach Issac Asimovs Robotergeschichten, in dem intelligente Maschinen versuchen, die Macht zu übernehmen, um die Menschheit vor der Selbstzerstörung zu bewahren.

Von Markus Becker
Fotos: dpa, Corbis

Forum

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insgesamt 131 Beiträge
1. Alles kann sich sehr schnell ändern!
spon-facebook-10000009156 20.12.2012
Bedenken wir, durch Bohrungen in Eiskernen weiß man das die letzte Eiszeit sehr plötzlich hereingebrochen sein muss. Etwa innerhalb von 5 Jahren. Alles kann sich sehr schnell ändern! Vulkanausbrüche könnten Eiszeit [...]
Bedenken wir, durch Bohrungen in Eiskernen weiß man das die letzte Eiszeit sehr plötzlich hereingebrochen sein muss. Etwa innerhalb von 5 Jahren. Alles kann sich sehr schnell ändern! Vulkanausbrüche könnten Eiszeit verursachen Es raucht und dampft im Yellowstone- Nationalpark im Nordwesten der USA.Das ist normal. Doch ungewöhnlich ist das Ausmaß der vulkanischen Aktivitäten, die derzeit gemessen werden. 18 Zentimeter hat sich seit 2004 die Erde angehoben, und die Seen der Regionen haben sich erwärmt: Symptome, die bei den Geologen Stirnrunzeln verursachen. Denn unter dem Yellowstone- Park döst der größte Vulkan der Welt. Ein Ausbruch wäre die ultimative Katastrophe. Nordamerika würde meterhoch unter Asche versinken, und Rußpartikel würden die Sonne so sehr verdunkeln, dass es auf Erden eisig würde. Satellitenbilder belegen eine dramatische Entwicklung in den Anden: Dort hat sich der Berg Uturuncu auf einer Fläche aufgebläht, die zehnmal so groß ist wie der Bodensee. Forscher vermuten, dass dort ein gigantischer Supervulkan entstanden ist. Im Untergrund strömen große Mengen Magma nach oben.
2. Man muß einfach viel glauben...
Goessnitzer 20.12.2012
Wer an die religiösen Szenarien glaubt, macht sich leicht lächerlich. Jetzt glaubt man an "wissenschaftliche" Szenarien. Aber man "glaubt"...man weiß im Grunde noch nichts. Denn jedes Instrument kann nur das [...]
Wer an die religiösen Szenarien glaubt, macht sich leicht lächerlich. Jetzt glaubt man an "wissenschaftliche" Szenarien. Aber man "glaubt"...man weiß im Grunde noch nichts. Denn jedes Instrument kann nur das messen was sein "Erschaffer" bereits annimmt dass es da sein müsse in der Form wie er es theoretisiert hat...
3. Wir sind auf dem besten Wege uns selbst zu vernichten
spon-facebook-10000009156 20.12.2012
Auf der Erde wird es enger: Um 1800 gab es etwa eine Milliarde Menschen, innerhalb von nur 200 Jahren hat sich die Weltbevölkerung versiebenfacht. Aber wie viele Menschen verträgt die Erde überhaupt? Sieben Milliarden*Menschen [...]
Auf der Erde wird es enger: Um 1800 gab es etwa eine Milliarde Menschen, innerhalb von nur 200 Jahren hat sich die Weltbevölkerung versiebenfacht. Aber wie viele Menschen verträgt die Erde überhaupt? Sieben Milliarden*Menschen bevölkern die Erde - und alle wollen essen, trinken, einkaufen, in Wohlstand leben. Schon jetzt verbrauchen sie mehr, als der Planet langfristig bieten kann. Wir nehmen der Erde so viel weg, dass sie nicht länger in der Lage ist, unsere vertraute und komfortable Umwelt aufrecht zu erhalten! Die 7 Milliarden Menschen heute wirken wie eine Infektion in einem Organismus, der über dreieinhalb Milliarden Jahre hinweg sorgsam aufgebaut wurde. Die Frage lautet: Wie sehr darf man ein lebendiges System stören, ehe die Infektion lebensgefährlich wird? Laut einer Studie des WWF (World Wide Fund For Nature) hat die Erde seit 1970 ein Drittel ihrer ökologischen Schätze verloren, die Geschwindigkeit des Artensterbens nimmt rapide zu. Die meisten Menschen westlicher Kulturen überlassen die Lösung dieser Probleme ihren Politikern, für die Naturvölker hingegen stellt dieser Wandel eine tagtägliche Bedrohung dar. Sie sehen die Welt als einen Organismus, alles ist in einem ewigen Kreislauf mit*einander verknüpft. http://www.pm-magazin.de/a/die-botschaften-der-naturvölker?utm_source=PM-Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter_05-2009 Der Mensch kann das alles ignorieren, doch die Natur hat ihre Naturgesetze. Wir sind auf dem besten Wege uns selbst zu vernichten !! »Euer Weg wird die Erde zerstören«, sagt Reuben Kelly, Aborigine-Ältester aus Australien. Wir Menschen werden wahrscheinlich die ersten sein, die es schaffen, sich selbst auszurotten. Gebietet uns nicht die Vernunft, alles in unserer Macht stehende zu tun, um unsere Selbstauslöschung zu verhindern?
4. Es brauchte eigentlich keine Naturphänomene
derandersdenkende 20.12.2012
Die Menschheit schafft ihren Untergang ganz allein. Wohl nicht bis zum 21.12., dafür ist schlicht die Gegenwehr, derer die dies verhindern wollen, noch zu groß!
Zitat von sysopAm 21. Dezember endet ein 400-jähriger Zyklus im Maya-Kalender. Geht deshalb am Freitag die Welt unter? Wohl kaum - aber es gibt Szenarien, die wirklich gefährlich sind. Von Gammablitzen über Vulkanausbrüche bis zu Schwarzen Löchern: Wir erklären, wie realistisch die Apokalypse ist. Katastrophen-Szenarien: So könnte die Welt wirklich untergehen - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/katastrophen-szenarien-so-koennte-die-welt-wirklich-untergehen-a-868052.html)
Die Menschheit schafft ihren Untergang ganz allein. Wohl nicht bis zum 21.12., dafür ist schlicht die Gegenwehr, derer die dies verhindern wollen, noch zu groß!
5. 400jähriger Zyklus?
ubogun 20.12.2012
Welcher Zyklus soll das sein? Im allgemeinen wird vom Ende des 13. Baktun ausgegangen, eines Zyklus, der sich über 5100 Jahre erstreckt.
Welcher Zyklus soll das sein? Im allgemeinen wird vom Ende des 13. Baktun ausgegangen, eines Zyklus, der sich über 5100 Jahre erstreckt.

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