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25.02.2013
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Deutschlandwetter

Dunkelster Winter seit 43 Jahren

DPA

Elbufer in Dresden: Frauenkirche im Nebel

Trüb und grau seit Monaten, keine Sonne in Sicht. Wetterdaten zeigen, dass dieser Winter der dunkelste seit langem ist. Wahrscheinlich bricht er in den nächsten Tagen sogar den Negativrekord.

Hamburg/Offenbach - Der Winter ist trüb, von Frühlingssonne ist immer noch nichts zu sehen. Zwar wird es Mitte der Woche etwas milder, und ab Donnerstag bleibt es trocken, aber Wolken, Dunst und Nebel halten sich. Vereinzelt könnte die Sonne sich mal kurz durchkämpfen, sagt die Meteorologin Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst (DWD). "Da, wo es schön ist, sollte man das nutzen, denn es hat Seltenheitswert." Mehr als einstellige Plusgrade sind tagsüber aber nicht drin, nachts kann es leichten Frost geben.

Keine hundert Stunden Sonnenschein gab es seit Anfang Dezember in Deutschland. Normal seien 160 Stunden Sonnenschein in den drei Monaten des meteorologischen Winters, sagte DWD-Sprecher Gerhard Lux. Seit mindestens 43 Jahren ist es der trübste Winter in Deutschland.

1970 war mit durchschnittlich 104 Sonnenstunden der bisherige Winter-Tiefstwert erreicht - wird er unterschritten, ist der Winter 2012/13 der trübste seit Beginn der flächendeckenden Aufzeichnungen im Jahr 1951. Dieser Winter steuere auf einen Negativrekord zu, sagt Lux. An vielen Messstellen und auch in einigen Bundesländern werde es mit Sicherheit neue Minusrekorde geben, etwa in Hessen, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern. Am 28. Februar, wenn der meteorologische Winter zu Ende geht, wird endgültig abgerechnet.

Wann kommt der Frühling?

Die Dunkelheit kann sich auf die Stimmung legen: Lichtmangel verändere das Zusammenspiel körpereigener Hormone, sagte DWD-Medizinmeteorologin Christina Koppe-Schaller. "Über das Auge regelt das Sonnenlicht die Hormon-Produktion." Nimmt das Auge wenig Licht auf, wird wenig Wach-Hormon Serotonin gebildet, Antriebslosigkeit ist die Folge. Das Schlaf-Hormon Melatonin dagegen braucht Licht, um abgebaut zu werden. Viele Menschen, vor allem in den skandinavischen Ländern, leiden nach den Worten der Expertin unter Schlappheit.

Auch wenn das Wetter wenig Lust auf Spaziergänge mache, sei Herausgehen ein wirksames Gegenmittel. "Wer auf dem Sofa liegen bleibt, zieht sich noch weiter runter", sagte Koppe-Schaller. Bewegung im Freien, selbst bei bedecktem Himmel, verschaffe genug Licht, um die Serotonin-Produktion anzukurbeln. Künstliches Licht reiche dafür nicht aus.

Wann kommt der Frühling? Wann es in den letzten fünf Jahren den ersten richtig schönen Frühlingstag gab, zeigen Daten des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation IWK:

Es dürfte als noch eine Weile dauern, bis es nicht nur sonniger, sondern auch wärmer wird.

boj/dpa

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insgesamt 65 Beiträge
1. Da fehlt was
EchoRomeo 25.02.2013
der dingende Hinweis, daß es sich nur um eine Folge der menschgemachten Klimaveränderung handeln kann. Gehört doch heutzutage auf jeden ordentlichen Wetter-Beipackzettel. Oder sind die Klimainstitute mal alle vorsichtig abgetaucht [...]
der dingende Hinweis, daß es sich nur um eine Folge der menschgemachten Klimaveränderung handeln kann. Gehört doch heutzutage auf jeden ordentlichen Wetter-Beipackzettel. Oder sind die Klimainstitute mal alle vorsichtig abgetaucht und warten auf Sonne
2. Wenigstens ein billiger Winter!
günter1934 25.02.2013
Da in diesem Winter nicht nur sehr wenig die Sonne scheint, sondern auch der Wind sich zurückhält, wird es für den Otto Normalstromverbraucher wenigstens ein billiger Winter. Denn Windstille und trübes Wetter sorgen für wenig [...]
Da in diesem Winter nicht nur sehr wenig die Sonne scheint, sondern auch der Wind sich zurückhält, wird es für den Otto Normalstromverbraucher wenigstens ein billiger Winter. Denn Windstille und trübes Wetter sorgen für wenig Strom aus den Erneuerbaren Energien und somit auch für wenig Einspeisevergütungen für die Windmüller und Blauschildbarone. Wir können uns mit billigem konventionellem Strom versorgen. Insofern, - danke Petrus!
3. Denkfehler
realist4 25.02.2013
Selbst wenn Strom-Einkaufspreise und Einspeisevergütung fallen würden, werden wir am Gewinn nicht teilhaben.
Selbst wenn Strom-Einkaufspreise und Einspeisevergütung fallen würden, werden wir am Gewinn nicht teilhaben.
4.
agua 25.02.2013
100 Stunden Sonne in diesen ganzen Wochen ist wenig.In Portugal ist es fuer hiesige Verhaeltnisse auch sehr kalt,aber zumindest schien gestern und heute die Sonne,bei strahlend blauem Himmel und die ersten Obstbaeume haben Blueten [...]
100 Stunden Sonne in diesen ganzen Wochen ist wenig.In Portugal ist es fuer hiesige Verhaeltnisse auch sehr kalt,aber zumindest schien gestern und heute die Sonne,bei strahlend blauem Himmel und die ersten Obstbaeume haben Blueten und die ersten Singvoegel sind zurueck.
5. "Erneuerbare Energien"
KlausErmecke 25.02.2013
Fast richtig. Falsch ist nur der Begriff "Erneuerbare Energien". Erneuerbare Energie gibt es nicht - der Begriff ist physikalischer Nonsense. Was Sie wahrscheinlich meinen, heißt bei und "Kleinanlagen mit [...]
Zitat von günter1934Da in diesem Winter nicht nur sehr wenig die Sonne scheint, sondern auch der Wind sich zurückhält, wird es für den Otto Normalstromverbraucher wenigstens ein billiger Winter. Denn Windstille und trübes Wetter sorgen für wenig Strom aus den Erneuerbaren Energien und somit auch für wenig Einspeisevergütungen für die Windmüller und Blauschildbarone. Wir können uns mit billigem konventionellem Strom versorgen. Insofern, - danke Petrus!
Fast richtig. Falsch ist nur der Begriff "Erneuerbare Energien". Erneuerbare Energie gibt es nicht - der Begriff ist physikalischer Nonsense. Was Sie wahrscheinlich meinen, heißt bei und "Kleinanlagen mit Zufallsleistung": www.ke-research.de/downloads/Interview_DasRathaus.pdf

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