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11.04.2012
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"Elgin"-Bohrinsel

Stopfen des Gaslecks verzögert sich um Wochen

Erdgas-Plattform "Elgin": Expertenteam untersucht die Lage vor Ort
DPA

Erdgas-Plattform "Elgin": Expertenteam untersucht die Lage vor Ort

Noch immer strömen große Mengen Gas aus der leckgeschlagenen "Elgin"-Plattform in der Nordsee. Die Betreiberfirma Total hat nun einen Plan vorgelegt, wie das Leck geschlossen werden soll - doch seine Umsetzung verzögert sich.

London - Der Kampf gegen ausströmendes Gas auf der Förderplattform "Elgin" in der Nordsee wird noch länger dauern. Die Arbeiten zum Schließen des Gaslecks an einer Förderplattform des französischen Total-Konzerns in der Nordsee werden erst in einigen Wochen beginnen können, teilte die verantwortliche Firma Total im schottischen Aberdeen mit.

Es müssten noch Vorbereitungen getroffen und die benötigte Ausrüstung auf die Plattform "Elgin" gebracht werden. Am Dienstag hatte das Unternehmen zum zweiten Mal innerhalb einer Woche ein Expertenteam per Hubschrauber auf die Bohrinsel geschickt. Bereits am vergangenen Donnerstag waren erstmals Experten angekommen, um Pläne zur Schließung des Lecks zu prüfen.

Betreiber Total hat inzwischen einen Plan zum Stopfen des Lochs vorgelegt. Demzufolge soll die Quelle wie angekündigt erst mit Schlamm und später mit Beton gefüllt werden, erklärte der Konzern. Die schottische Regierung hat ein Team von Umweltexperten beauftragt, die Lage unter anderem von einem Forschungsschiff aus zu überwachen.

Mit Schlamm und Beton in den Meeresgrund

Geplant ist, zunächst mit großem Druck von oben schweren Schlamm in die Quelle zu pumpen. Gleichzeitig sollen in der Nähe zwei Entlastungsbohrungen durchgeführt werden. Auch von unten soll Schlamm in die Quelle gepumpt werden. Sobald der Schlamm das Gas ersetzt habe, sei der Druck wieder ausgeglichen und die Quelle unter Kontrolle, hieß es. Dann werde Beton eingesetzt, um sie dauerhaft zu schließen.

Aus einem Leck etwa 25 Meter oberhalb der Wasseroberfläche strömen seit dem 25. März größere Mengen Gas aus einem Reservoir, das in 4000 Metern Tiefe unter dem Meeresgrund liegt. Zu Beginn seien 200.000 Kubikmeter Gas pro Tag in die Atmosphäre gelangt. Die Menge sei in den vergangenen Tagen möglicherweise kleiner geworden. Umweltschützer haben vor allem auf die Klimaschädlichkeit des Gases aufmerksam gemacht.

boj/dpa

Forum

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insgesamt 3 Beiträge
1. Das also ist es
felisconcolor 11.04.2012
wir müssen sterben...........................................
Zitat von sysopNoch immer strömen große Mengen Gas aus der leckgeschlagenen Elgin-Plattform in der Nordsee. Die Betreiberfirma Total hat nun einen Plan vorgelegt, wie das Leck geschlossen werden soll - doch seine Umsetzung verzögert sich. "Elgin"-Bohrinsel: Stopfen des Gaslecks verzögert sich um Wochen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft (http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,826750,00.html)
wir müssen sterben...........................................
2. Letzter Absatz
his_hisbbesnes 11.04.2012
Ist ein Leck 25 Meter oberhalb der Wasseroberfläche eigentlich ein Luftloch? ^^
Ist ein Leck 25 Meter oberhalb der Wasseroberfläche eigentlich ein Luftloch? ^^
3. Ölpreis
stucki1 11.04.2012
Na das ist doch mal wieder ein tolles Argument um den Ölpreis nach oben zu puschen ;-)))
Zitat von sysopNoch immer strömen große Mengen Gas aus der leckgeschlagenen Elgin-Plattform in der Nordsee. Die Betreiberfirma Total hat nun einen Plan vorgelegt, wie das Leck geschlossen werden soll - doch seine Umsetzung verzögert sich. "Elgin"-Bohrinsel: Stopfen des Gaslecks verzögert sich um Wochen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft (http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,826750,00.html)
Na das ist doch mal wieder ein tolles Argument um den Ölpreis nach oben zu puschen ;-)))

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