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Aston Martin: James Bonds Dienstwagen kommt zurück

Danjaq / LLC / United Artists Corporation / Columbia Pictures Industries / Aston Martin Einmal Auto fahren wie 007 - mit Schleudersitz und Maschinengewehr? Aston Martin baut den DB5 aus "Goldfinger" nach. Oldtimerfans sehen das kritisch, und der Preis ist happig.
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#1 - 23.08.2018, 08:48 von ingo_meyer

Oldtimerfans sehen das kritisch....

Zu recht! Alles, was nicht original ist, hat keinen Wert. Die Kritik setzt schon bei überrestaurierten Edelmarken, wie Mercedes-Oldtimer von Brabus an. Aber die Szene wird durch diese überteuerten Fahrzeuge nicht beschädigt. Die meisten stehen in den Golfstaaten. Leider wird dadurch der Markt von Kulturgut negativ beeinflusst. Gott sei Dank gibt es viele Oldtimer-Besitzer, die sich auf keinen Fall von ihren Schätzchen trennen werden. Glücklicherweise sehen das viele Erben auch so. Es gibt eben Familienstücke, die man nicht veräußert. Das hat Stil!

#2 - 23.08.2018, 10:10 von mikko11

Ich hätte lieber eine Replika, die innen und außen dem Original gleicht und abgastechnisch auf Höhe der Zeit ist. Die dürfte ich dann auch mal auf der Strasse bewegen.

(Nein, ich könnte mich allein / mit Partnerin daran erfreuen und würde solche Fahrzeuge nicht wegen des "Publikums" bewegen. Gilt auch für den Nachbarartikel zum GT40.)

#3 - 23.08.2018, 11:54 von Der BIicker

Alte Autos ...

sind ja sicherlich ganz nett - zum Hingucken, oder hier besser zum in die Garage stellen.

Im Strassenverkehr ist man mit einem BMW X1 2.0 D doch wohl wesentlich besser aufgestellt. Der Aston braucht mit 268 PS 7,1 Sek. von 0 - 96 Km/h (diese krummen englischen Maßeinheiten!), während der BWM von 0 - 100 (!) mit 190 PS gerade mal 7,6 Sek (als xDrive25d sogar nur 6,6 Sek) benötigt.
Außerdem war der Aston mit einer Mehrleistung von 96 PS gerade mal (offiziell) 9 Km/ h schneller als mein X1 2.0 D (der laut Tacho auch schon mal 240 gerannt ist) - was wohl nicht unbedingt für die Leistungsfähigkeit des Aston gegenüber einem modernen Auto spricht!

Dafür benötigt der BMW mit 5 l im Schnitt wahrscheinlich nur 1 Viertel des Sprit, den der Aston sich reingezogen hat! Wie gesagt, ganz nett - zum Hingucken!

#4 - 23.08.2018, 12:11 von k70-ingo

Zitat von mikko11
Ich hätte lieber eine Replika, die innen und außen dem Original gleicht und abgastechnisch auf Höhe der Zeit ist. Die dürfte ich dann auch mal auf der Strasse bewegen. (Nein, ich könnte mich allein / mit Partnerin daran erfreuen und würde solche Fahrzeuge nicht wegen des "Publikums" bewegen. Gilt auch für den Nachbarartikel zum GT40.)
Wieso meinen Sie, daß Sie die Originale nicht auf der Straße bewegen dürfen?
Oldtimer sind nicht verboten.

#5 - 23.08.2018, 12:35 von mikko11

Zitat von k70-ingo
Wieso meinen Sie, daß Sie die Originale nicht auf der Straße bewegen dürfen? Oldtimer sind nicht verboten.
Mein Fehler.

Ich hatte den Hinweis auf die alte Fahrgestellnummer wieder verdrängt, nachdem ich den letzten Satz gelesen hatte (Besitzer hätten doch wohl eine Rennstrecke in ihrer Nähe).

#6 - 23.08.2018, 12:43 von murun

Wen außer Ihnen interessieren diese Vergleichswerte?

Zitat von Der BIicker
sind ja sicherlich ganz nett - zum Hingucken, oder hier besser zum in die Garage stellen. Im Strassenverkehr ist man mit einem BMW X1 2.0 D doch wohl wesentlich besser aufgestellt. Der Aston braucht mit 268 PS 7,1 Sek. von 0 - 96 Km/h (diese krummen englischen Maßeinheiten!), während der BWM von 0 - 100 (!) mit 190 PS gerade mal 7,6 Sek (als xDrive25d sogar nur 6,6 Sek) benötigt. Außerdem war der Aston mit einer Mehrleistung von 96 PS gerade mal (offiziell) 9 Km/ h schneller als mein X1 2.0 D (der laut Tacho auch schon mal 240 gerannt ist) - was wohl nicht unbedingt für die Leistungsfähigkeit des Aston gegenüber einem modernen Auto spricht! Dafür benötigt der BMW mit 5 l im Schnitt wahrscheinlich nur 1 Viertel des Sprit, den der Aston sich reingezogen hat! Wie gesagt, ganz nett - zum Hingucken!
Keinen Aston-Martin-DB5-Fahrer (oder Besitzer anderer Oldtimer) interessieren Autoquartettvergleiche. Und einen 50 Jahre alten Motor mit leistungsmäßig einem heutigen zu vergleichen? Na ja...
Ach ja, und gerade was Ihr Auto betrifft: Es gibt übrigens unter anderem noch einen anderen nicht zu vernachlässigenden Aspekt neben irgendwelchen technischen Werten, nennt sich Stil... ;-)

#7 - 23.08.2018, 13:16 von varesino

Und die Martinis?

Zitat von Der BIicker
sind ja sicherlich ganz nett - zum Hingucken, oder hier besser zum in die Garage stellen. Im Strassenverkehr ist man mit einem BMW X1 2.0 D doch wohl wesentlich besser aufgestellt. Der Aston braucht mit 268 PS 7,1 Sek. von 0 - 96 Km/h (diese krummen englischen Maßeinheiten!), während der BWM von 0 - 100 (!) mit 190 PS gerade mal 7,6 Sek (als xDrive25d sogar nur 6,6 Sek) benötigt. Außerdem war der Aston mit einer Mehrleistung von 96 PS gerade mal (offiziell) 9 Km/ h schneller als mein X1 2.0 D (der laut Tacho auch schon mal 240 gerannt ist) - was wohl nicht unbedingt für die Leistungsfähigkeit des Aston gegenüber einem modernen Auto spricht! Dafür benötigt der BMW mit 5 l im Schnitt wahrscheinlich nur 1 Viertel des Sprit, den der Aston sich reingezogen hat! Wie gesagt, ganz nett - zum Hingucken!
Haben Sie auch irgendwelche Zahlen über Martinis, gerührt oder geschüttelt, gegen moderne Energy-Drinks.

Der Artikel versucht doch vorsichtig klar zustellen, es geht um ein Geschäft:

Leute mit zuviel Geld investieren in überteuerte Oldtimer.
Die werden langsam knapp.
Die Hersteller erschliessen sich gerade neben Wartung und Restauration im Werk eine neue Geldquelle, "Neue Oldtimer".

Sie legen doch sonst immer soviel Wert auf die Märkte.
Niemand wird dieses Auto statt eines X1 fahren, diese Wahl ist Blödsinn.

PS.: Es soll Leute geben, die haben ein Original und trauen sich nicht es zu fahren, weil es ja so selten und so wertvoll ist. Einige dieser Leute kaufen Replicas, bzw. Neubauten um dann damit wirklich zu fahren.

#8 - 23.08.2018, 13:46 von herr_jaspers

Hey Blicker,

man kann nicht alte und neue Dinge miteinander vergleichen.
Beweis:
Einstein zum Beispiel, ziemlich alt, und sogar ziemlich tot.
Gegen ihn siehst Du - relativ neu - trotzdem echt voll * aus.
Aber du bist definitiv lustiger.
Erheitert, herr_jaspers

#9 - 23.08.2018, 13:55 von Der BIicker

Stimmt so nicht!

Zitat von murun
Keinen Aston-Martin-DB5-Fahrer (oder Besitzer anderer Oldtimer) interessieren Autoquartettvergleiche. Und einen 50 Jahre alten Motor mit leistungsmäßig einem heutigen zu vergleichen? Na ja... Ach ja, und gerade was Ihr Auto betrifft: Es gibt übrigens unter anderem noch einen anderen nicht zu vernachlässigenden Aspekt neben irgendwelchen technischen Werten, nennt sich Stil... ;-)
Mein X1 2.0 D Bj. 2016 hat eine Leistung von 190 PS (leider nur aus 4 Zylindern), der Aston hat 286 PS - also genau 96 PS mehr.

Wenn ich mir die Fahrleistungen mal so ansehe, kann ich nicht erkennen, wie die 96 PS, die der Aston mehr hat (mehr haben soll!), in Vortrieb umgesetzt werden! Vielleicht liegt es ja zum Teil am deutlich besseren CW-Wert des BMW (klassenbester cW-Wert von nur 0,28, der Aston hat mit 0,364 einen deutlich schlechteren Wert!).
Oder wollen Sie nun behaupten - und nur so kann ich Ihre Formulierung verstehen - dass 1 PS von 1964 (als BMW schon 8 Zylinder baute; nicht nur einfache 6-Zylinder wie Aston Martin) weniger Leistung ist als 1 PS eines BMW Bj. 2016??

Davon mal abgesehen kann ich mit meinem X1 2.0 D bequem und sicher mit konstanten 200 fahren, und das selbst bei diesem Tempo (das der Aston noch keine 10 Min. durchhalten würde!) mit einem Verbrauch von knapp 6 Litern - wie gesagt, bei konstant 200!!

Ich denke, sowas interessiert schon - na ja, vielleicht nicht gerade Sie ... ;-)

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