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Autogramm Mercedes EQC: Mit Spannung erwartet

Daimler Endlich hat auch Mercedes ein echtes Elektro-Auto im Portfolio. Behaupten jedenfalls die Schwaben. Dabei ist der EQC lediglich ein umgebauter GLC - und das merkt man auch.
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#1 - 15.05.2019, 04:56 von Oliver Sprenger de Montes

Peinlich und lieblos mit der heißen Nadel zusammengeschustert. Nachteile von Benziner und Elektro verbunden, ohne die Vorteile zu nutzen. 2.5t Leergewicht, man sitzt fast unter der Decke, weniger Kofferraum, stundenlange Ladezeiten. Und das für 71k€. Da gibt es für die Hälfte alltagstauglichere und umweltfreundlichere Autos.

#2 - 15.05.2019, 05:42 von 2cv

Andere Zielgruppe als GLC! // 41h Laden bei 230V

Zunächst ist der GLC nicht nur meisverkauft, sondern eines der am meisten geleasten Modelle von Daimler. Ein Großteil der Nutzer ist damit im Fuhrpark von Unternehmen zu finden, die meisten haben hohe Kilometer in den Leasingverträgen stehen. Damit fällt der EQC nicht mal ansatzweise in die gleichen Zielsegmente wie der GLC. Zum zweiten muss klar gesagt werden, daß für viele Fuhrparks nicht nur die Frage der Bereitstellung des Fahrzeugs, sondern auch der Lade-Infra gelöst werden muss. Mal wieder ein Hersteller mit einem eigenen Infrastruktur-Konzept, das nicht mit Teslas oder anderen kompatibel ist. Die meisten Bürogebäude und Firmenparkplätze sind gemietet, und hier werden sich die Unternehmen überlegen müssen, welche Infra sie in den Stellplätzen montieren wird, und welche nicht. Es müssen nämlich idR noch Abrechnungsmodelle her, wie der entnommene Strom mit dem Gehalt abgerechnet wird, und das geht bis in die Buchhaltung und entsprechende Abrechnungen. Das Verlegen einer 500V Infra ist auch in Tiefgaragen eine teure Sache, die Kosten tauchen in keiner der Beiträge hier auf (Lieber Herr Grünweg, wäre auch mal interessant für Sie, solch eine Betrachtung nicht nur aufs Auto allein zu begrenzen). Und da nicht jeder sich eine Ladesäule daheim für 3 Jahre hinstellen wird, (wer weiss welcher Anschluss danach kommt, vielleicht wechselt man auch die Marke, soll ja mal vorkommen) kommt bei einigen nur der 230V in Frage, und da sagt Mercedes selbst, es dauere 41h, den Wagen wieder zu laden. Damit ist eine Vergleichbarkeit zum GLC nun gar nicht mehr möglich - am nächsten Morgen nicht voll geladen wieder auf Firmentour zu gehen: unmöglich. Damit wird der EQC ein netter Zweit- oder Drittwagen. Und dafür ist er wiederum zu teuer.

#3 - 15.05.2019, 06:18 von maslinar1

Tom ist ein Übertreiber

Mercedes hat nie gesagt, dass das ein from the scratch geplantes Elektroauto ist. Für den Kunden ist auch klar ersichtlich, dass dieses basierend ist auf dem Verbrenner GLC.
BMW hat sich frühzeitig dafür entschieden Elektroautos from the scratch zu bauen, bekanntlich mit sehr mäßigen Erfolg aktuell.
Tesla hat es immer noch nicht geschafft ökonomisch erfolgreich zu sein.
Mir erscheint der Weg, den Mercedes geht, viel nachhaltiger und sinnvoller zu sein, um als etablierter Automobilhersteller die Transformation verantwortungsvoll zu meistern, sehend auch die Arbeitsplätze welche dahinter stehen.
Daher ist Kritik zwar immer gut Tom, aber hier ein wenig übertrieben.
Wir sehen hier einen echten Mercedes und keine Pappschachtel. Hier dieses mal zufällig ohne Verbrenner, dafür mit Elektromotor und bald vielleicht auch mit Brennstoffzelle ohne umweltschädliche Batterie. Gewöhnt Euch dran, das wird gut.
Stay tuned with Mercedes, to be continued!

#4 - 15.05.2019, 06:25 von stefan.p1

Schickes Auto

Ich bin ganz und gar nicht der Meinung , das ein E-KFZ auf eine komplett eigenständige Produktionslinie aufgebaut sein muß - und da ist der Benz ein sehr gutes Beispiel. Mit den blauen LED-Leisten wird dezent
auf die Motorisierung hingewiesen -passt! In Sachen Verabeitung, Komfort etc waren die Schwaben schon immer Weltspitze. Und der Preis ist auch durchaus Konkurenzfähig (ex-der berühmten DB Zubehör-Liste).
Da könen sich die Panik Macher mit ihren "Deutschland verschläft den E-Trend" Rufen langsam entspannen.

#5 - 15.05.2019, 06:30 von j.s.mager

Erdbeben?

Wie kam Mercedes nur auf die Bezeichnung EQC?

EQC ist die neuseeländische Earthquake Commission (https://www.eqc.govt.nz/) - eine Art staatliche Versicherung gegen Erdbebenschäden. Da dürfte von diesem Mercedes keine Gefahr ausgehen... trotz seiner Größe.

#6 - 15.05.2019, 06:36 von Fragende_Leere

Die Werte sind doch mehr oder weniger die selben wie bei anderen Stromern

Trotzdem wird hier das EKonzept bei Mercedes gelobt. Oder empfinde nur ich das so?
2,5 to - Respekt! Mit noch größeren Batterien als Reiseauto muss man dann vielleicht schon einen LKW Führerschein besitzen und darf nicht mehr an der Straße parken. Erinnert mich ein wenig an die danaligen Diskussionen beim W140

#7 - 15.05.2019, 06:46 von querdeutsch

Etikettenschwindel

wer ein Elektroauto kaufen will, das von Grund auf als solches konzipiert wurde, kauft ein asiatisches. D hinkt hinterher und wirft umgebaute Verbrenner auf den Markt, die nichts taugen. Abgesehen davon sind Elektroautos ökologischer Unsinn. Nur Wasserstoffautos machen langfristig Sinn.

#8 - 15.05.2019, 07:07 von Baustellenliebhaber

Das wird nie was....

Ein Elektroauto muss von Grund konstruiert werden. Wenn ich schon lese Kardantunnel und dicker Hilfsrahmen, das ist alles Ballast und Platzverschwendung. Alles wieder so halbherzig gemacht, nicht Fisch nicht Fleisch.

#9 - 15.05.2019, 07:22 von Bauer 1525

Anhängerkupplung

So lange man bei den allermeisten Stromern keine Anhängerkupplung bekommt, (nicht einmal für Fahrräder am Heck) sind E Autos nur bedingt für die Masse tauglich. Bei angemeldeten 4.5 Mill. Anhänger/Trailer in D doch eine erhebliche Zahl. Tesla bietet für das Modell X eine an. Beim Betrieb eines 2 to. Anhänger schrumpft die Akkukapazität aber auf nur noch 15% der möglichen Reichweite. Wohlgemerkt im Sommer. Bei einem Preis von 145000.- ein Witz. E Auto sind deshalb für die Stadt sinnvoll, aber auf dem Land? Und was will ich dann mit so einem „LKW“ in der Stadt?

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