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Canyon Grail AL: Rennrad fürs Grobe

Stefan Weißenborn Gravelbikes sind Zwitter aus Rennrädern und Mountainbikes - das macht sie für viele Pendler attraktiv. Beim Grail AF setzt Hersteller Canyon auf Alu statt Carbon. Eine gute Entscheidung.
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#1 - 13.08.2019, 06:46 von arnedererste

Gravelbike

Ob dieser Zwitter sinnvoll oder nicht ist hängt wohl hauptsächlich von dem eigenen Wohnort ab. Bei mir in der Umgebung gibt es unzählige kleine, aber asphaltierte Betriebswege, so dass ich mit meinen Rennrad sehr selten in die Verlegenheit komme, unbefestigte Wege zu fahren. Somit habe ich auch keine Verwendung für so ein Gravelbike. Bei anderen Mitmenschen mag dies natürlich anders aussehen.

#2 - 13.08.2019, 07:08 von frank.stolzenberger

Minuten?

Wie viel leichter muss ein Rahmen sein, um sagen wir auf 10 Kilometern, Minuten rauszuholen? Erstmal schnell dahingeschwätzte Bikeweisheiten... Ein schönes Rad, wie so viele von Canyon auch bezahlbar.

#3 - 13.08.2019, 07:12 von großwolke

Unterlegen

Gravelbikes machen Spaß. Ich habe mir, mehr versehentlich, mal eins gekauft, damals, als sie noch Cross-Bikes genannt worden. Aber zum Pendeln? Wenn ich im Verkehr unterwegs bin, will ich ein Rad, das verkehrssicher ist, ohne dass ich an irgendwas denken muss. Also Klingel, Lichtanlage, idealerweise mit Standlicht. Ich möchte Möglichkeiten, mein Gepäck für den Tag (Frühstück, Wechselklamotten, Schlüssel, Brieftasche etc.) unkompliziert und vor allem nicht am Körper unterzubringen. Also Gepäckträger, Fahrradkorb, oder zumindest eine Taschenhalterung. Auch ein fest montiertes Fahrradschloss sollte nicht fehlen, denn selbst wenn man sein Rad am Arbeitsort sicher einstellen kann, vielleicht will man auf dem Heimweg ja nochmal einkaufen fahren, oder sich irgendwo zum Feierabend-Bier treffen? Und bei mieser Witterung will man, selbst wenn man die Möglichkeit hat, die Klamotten zu wechseln, doch lieber Schutzbleche am Rad haben. Wer sich also mit dem Gedanken trägt, ein Bike zum Pendeln zu kaufen: holt Euch ein Trekking-Rad. In der Preisklasse zwischen 1000 und 1500 Euro kriegt man Technik, die man als Normalradler kaum jemals an ihre Grenzen bekommt, und ein Rad, auf dass man ohne Sorgen jederzeit aufsteigen kann.

#4 - 13.08.2019, 07:32 von nic

Zitat von großwolke
Gravelbikes machen Spaß. Ich habe mir, mehr versehentlich, mal eins gekauft, damals, als sie noch Cross-Bikes genannt worden. Aber zum Pendeln? Wenn ich im Verkehr unterwegs bin, will ich ein Rad, das verkehrssicher ist, ohne dass ich an irgendwas denken muss. Also Klingel, Lichtanlage, idealerweise mit Standlicht. Ich möchte Möglichkeiten, mein Gepäck für den Tag (Frühstück, Wechselklamotten, Schlüssel, Brieftasche etc.) unkompliziert und vor allem nicht am Körper unterzubringen. Also Gepäckträger, Fahrradkorb, oder zumindest eine Taschenhalterung. Auch ein fest montiertes Fahrradschloss sollte nicht fehlen, denn selbst wenn man sein Rad am Arbeitsort sicher einstellen kann, vielleicht will man auf dem Heimweg ja nochmal einkaufen fahren, oder sich irgendwo zum Feierabend-Bier treffen? Und bei mieser Witterung will man, selbst wenn man die Möglichkeit hat, die Klamotten zu wechseln, doch lieber Schutzbleche am Rad haben. Wer sich also mit dem Gedanken trägt, ein Bike zum Pendeln zu kaufen: holt Euch ein Trekking-Rad. In der Preisklasse zwischen 1000 und 1500 Euro kriegt man Technik, die man als Normalradler kaum jemals an ihre Grenzen bekommt, und ein Rad, auf dass man ohne Sorgen jederzeit aufsteigen kann.
Hießen die nicht auch mal Trekkingrad? Eins steht wohl fest: gib den Dingen einen neuen, natürlich englischen Namen und für Absatz wird garantiert.

#5 - 13.08.2019, 07:33 von m.w.r.

´So gehts nicht

Mir fällt auf das auch der Spiegel des öfteren gerade im Neuheiten bei Fahrrädern vorstellt, die so wie sie hier gezeigt werden nicht für den Strassenverkehr zugelassen sind. Ebenso verfährt der Spiegel bei seinen ausgelobten Aboprämien bei denen Fahrräder ohne Beleuchtungseinrichtungen angeboten werden (https://abo.spiegel.de/de/m/0/18379952-200-200-p) Ich finde das zumindest irreführend und ohne diese Hinweise unkorrekt und Bauernfängerei.

#6 - 13.08.2019, 07:34 von klamed

Mit 105er Gruppe??

Ich hab auf der Canyon Seite gesucht aber das AL 7 ist mit ner 105er Gruppe nicht zu haben.
Entweder mit der tigra oder sram 1x11
Was hat der Spiegel hier genau getestet?

#7 - 13.08.2019, 07:36 von Sibylle1969

Ich sehe in den letzten Jahren immer öfter Gravelbikes, das Segment wächst anscheinend. Vor allem als Reiserad für Reiseradler mit leichtem Gepäck habe ich sie diesen Sommer oft gesehen. Die Vorteile sind ja auch offensichtlich: viele beschilderte Radrouten haben Abschnitte mit schlechtem Asphalt, Betonplatten oder Schotter, die mit einem normalen Rennrad unangenehm oder nicht machbar sind. Ich finde es super toll, dass es mittlerweile so viele beschilderte Radrouten gibt, aber auf meiner Wunschliste ganz oben steht eine klare Markierung, ob die Strecke durchgängig asphaltiert ist. Im Übrigen gibt es für die üblichen Meckerer hier im Forum bei diesem Rad kein Futter. Ein günstiges Einsteigermodell, das für Hobbyradler bestens geeignet sein sollte und das erschwinglich ist. Toll finde ich auch das große Angebot an Rahmengrössen. Für viele Radhersteller scheinen ja Menschen mit einer Körpergröße von unter 1,75 m gar nicht zu existieren.

#8 - 13.08.2019, 07:43 von hichame

Bremsen+Räder

Es fehlt die Angabe, ob die Bremsen hydraulisch oder mechanisch sind. Das die 650B Größe was "für Frauen" sein soll ist mir neu - der Abrollumfang ist doch durch den gröẞeren Reifen der gleiche wie bei den 28ern.

#9 - 13.08.2019, 07:48 von fatherted98

Nein....

Zitat von nic
Hießen die nicht auch mal Trekkingrad? Eins steht wohl fest: gib den Dingen einen neuen, natürlich englischen Namen und für Absatz wird garantiert.
....Trekkingräder waren/sind Herren/Damen Räder mit 28 Zoll...einer Gabel mit Dämpfung und etwas grobstolligen Reifen und geradem Lenker (im Prinzip Straßenräder für leichtes Gelände aufgemotzt)....Gravel Bikes sind letztlich Rennräder mit ähnlichem Ziel aber anderer Nutzerklientel......sie geben Rennradlern die Möglichkeit auch Schotterwege zu fahren....ins "richtige Gelände" würde ich mit so einem Rad nicht gehen....aber Feldwege sind damit machbar und auf der Straße sind sie nicht allzu weit von normalen Rennrädern weg.

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