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Chevrolet Volt: Elektroauto zum Premiumpreis

Preiswert ist das nicht: Rund 40.000 Dollar soll der Elektrowagen Chevrolet Volt auf dem US-Markt kosten. Dabei wollte GM das Auto ursprünglich deutlich billiger verkaufen. Deutsche Kunden müssen sich dagegen gedulden. Was das Opel-Schwestermodell Ampera kostet, ist noch offen.
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#20 - 28.07.2010, 11:59 von QuixX

Ich beiss doch nicht in Granaten

Zitat von Skarrin
Schon ein seltsames Verhalten, die angeblich praktischste Lösung von der "Gegend" und vom Verhalten anderer abhängig zu machen,
Klar, bei Ihnen kommt Quecksilber aus dem Wasserhahn. Gerade weil alle anderen H²0 beziehen. Zitat von Skarrin
anstatt selber zu überlegen was für die eigenen Bedürfnisse die beste Lösung wäre.
Der Silberpfeil. Flott auf der Bahn, 700km ohne Stop. Durchlademöglichkeit, 600kg(?) Zuladung. Kann aber auch im Spezialgebiet bis 10km punkten mit schwäbisch akurat eingestellter Innenraumtemperatur ob draussen heiss, ob kalt. Zitat von Skarrin
Abgesehen davon weiß ich auch nicht, warum man zum Volt noch einen Zweitwagen brauchen sollte
Wir betreten Ihr Spezialgebiet? Nicht wissen? Zitat von Skarrin
- außer man benötigt eine AHK oder viel Laderaum. Ein solches Auto kann man sich aber mieten bei Bedarf, wenn es nur gelegentlich notwendig ist.
Brauchen wir nicht, haben wir schon. Zitat von Skarrin
Für Sie gilt offenbar: aber wenn das für Sie die "praktischste Lösung" ist dann blöken Sie weiter im Chor Ihrer Gegend.
Der Vergleich zum Schaf scheint Ihnen zu gefallen. Sind Sie Schäfer? Zitat von Skarrin
In meiner Gegend haben fast alle Autos, ich nicht sondern fahre Elektroroller, Fahrrad, ÖPNV und nutze bei Bedarf Mietwagen bzw. Carsharing.
Wenn Ihnen diese Möhren reichen, fressen Sie diese Tütensuppe. Ich nehme immer das Verkehrsmittel des bequemsten Lebens. Da kommt man in der Metropole nicht am Fahrrad vorbei, man sitzt noch länger zuhause im bequemen Sessel, während der Autofahrer oder - noch schlimmer - ÖPNV-Benutzer schon längst unterwegs sein müssen.

Demzufolge scheidet das Mattel-E-Auto auch aus. Es kann garnicht so ernsthaft auf der Autobahn. Und nach einer Radtourweite ist Schluß, und man braucht eine 20KW-Dose.

Zitat von Skarrin
So wird jeder nach seiner Fasson selig, mit oder ohne Herdentrieb :-)
Die Herde galoppiert am Anschlag, meine Kiste hat noch Reserven.

#21 - 28.07.2010, 12:29 von mobileresident

welcher Wagen ist das?

Zitat von zompel
für ein E ???? das 70km mit Batterie und danach mit Benzin bei besten Wetter fährt. Nach 5 Jahren eventuell ein Satz neuer Batterien ? Mit Fahrleistungen eines Kleinwagens mit 2 Tonnen Gewicht ? Nö, lieber ein Diesel
Von welchem Wagen reden Sie? Hier geht es um den Volt, die Kiste faehrt unter Werksgarantie immerhin 100000ml elektrisch, oder etwa 160000km, in 8 Jahren, also mehr als der Durchschnitt ueberhaupt in dieser Zeit zuruecklegt, da ist der Verbrenner noch gar nicht angesprungen (und hat auch noch keinen teuren Sprit verbraucht)

Welcher Kleinwagen hat diese Fahrleistungen? Und wo tanken Sie Diesel (und fuer wie viel) in den USA?

$32500 (also etwa 25000 Euro) fuer so einen Wagen ist eigendlich nicht sooooo teuer. Nicht billig, klar, aber auch nicht gerade ueberteuert.

Je nach Bundesstaat gehen da ja auch noch weitere subventionen ab.

mr

#22 - 28.07.2010, 12:39 von mobileresident

.

Zitat von Obiwan72
grösste Flop in der Geschichte von GM. Der Volt ist kein Premiumfahrzeug. Bei 40K USD beginnt in den USA jedoch die Luxusklasse (andere Verhältnisse als in EU).
Es sind ja auch $32500, davon gehen noch Bundesstaatszuschuesse ab.
Zitat von Obiwan72
Bei ungefähr 30-35K USD liegt in den USA die obere Mittelklasse.
In welcher dieser Wagen ja auch wildern moechte
Zitat von Obiwan72
Der Volt kann deshalb nie ein Massenprodukt werden. Die Konkurrenz steht bereits in den Startlöchern mit ähnlichen Konzepten aber zu deutlich tieferen Preisen. Alleine schon die anvisierten 10'000 Stück für das erste Jahr sind recht optimistisch.
Was so alles "in den Startloechern" steht, tut genau das, es steht. Der Volt faehrt immerhin schon. Und um die 10000 Stueck wuerde ich mir bei ueber 9000 zT schon angezahlten Vorbestellungen und weiteren 30000 Interressierten und registrierten Kunden keine grossen Sorgen machen.

mr

#23 - 28.07.2010, 12:51 von mmueller60

y

Zitat von FFMer
40000$, das sind nicht mal 31000€ und dafür bekommt man diese deutschen Autos? Bei uns jedenfalls nicht und das liegt daran, dass sie bei uns deutlich teuer sind. Teilweise kosten sie bei uns das Doppelte, wie in den USA. Einfach gesagt, werden wir abgezockt und bezahlen den Amerikanern ihre deutschen Autos. Es grenzt schon Zynismus aus diesem Umstand ein Argument gegen das erste vernünftige amerikanische Auto machen zu wollen.
Nein, es ist eine Betrachtung über den amerikanischen Markt, und da muß man den Preis von 40k-7,5k im Kontext der anderen dortigen Preise betrachten.
Die dortige Kaufbereitschaft richtet sich nicht nach dem Vergleichspreis eines 3er-BMW in Deutschland, sondern nach dem Vergleichspreis eines 3er-BMW in den USA.

#24 - 28.07.2010, 13:02 von mobileresident

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Zitat von FFMer
"...In den USA liegt der Volt damit preislich auf dem Niveau von Premiumautos wie dem Geländewagen VW Touareg, dem Sportwagen Audi TT oder einer gut ausgestatteten 3er-Limousine von BMW..." 40000$, das sind nicht mal 31000€ und dafür bekommt man diese deutschen Autos? Bei uns jedenfalls nicht und das liegt daran, dass sie bei uns deutlich teuer sind. Teilweise kosten sie bei uns das Doppelte, wie in den USA. Einfach gesagt, werden wir abgezockt und bezahlen den Amerikanern ihre deutschen Autos. Es grenzt schon Zynismus aus diesem Umstand ein Argument gegen das erste vernünftige amerikanische Auto machen zu wollen.
Die Deutschen haben doch schon immer den US Markt (und andere) subventioniert, mit deutschen Preisen waere Deutschland kaum Exportweltmeister geworden.
Was aber immer vergessen wird, weil man einfach den US Markt mit Wanne-Eikel gleichsetzt, ist, das wohl nur sehr wenige Leute so ein Auto ($30000-$50000) kaufen, in den Staaten wird so etwas geleast.
Und da sieht die Rechnung gleich ganz anders aus. GM bietet den Volt fuer $350 im Monat an ($2500 down), das ist SEHR guenstig gegenueber einem 3er BMW oder quitschenden VW.
Auch sollte man sehen, was man so fuer sein Geld bekommt. Als recht gutes standard Zubehoer zB kommen 5 Jahre (so lange hat niemand) Onstar Service (Diebstahlschutz, Notfall Hilfe, Navi, Mobile Telefon communication) im Preis dabei, ohne weitere Kosten, Leder oder autopark kann ebenfalls ohne zusaetzliche Kosten gebucht werden. Das alles kostet anderswo durchaus ein paar tausend Dollar, der Volt ist eben NICHT die billig Klasse.
mr

#25 - 28.07.2010, 13:13 von mobileresident

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Zitat von mmueller60
Nein, es ist eine Betrachtung über den amerikanischen Markt, und da muß man den Preis von 40k-7,5k im Kontext der anderen dortigen Preise betrachten. Die dortige Kaufbereitschaft richtet sich nicht nach dem Vergleichspreis eines 3er-BMW in Deutschland, sondern nach dem Vergleichspreis eines 3er-BMW in den USA.
Na ja, der kleinste und billigste in den Staaten verfuegbare 3er Sedan kostet $34000, also etwas mehr als der Volt. Moechte man ihn aber ausstatten wie den Volt, kommt man auf fast $43000. Und hat 28mpg. Bessere 3er mit besserer milage (und bitte KEIN Diesel)fangen in der Grundausstattung bei $42000 an, Ausstattungsbereinigt kommt man schnell auf $50000 und mehr.

Wo es aber richtig auffaellt ist bei den Leasing Preisen (ich kenne viele BMW Fahrer, keinen einzigen Kaeufer)
der 328i Sedan, das billigste mit BMW logo drauf kommt bei $4000 down auf $399-$499 und dann muss man auch noch staendig Benzin einfuellen.
Der Volt kommt bei $2500 down auf $350 im Monat, einschl. Onstar. Da liegen schon Welten dazwischen.
mr

#26 - 28.07.2010, 13:44 von QuixX

Geier der Kritik

Zitat von optverteiler
so glaubhaft wie die Interviews mit "zufriedenen Kunden", die einem in Werbesendungen in der Glotze präsentiert werden (z.B. die blonde Tante in der aktuellen "Geld für Gold"-Werbung).
Ein Gebiet, in dem meine Gedanken zur Zeit kreisen. Ob es tatsächlich meiner Vorstellung entspricht, dass in etwa ein zwanzigstel des Erwerbspreises zurückkommt? Oder doch viel weniger?

Ob die Tante dann immer noch so "gefasst" dreinblickt?

#27 - 28.07.2010, 16:02 von Skarrin

GM ist nicht "General Mattel"

Zitat von QuixX
Wir betreten Ihr Spezialgebiet? Nicht wissen?
Mit Ihren Fähigkeiten auf diesem Gebiet kann und will ich nicht mithalten.
Zitat von QuixX
Demzufolge scheidet das Mattel-E-Auto auch aus. Es kann garnicht so ernsthaft auf der Autobahn. Und nach einer Radtourweite ist Schluß, und man braucht eine 20KW-Dose.
Was ist denn das nun wieder für ein Auto?
Der Volt kann jedenfalls nicht gemeint sein.

Sind Sie sicher dass sie überhaupt noch wissen, wovon Sie schreiben?

Gruß Skarrin

#28 - 28.07.2010, 17:18 von optverteiler

Bitte keine Zwangstitel

Zitat von QuixX
Ein Gebiet, in dem meine Gedanken zur Zeit kreisen. Ob es tatsächlich meiner Vorstellung entspricht, dass in etwa ein zwanzigstel des Erwerbspreises zurückkommt? Oder doch viel weniger? Ob die Tante dann immer noch so "gefasst" dreinblickt?
Kommt drauf an, wie blank sie ist :)

#29 - 30.07.2010, 11:38 von Skarrin

Glaubenskrise?

Zitat von optverteiler
Solange solche Aussagen direkt auf der Herstellerseite veröffentlicht werden sind sie für mich so glaubhaft wie die Interviews mit "zufriedenen Kunden", die einem in Werbesendungen in der Glotze präsentiert werden (z.B. die blonde Tante in der aktuellen "Geld für Gold"-Werbung).
Es gibt genügend Berichte zum Tesla auf zig US-Webseiten und -Foren, wer "glaubt" dass die Tesla-Webseite nur erlogene Geschichten von nicht existierenden Porsche-Verkäufern enthält, kann sich problemlos woanders informieren.

Ihre Glaubenskrise kommt wohl eher daher, dass die Vorstellung jemand könnte seinen Porsche gegen ein Elektroauto tauschen, einfach nicht in Ihr auspuffzentriertes Weltbild passt.
Zitat von optverteiler
Lasst die Autos zwei, drei Jahre im Markt sein und schaut dann in halbwegs unabhängige und unzensierte Autoforen (motor-talk.de z.B.) - *das* wird das wahre Meinungsbild sein.
Den Prius gibt es deutlich länger, und trotzdem gibt es immer noch genügend Leute die Märchen über seinen Verbrauch erzählen, oder ernsthaft behaupten die Akkus müßten dauernd ersetzt werden, dass Toyota kein Geld mit Hybriden verdienen würde, usw.

Bei Elektroautos wird es ähnlich sein, da gibt es heute schon Glaubenskrieger die z.B. unverdrossen behaupten, es sei noch NIEEEE ein E-Auto länger als 30tkm mit denselben Akkus gefahren. Alle gegenteiligen Beweise werden geleugnet oder ignoriert.
Zitat von optverteiler
Vorher sehe ich keinen Grund, meine Verbrenner abzuschaffen.
Ich habe zwar längst keinen mehr, sehe aber auch momentan keinen Anlass mir ein neues E-Auto zu kaufen solange die Hersteller/Importeure derart unverschämt hinlangen wollen.

In England baut eine Firma den Citroen C1 auf E-Antrieb um und verkauft ihn dort für umgerechnet ca. 24.000 EUR.
Bei einem deutschen Importeur kostet das Fahrzeug dann knapp 43.000 EUR!
Alles was recht ist, aber sowas ist einfach Abzocke.

Gruß Skarrin

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