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Dieselskandal: Hardware-Nachrüstungen reduzieren Stickoxide laut ADAC um die Hälfte

DPA Nachträglich eingebaute Katalysatoren reduzieren die Stickoxidemissionen von Dieselautos deutlich. Das bestätigen erste Ergebnisse eines kürzlich gestarteten Langzeittests des ADAC. Dieselfahrer können hoffen.
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#10 - 20.09.2018, 19:01 von alexnoe

Die angegebenen 50% beziehen sich vermutlich auf das schlechteste der getesteten Systeme, das war im vorherigen Test so. Leider ist das noch nicht wirklich klar, da ich beim ADAC keinen zugehörigen Artikel gefunden habe.

#11 - 20.09.2018, 19:22 von bausa

Wer bezahlt

die Hardwarenachrüstung? Das ist noch zu klären. Der Autofahrer hat im guten Glauben gekauft und ist jetzt der Betrogene. Noch schlimmer ist allerdings, unsere Luft ist abgesehen von ein paar Ballungszentren so sauber wie nie. Wie sauber soll sie noch werden? Ich war gerade in Frankreich in Lyon und Montpellier. Viele Diesel, top Luft. Das ist doch wie mit dem Cholesterinspiegel, je niedriger man die Werte ansetzt umso Menschen sind krank und man verdient dran. Alles bullshit.

#12 - 20.09.2018, 19:32 von cindy2009

@marcaurel

"-----
marcaurel1957 heute, 18:47 Uhr
8.
[Zitat von pdtroendleanzeigen...] Mist gebaut hat hier nur die Politik als man sich vor Jahren auf Grenzwerte einließ, die nicht zu halten sind.....----" Die werden doch jetzt angeblich eingehalten?! Und bei der Festlegung der Grenzwerte hatte die Industrie doch mit gewirkt.

#13 - 20.09.2018, 19:38 von toll_er

fragwürdig

Ich stelle voran: Ich fahre noch einen Diesel (Baujahr 2010)). Ich fahre ihn gerne und er ist sparsam. Aber der nächste Wagen wird kein Diesel sein, weil alles das, was um den Diesel herum gemacht wird, Flickschusterei ist.
Da soll für 1400 - 3000 Euro nachgerüstet werden und es wird darum gerungen, oder die Fahrzeuge dann von Fahrverboten ausgenommen werden. Wer kann mir verbindlich sagen, was der Gesetzgeber in Richtung Fahrverbote in den nächsten Jahren verbrechen wird? Niemand. Und diese Unsicherheit führt ja dazu, dass einige Hersteller schon angekündigt haben, den Diesel nicht mehr weiter zu entwickeln oder sogar nicht mehr zu bauen. Super.
Dann dieser Test! 3 Fahrzeuge! Davon 1 PKW! 3 verschiedene Filterhersteller! Und dann 44 Prozent Autobahnstrecke!!! Und dann 50% - 70% Minderung,,,, da verstehe sogar ich, dass das für den Gesetzgeber keine Grundlage für ein Änderung der Fahrverbote ist. Das ist populistische Schaumschlägerei.
Und... meinen Altdiesel , Baujahr 2010 mit so einer Anlage für 1500 - 3000 Euro aufzurüsten hieße, den Fahrzeug wert zu verdoppeln. Auf dem Papier Ich vermute, dieses schöne Auto mit seinen 250.000 km auf dem Buckel wird sein Gnadenbrot in Polen oder Russland erhalten...

#14 - 20.09.2018, 19:42 von lenslarque

Total unverständlich

Mein Diesel (EUR 5) hat AdBlue, was soll ich da nachrüsten?

#15 - 20.09.2018, 19:44 von ptb29

Die Diesel-KFZ wurden nach gesetzlichen Bestimmungen zugelassen

Plötzlich haben die Politiker die Sauberkeit für sich entdeckt. Eine Nachrüstung kann also bei diesen Fahrzeugen nur freiwillig auf Kosten der Besitzer erfolgen. Scheuer hat nichts gegen Nachrüstungen, er weiß aber, dass er die Hersteller nicht dafür bezahlen lassen kann. Die Fahrverbote sind ein Alibi, um so zu tun, als kümmere man sich um saubere Luft. Was sollen sie verringern? Feinstaub, Stickoxide, Kohlendioxid? Dann müssten alle Fahrzeuge mit Bremsen ebenfalls von Fahrverboten betroffen sein.

#16 - 20.09.2018, 19:45 von tatsache2011

Untersuchungshaft

Zitat von marcaurel1957
... Übrigens hat es nie einen Betrug gegeben, was Sie bereits daran sehen können, dass es auch nie zu einer Anklage gekommen ist.
Warum sitzt er in Untersuchungshaft?
[Zitat vom 13.8.2018]
"Seit acht Wochen sitzt Rupert Stadler in Untersuchungshaft - und wird dies noch länger tun.
Das Landgericht München hat eine Haftbeschwerde des beurlaubten Audi-Chefs verworfen."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/abgasaffaere-audi-chef-rupert-stadler-muss-im-gefaengnis-bleiben-a-1222894.html

#17 - 20.09.2018, 19:49 von tatsache2011

Anzahl

Zitat von Walther Kempinski
Echt jetzt? Wie alt sind Sie? Was haben Sie in den 80ern gemacht, als es noch gar keine Katalysatoren gab oder zumindestens keine Pflicht war? Sind da die Menschen reihenweise am Gehsteig umgefallen? Ich halte diese Dieselhysterie inzwischen für absolut lächerlich. Selbst der schmutzigste Euro5-Diesel ist um Welten sauberer als JEDES Auto aus den 80ern. Man tut inzwischen immer so, als wäre der Diesel gleichzeitig mit dem Internet an den Start gegangen.
Wie viele Diesel-Autos fuhren damals im Vergleich zu heute?

#18 - 20.09.2018, 19:51 von bausa

Zitat von redstar2656
Add-Blue oder Diesel. Das Atmen fällt dem Fußgänger oder Radfahrer bei beiden Abgasvarianten schwer. Auch wenn der Harnstoff die Stickoxide im Abgas mindert, riecht es dennoch irgendwie nach einem Urinal und man kann die Langzeitwirkungen von Add-Blue noch gar nicht abschätzen.
Über was reden wir hier? Vorfahrt hat der Radfahrer schon, bei Gericht bekommt er immer Recht, da der Schwächere. Wollen wir zurück ins Mittelalter oder die Mobilität des Einzelnen erhalten? Wer bitte von den Normalverdienenden kann sich ein e-Mobil für 45000 und mehr leisten. Ich nicht! Muss aber täglich 40km zur Arbeit. ÖPNV in ländlichen Gebieten gleich Null. Und ehrlich, ne Kiste Bier mit dem Fahrrad oder zu Fuss zu transportieren ist mir echt zu anstrengend. Lieferservice, ja den gibts hier, per Rad auch. Dann doch lieber etwas dreckige Luft und mehr Bequemlichkeit.

#19 - 20.09.2018, 19:51 von tatsache2011

entspricht bis ins Detail dem, was BMW durchsetzen wollte

Zitat von marcaurel1957
Mist gebaut hat hier nur die Politik als man sich vor Jahren auf Grenzwerte einließ, die nicht zu halten sind.....
[Zitat] # Der interne Vermerk belegt, wie sich die Bayerische Staatskanzlei inmitten der Dieselaffäre für die Interessen der Automobilindustrie stark machte. ....
In bemerkenswerter Offenheit macht sich die Bayerische Staatsregierung in dem internen "Vermerk" zum Anwalt der Automobilindustrie.
Punkt 3 etwa enthält die
"wichtigsten Forderungen der BMW Group im Einzelnen".
An anderer Stelle beschwert sich Seehofers Staatskanzlei über Pläne der EU-Kommission für strengere Abgasregeln.
...
Einen Tag nach der Intervention aus Bayern verständigen sich die EU-Staaten auf Abgasregeln, die weniger streng sind als von der Kommission verlangt.
Was in Brüssel mit Beteiligung Deutschlands beschlossen wird, schreibt die SZ später,

"entspricht bis ins Detail dem, was BMW durchsetzen wollte". #

Zitat aus https://www.abgeordnetenwatch.de/blo...ign=nl20170115

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