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Elektroauto von Jaguar: Der i-Type

Jaguar Jetzt steht auch Jaguar unter Strom: Ab 2018 wollen die Briten mit dem i-Pace gegen Teslas Model X antreten. Dabei sind sie zum Erfolg verdammt: Denn noch teuer als die Entwicklung eines Akku-Autos wäre der Verzicht darauf.
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#1 - 17.11.2016, 13:13 von Knacker54

Sorry

"Auch die Briten müssen spätestens 2020 die CO2-Ziele der EU von 95 bzw. 105 g/km erreichen", sagt der Experte." Müssen die das, auch wenn sie nicht (mehr) in der EU sind?

#2 - 17.11.2016, 13:19 von dingodog

Ein Grund, KEIN Elektroauto zu kaufen

Im Artikel wird ein sehr guter Grund erwähnt, kein Elektroauto zu kaufen - jedes verkauftes Elektroauto bedeutet für viele Hersteller einen Freibrief, ein oder gar mehrere übermotorisierte Benzinfahrzeuge zu verkaufen. Wenn man das mit einrechnet, ist die Ökobilanz eines Elektrofahrzeugs katastrophal.

Anders sieht das natürlich aus, wenn man ein Elektroauto eines Herstellers kauft, der gar keine Benzinfahrzeuge im Angebot hat. Leider kommt einem da nur Tesla in den Sinn...

#3 - 17.11.2016, 13:30 von provocator

""Elektrifizierung ist für Jaguar und Land Rover deshalb der einzige Weg," erklärt der Experte den i-Pace."
Der klassische Jaguar ist in meinen Augen ohnehin schon tot, seit die neuen Modellreihen im globalen Mainstreameinheitsdesign erscheinen. Wenn es aber unter der Marke nur noch Elektrokisten geben sollte, muss eine Steigerung des Adjektivs "tot" eingeführt werden. Alles gute Gründe, meinen schönen alten Double Six Daimler zu hegen und pflegen. An dessen Klasse und Eleganz wird Jaguar wohl nie wieder auch nur annähernd herankommen ...

#4 - 17.11.2016, 13:36 von monolithos

Das ist nicht der große Wurf

Zitat von Knacker54
"Auch die Briten müssen spätestens 2020 die CO2-Ziele der EU von 95 bzw. 105 g/km erreichen", sagt der Experte." Müssen die das, auch wenn sie nicht (mehr) in der EU sind?
Wenn die Briten nach dem Brexit noch Autos in der EU verkaufen wollen, ja. Mich beschäftigt eher die Frage, wie man sich mit einem 400-PS-Boliden, der 500 km elektrische Reichweite haben will, an die Spitze der Elektrifizierung des Individualverkehrs setzen will. Jeder Schritt in die richtige Richtung ist zwar zu begrüßen, aber mit diesen Daten wird das Ding für weite Teile der Bevölkerung einfach nicht bezahlbar sein, und das völlig unabhängig von der Anzahl der EU-Staaten. Auf das E-Auto, dass den großen Durchbruch schafft, müssen wir wohl noch eine Weile warten (Nein, auch der neue Stromopel wird das nicht schaffen, das selbst er mit 35000 Euro (für 380 km!) fernab der Beschaffungsrealität der Bevölkerungsmehrheit ist).

#5 - 17.11.2016, 13:49 von faehri_60

Ein Batterieauto ... na ja ...

Zitat von dingodog
Im Artikel wird ein sehr guter Grund erwähnt, kein Elektroauto zu kaufen - jedes verkauftes Elektroauto bedeutet für viele Hersteller einen Freibrief, ein oder gar mehrere übermotorisierte Benzinfahrzeuge zu verkaufen. Wenn man das mit einrechnet, ist die Ökobilanz eines Elektrofahrzeugs katastrophal. Anders sieht das natürlich aus, wenn man ein Elektroauto eines Herstellers kauft, der gar keine Benzinfahrzeuge im Angebot hat. Leider kommt einem da nur Tesla in den Sinn...
Mir fallen eigentlich gar keine Gründe ein mir ein Batterieauto an zu schaffen ... und gute schon gleich garnicht. Sie sind bestenfalls Alibibeschaffer und Nischenfüller, mehr nicht. Die Zukunft liegt im Wasserstoff oder der induktiven Stromübertragung .. eher beim Wasserstoff da das heutige Tankstellennetz "preiswert" eine Infrastruktur dafür werden könnte. Übergangsweise könnten, falls der PS- Wahn einmal abebbt, Hybridfahrzeuge vorstellbar sein.
Eine Flächendeckende Versorgung mit Ladesäulen kann ich mir beim Besten Willen nicht vorstellen und nur als Witz empfinden. Sie könnten innerstädtisch die Bäume ersetzen.
Eine andere Möglichkeit wäre jedoch, dass uns in 30/40 Jahren der Platz für den Individualverkehr nach heutigem Muster ausgeht.
Ich bin gespannt!

#6 - 17.11.2016, 13:50 von dollenschmiere

EU-Ziele

Die EU-Ziele müssen sie nur einhalten, wenn sie ihre Autos in der EU verkaufen wollen...
und wenn sie selber saubere Luft atmen wollen.

#7 - 17.11.2016, 14:08 von gloindil

Wenn die Werte stimmen, man mit diesem Auto auch bei zügiger Fahrweise 400+ Kilometer kommt dann Respekt. Von der Optik gefällt er mir, Leistung hat er satt, Herz was willst du mehr. Nur zu teuer wird er für mich sein.
Aber wenn es einmal standfeste 400 km Reichweite mit ca. 250ps und genug Platz in ansprechender Optik für normales Geld gibt, dann wäre so ein Teil auch für mich mit meinem Fahrpofil eine Alternative.

#8 - 17.11.2016, 14:19 von c.PAF

Optisch sehr gelungen. Die extrem kurze Schnauze ist mir garnicht wirklich aufgefallen, also müssen wohl die Proportionen passen.

Schön, daß auch gleich jemand meckert, daß ein Hersteller ein E-Auto auf den Markt bringt.

Ich finde es gut, und auch Jaguar wird bei Erfolgt irgendwann mehr E-Autos verkaufen, als Benziner. Und jedes verkaufte E-Auto von Jaguar ist schonmal ein Benziner weniger.

#9 - 17.11.2016, 14:41 von upalatus

400 PS ist dem Image geschuldet. Müsst er nicht haben zum "normalen" Weiterkommen, und auch ein wenig schrumpfen tät der gelungenen Formgebung keinen Abbruch. Schöne benchmark.

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