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Elon Musk und der tödliche Tesla-Unfall: Das brutale Genie

AFP Elektro-Pionier und Marketing-Guru: Kaum jemand steht so sehr für Innovation wie Tesla-Chef Elon Musk. Nun zeigt ein Streit mit US-Behörden die andere Seite des Milliardärs.
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#130 - 16.04.2018, 15:38 von murksdoc

Erschreckend

Es ist erschreckend, mit anzusehen, wie eine ganze Generation, die daran gewöhnt ist, dass halbfertige PC-Betriebssysteme auf den Markt kommen, deren Bugs dann nach und nach per Update beseitigt werden, was eigentlich schon bei banalen Heimcomputern ein Skandal ist, diese Betrügerei auch bei sicherheitsrelevanten Systemen tolerieren, wenn nicht erwarten. Dann können wir das Land ja auch mit Glyophosphat und Gentomatensamen einnebeln: mal sehen, ob irgendjemand daran stirbt. Und wenn ja: Monsanto wird die Bugs schon rausmachen. Solche Dinge, vor allem die Schnellschüsse, müssen im Labor getestet werden, nicht beim Anwender. Sonst passiert, was passieren muss: Elton Musk tweetet am 17.08. 2017 (s.o.), demnächst per Update eine Funktion zu installieren, die beim Parken das Lenkrad anhebt und die Sitze nach hinten zieht. Über diese Funktion, genannt "Easy Entry", schreibt ein Tesla S Fahrer am 9. Februar 2018 im deutschen Tesla-Forum: "Während einer Stadtfahrt hat gestern unser Model S auf einmal und ohne jede Vorwarnung das Easy Entry Profil aktiviert. Lenkrad zog sich zurück und Sitzposition ging nach hinten. Ein ziemlich merkwürdiges Gefühl wenn einem das mitten in der Fahrt passiert. Gottseidank fuhren wir gerade geradeaus und muss auch nicht bremsen. In einer anderen Situation hätte das aber schnell zu einem Unfall führen können". Anstatt zu randalieren, und ihre Fahrzeuge stillzulegen, antwortet der erste Teslalonist: "Hast du dich vielleicht kurzzeitig aus dem Sitz erhoben, z.B. um nach hinten zu schauen? Das Auto könnte das mit "der will aussteigen" interpretiert haben", der zweite schreibt: "In der neusten Version ist es doch so, das Easy Entry bereits aktiviert wird, wenn der Gurt gelöst wird. Hast du das evtl. getan um deine Jacke auszuziehen?". Das heisst: diese Menschen akzeptieren, dass, wenn der Fahrer während der Fahrt nach hinten schaut oder den Gurt löst, ihm das Lenkrad aus der Hand gerissen und der Sitz unter dem Hintern weggezogen wird. Da zeigt sich genau das Problem des "autonomen Fahrens": Billigstentwicklungen an Sensorik und Datenverarbeitung, um Preis und Entwicklungskosten niedrig zu halten, gepaart mit lebensgefährlicher Naivität der "User". Da wird garnichts sicherer werden. Das endet im Chaos. https://is.gd/jAwFwR

#131 - 16.04.2018, 15:38 von bambata

Zitat von pittiken
Wenn ich trotz Autopiloten trotzdem hochkonzentriert sein muss, na dann brauche ich auch keinen Autopiloten. So was ist dann Geldverbrennungsmaschinerie.
Es ist ja groteskerweise nicht nur so, dass man - wie Sie richtig schreiben - während der Nutzung von Assistenz-Systemen weiterhin hochkonzentriert sein muss, es führt sogar dazu, dass sich viele Menschen während der Nutzung des Auto-Piloten sogar gestresster fühlen, da sie neben dem Verkehrsgeschehen auch noch den Auto-Piloten überwachen müssen bzw. sich auf dessen Meldungen konzentrieren müssen.

Ich zitiere mal einen Tesla-Fahrer und Piloten, der sich in einigen Fahrsituationen mit Nutzung des Tesla Auto-Piloten deutlich gestresster fühlte, als ohne dessen Nutzung.

"In typical urban and suburban freeway driving, constantly monitoring the Autopilot took more of my attention and mental energy than simply driving the car. For me, the big sigh of relief on California’s 101 Freeway came when I turned the Autopilot off, not on."

Quelle (Seite 2 des Beitrags):
https://www.greencarreports.com/news/1106509_ca-to-restrict-use-of-term-autopilot-tesla-owning-pilot-weighs-in

#132 - 16.04.2018, 16:24 von Fait Accompli

Zitat von bambata
Der Artikel in "Green Car Report" tut nichts anderes, als die Tesla Statistiken ad absurdum zu führen. Da weder Tesla noch "Green Car Report" zu diesem Zeitpunkt über ausreichend hohe Fallzahlen verfügten, sind streng genommen beide nicht.....
"Grundgesamtheit". Das ist bei diesem Report das Synonym für "Eins". Sie wollen nicht nur eine Statistik ins Rennen bringen, die sich auf genau einen einzigen Einzelfall beruft und damit ein Häufikeits(!)verteilung berechnet, sie wollen sogar allen Ernstes damit "Musk-Statistiken" ad absurdum führen...

#133 - 16.04.2018, 16:36 von Ignorant00

Thema verfehlt?

Zitat von transatco
Ich fahre ja auch nicht Ski um von A nach B zu kommen! Ausserdem halte ich mich an die Verkehrsregeln! Fahrradfahrer tun das meiner Ermessens nach deutlich weniger!
Wow, sie vergleichen Skifahren mit Autofahren? Also cruisen sie die ganze Zeit rum, weil Ihnen Autofahren so viel Spaß macht? Dann würde ich tatsächlich dafür plädieren, das sie das auf abgesperrten Strecken tun (ähnlich wie Skifahrer ;-) und nicht dem ohnehin schon zu hohem Verkehrsaufkommen noch ihre Spaßfahrten hinzufügen.

Warum sie jetzt gegen Fahrradfahrer austeilen verstehe ich überhaupt nicht? Meines Ermessens nach sind die "Spaßautofahrer" diejenigen, die sich am wenigsten an die Verkehrsregeln halten (Geschwindigkeitsübertretungen, Drängeln etc. pp).

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