Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Auto

Hersteller von Elektroautos: Mal wieder nicht geliefert

DPA Pompöse Präsentationen, vollmundige Vorstandsreden - Elektroautos, so der Eindruck, sind das große Ding der Autoindustrie. Wenn jedoch ein Kunde ein E-Mobil kaufen will, kann es schwierig werden.
zum Artikel
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!
    Seite 1/18   10  
#1 - 26.02.2018, 04:55 von scl2345

Unnötig

Ich finde der letzten Satz von wegen „Warten an der Ladesäule“ ist ein billiges Effekthaschen der Autoren. Ich fahre seit 6 Jahren Elektroautos und habe noch nie an einer Ladesäule gewartet. Die Autos sind im Moment noch nicht für alle praktikabel, aber wer eine Steckdose hat, an der sie ihr Auto aufladen kann wartet nicht sondern lädt über Nacht.

#2 - 26.02.2018, 04:59 von Schnorschel

Warum immer neu?

Es ist schon erstaunlich, warum es immer um Neuwagen in zahlreichen Artikeln geht.

Ich habe ohne Probleme im Mai letzten Jahres einen gebrauchten Elektrowagen in Ellicott City in Maryland, USA für $12.500, rund einem Drittel des Kaufpreises eines Neuelektrowagens, erstanden. Innerhalb von drei Tagen war der Kauf abgewickelt (wegen Finanzierung durch die Hausbank) - dabei wohne ich in Florida. Die selbst durchgeführte Rückführung per Autotrain von Virginia nach Florida war überhaupt kein Problem. 16 Stunden Zugfahrt von 16 bis 9 Uhr des darauffolgenden Tages und noch zwei kurze Halte an Schnellladern, und innerhalb von 24 Stunden stand das Auto bei mir in der Einfahrt (in Brandon, rund 20 Minuten östlich von Tampa), ein Chevrolet Spark EV, Vorgänger des Bolt EV (alias Opel Ampera) und bauverwandt dem Opel Karl, mit offiziell 82 Meilen Reichweite pro Batterieladung (die ich aber problemlos schon auf 120 hochkitzeln konnte). Was will man mehr? Gebrauchte elektrische Smarts der Vorgeneration (sprich: Modell 451) mit gut 30.000 Meilen auf dem Tacho gibt's hierzulande für schlappe $5.000 zu haben. Dem kann kein Benziner das Wasser reichen.

#3 - 26.02.2018, 05:20 von teaki

Sehr umweltfreundlich

wenn man die Autos erst mit einem dreckigen Altölschiffsdiesel von Süd Korea herschippern muss.

#4 - 26.02.2018, 05:50 von der_rookie

Hm

Warum muss jeder Artikel über E-Autos eigentlich mit Tesla beginnen? Nissan verkauft mehr E-Autos als Tesla, hat ein viel dichteres Servicenetz und kürzere Wartezeiten.

#5 - 26.02.2018, 06:12 von seikor

Falsch formuliert

Es waren immer schon die Hersteller, die nicht WOLLTEN. Sie verdienen mit der alten Technik einfach zu viel. Und hab es bei der alten Technik nicht auch bisweilen horrende Lieferfristen?

#6 - 26.02.2018, 06:41 von s.l.bln

Realität trifft...

...auf Imagination.
Wenn die Leute, vor allem die Politik, sich mal mit den benötigten Rohstoffen beschäftigen würden, wüßten sie, daß die aktuelle Situation sich eher noch verschärfen wird.
Das Neodym für die Magnete der Motoren liegt fest in chinesischer Hand (der Versuch der Synthetisierung durch Siemens dürfte wohl fehlgeschlagen sein)und ist nur sehr begrenzt verfügbar, weshalb wir schon seit eine Weile Schwierigkeiten haben, auf dem Weltmarkt überhaupt genug für die Herstellern von Industrierobotern zu kaufen.
Bei den Akkus wird es dann nochmal spannend werden, wenn die erste Generation der Packs getauscht werden muß, weil man das Problem der fehlenden Zyklenfestgkeit weiterhin ignoriert.
Dann müssen nämlich nicht nur Packs für Neuwagen, sondern auch für die bestehenden produziert werden.
Ich bin mal gespannt, wie die Besitzer der "Zukunftsfahrzeuge" dann reagieren, wenn sie ihr Fahrzug vielleicht ein halbes Jahr oder länger stehen lassen müssen.
Der Dank geht dann wohl an die Grünen, die uns schon die fantastische Energiesparlampe geschenkt hatten, welche man 10 Minuten vor dem Betreten des Raumes einschaltete, um später auch was sehen zu können.

#7 - 26.02.2018, 06:44 von ruebke

Das bestätigt andere Berichte

Die Autoindustrie, speziell die deutsche, will ihre Bestdisziplin, den Verbrennungsmotor, gefährden. Ohne dieses High-Tech-Produkt ist ein Auto auch von anderen relativ schnell und simpel konstruiert. Die Platzhirsche verschlafen den Trend nicht versehentlich, wie seinerzeit Nokia, sondern absichtlich.

#8 - 26.02.2018, 06:46 von kalu1512

An dem Artikel ist so viel falsch...

Die Fakten sind zweifelsfrei ok - aber sonst?
Dem Autor ist jedenfalls deutlich anzumerken, dass er von E-Mobilität einfach mal gar nix hält.
Und zum Schluss gekürt mit Polemik: "Ein bisschen Geduld ist also erforderlich, wenn man in ein Elektroauto umsteigen möchte. Das übt schon einmal für später, an der Ladesäule."
Ich empfehle da mal den Spiegel-eigenen Artikel zur Misstrauen gegen die Medien.

#9 - 26.02.2018, 07:02 von pepe-b

Effekthascherei

Haben Sie beim Schreiben dieses Artikels berücksichtigt, wie lang sehr oft die Wartezeit bei normalen „gefragten“ Modellen ist, wenn Sie einen Neuwagen nach Ihren Anforderungen bestellen? Da sind Sie nicht selten auch bei einem Jahr. Insofern: nichts ungewöhnliches.

    Seite 1/18   10