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Konzeptauto Ascot: Aus diesem Jaguar wurde ein Citroën

JDHT Die Automobilgeschichte ist voll von irren Entwürfen, die erst begeisterten und dann verschwanden. SPIEGEL ONLINE zeigt die gewagtesten Visionen. Diesmal: Aus einer italo-britischen Studie wird ein französisches Auto.
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#1 - 11.12.2017, 06:01 von spka

Wirklich?

Wenn man es genau nimmt, basiert der Citroën BX auf den Volvo Tundra, ebenfalls eine Studie von Bertone.
Die im Artikel zitierten Details der Studie, welche sich im BX wiederfinden, treffen auf fast alle Bertone Studien jener Zeit und reichen nicht aus, um eine direkte Verbindung herzustellen.

#2 - 11.12.2017, 06:21 von kaiserudo

Der Citroën BX war ein wirkliche gutes Auto

Ich hatte einige dieses Modells. Da war einmal die Hydropneumatik die eine sehr gute Federung garantierte, gute Straßenlage und auch für Anhänger praktisch war. Dann der Leichtbau des Wagens dessen Motorhaube, Heckklappe und Dach und andere Verkleidungen teilweise aus Plastik war. Innen war fast alles eckig. D.h. Die eckige designlinie wurde konsequent weitergeführt. Ich mochte den BX sehr. Es gab ihn mit diversen Motoren und Ausstattungen. Auch als Kombi war er innen sehr geräumig. Die Vordersitze konnte man sehr gut einstellen.
Die gti Fassung des Autos war in Kombination mit einer Automatik ein wirklicher Renner der jeden bmw oder Golf gti abhängte.

#3 - 11.12.2017, 06:42 von dangerman

Stimmt nicht

Der BX ging nicht aus dieser Studie hervor, sondern aus dem Projekt „Tundra“, welches von VOLVO, als zu modern abgelehnt wurde.

#4 - 11.12.2017, 07:26 von 112211

Bx

Ich wusste gar nicht, dass der BX nur schlanke 900 kg auf die Waage brachte. Heutzutage sind selbst Kleinstwagen schon über 1000 kg schwer, was sich sehr, aber nicht nur, auf den Verbrauch auswirkt. Das wiederum ist doch der Dreh- und Angelpunkt der Krise der Motoren mit fossilen Brennstoffen.

#5 - 11.12.2017, 07:28 von gsabreakspecial

Volvo Tundra und nicht Jaguar Ascot

.....ist der Entwurf, aus dem der BX hervorging. Wie schon gesagt wurde, gab es zu der Zeit eine Menge kantige Entwürfe von Hernn Gandini. Es gibt keine direkte Verbindung vom Ascot zum BX.

#6 - 11.12.2017, 07:35 von chrismuc2011

Da kann man nur froh sein, dass Jaguar dieses Auto nicht gebaut hat.

#7 - 11.12.2017, 07:55 von novoma

Diese Studie sieht aus, als wäre sie aus nicht 100%ig zusammenpassenden und noch unfertigen Einzelteilen zusammengeklatscht worden. Teile, die übrig blieben, wurden dann willkürlich irgendwo draufgeklebt, z.B. dieses seltsame Teil auf der Motorhaube. Das Ergebnis hat überhaupt keine durchgehende Linie, alles wirkt unorganisch und lieblos zusammengefrickelt. Wenn die übrigen „Meisterwerke“ des Hauses Bertone von ähnlicher Qualität waren, dann wundert es mich nicht, dass sie inzwischen pleite sind.

#8 - 11.12.2017, 08:34 von qoderrat

Zitat von 112211
Ich wusste gar nicht, dass der BX nur schlanke 900 kg auf die Waage brachte. Heutzutage sind selbst Kleinstwagen schon über 1000 kg schwer, was sich sehr, aber nicht nur, auf den Verbrauch auswirkt. Das wiederum ist doch der Dreh- und Angelpunkt der Krise der Motoren mit fossilen Brennstoffen.
Heutzutage würde ein BX keine Musterzulassung mehr erhalten, weil er die aktuellen Sicherheitsvorschriften nicht erfüllen würde. Und zwar nicht nur knapp, sondern praktisch alle.

Man kann sich nicht übers Gewicht beschweren, wenn man Vorschriften erlässt die zu rollenden Panzern führen, auch im Kleinwagenbereich. Davon abgesehen wird heute im Fahrzeugtest ja auch schon bemängelt, wenn die Heckklappe nicht motorisch öffnet und schliesst, so ein Firlefanz hat eben auch beim Gewicht seine Konsequenzen. Ein Fahrzeug wie ein BX wäre heute praktisch unverkäuflich, dagegen ist ein Dacia ein Luxus-Kfz.

#9 - 11.12.2017, 09:11 von C. V. Neuves

Der Ascot gibt mir wenig ab. Gerne wurde ich aber an den B99 erinnert, der macht was her! Wesentlich mehr als die derzeitigen Inderkrücken mit Billighaptik statt Wurzelholz. Na ja, fahren tun die aber ganz gut.

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