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Mobile Ladesäulen: VW baut Powerbanks für Elektroautos

Volkswagen AG Unterwegs den Smartphoneakku laden - mit einer Powerbank kein Problem. Dieses Prinzip will VW auf die E-Mobilität übertragen.
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#1 - 27.12.2018, 15:21 von urbanism

warum nicht Wasserstoff Autos?

Leute, stampft den Irrsinn mit den E Autos ein. E Mobilität würde nur funktionieren wenn sich das Auto permanent aufladen würde, ähnlich wie es mit Solarzellen funktioniert. Aber Abstruse Erfindungen auf den Markt zu werfen, führt definitiv nicht ans Ziel.
Ich frage mich warum man nicht weiter auf das Wasserstoffauto setzt. z.B BMW hat fertige Autos zu bieten und man kann diese genauso einfach wie Benzin und Gas Autos betanken und dass alles ohne Reichweite Verlust.
Also warum man hier auf E Autos setzt, erschließt sich mir überhaupt nicht.

#2 - 27.12.2018, 15:22 von karldhammer

Am besten wäre

ein Anhänger, auf dem ein Dieselaggregat installiert ist. Damit kann das famose Vehikel während der Fahrt nachgeladen werden. (So ähnlich wie der Gastanker, der das neue erdgasbetrieben Kreuzfahrtschiff begleiten soll.)
Letzte Woche bin ich bei miserablem Wetter von München nach Mannheim gefahren, ohne dreistündige Ladepause, ohne Reichweitenangst, die Heizung, das Geblase, die Scheibenwischer liefen ohne Unterbrechung. Ein tolles Fahrzeug, mein Diesel. Noch Fragen? Nein? Einfaches logisches Nachdenken und ein Minimum an technischem Verständnis erübrigen diese.

#3 - 27.12.2018, 15:25 von purple

Workaround

Oh die Herren haben entdeckt, daß ihnen absehbar die Stromnetze um die Ohren fliegen - und basteln an Workarounds.

Sowas muss dann auch in den Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern installiert werden, mangels entsprechen leistungsfähiger Anschlüsse.
Da hat jemand ausgerechnet, daß die Akkus billiger sind wie neue Mittelspannungsnetze. - Nur ist leider beides verdammt teuer.
Batterieelektrische Fahrzeuge sind einfach eine Fehlentwicklung.
Brennstoffzelle würde funktionieren.

#4 - 27.12.2018, 15:27 von gerhard_walter_kell

Komplexe Themen...

...erfordern differenzierte Betrachtungsweisen. Vielleicht sollte man ein weltweit interdisziplinäres Brainstorming in's Leben rufen. So könnten auch völlig unkonventionelle Lösungen gefunden werden. Ich habe vor längerer Zeit mal eine Diskussion angestossen (und viele qualifizierte Meinungen bekommen) zum Thema, ob es nicht sinnvoll sein könnte, die gesamte Oberfläche eines Autos mit Photovoltaik - Elementen auszustatten, mit denen die Entladung des Akkus verlangsamt werden könnte.

#5 - 27.12.2018, 15:42 von realbesserwisser

Alter Hut!

Jetzt verkauft sich VW als innovativer Ideenfinder... süß.
Man baut einfach das, was andere schon erfunden haben. Passt ja zur Gesamtsituation.

#6 - 27.12.2018, 15:46 von SNA

Jetzt begreifen die ersten...

Dass Elektromobilität weitaus mehr ist, als der Austausch Einers Verbrennungsmotors gegen einen Elektromotor. Wir werden im Sommer und bei Wind kostenlos Strom tanken können. Die ganzen Elektrogegnwr verhalten sich genau so, wie die Kutscher am Beginn des Siegeszuges des Autos mit Verbrennungsmotor.

#7 - 27.12.2018, 15:52 von Spiegeldings123

Zwanghaft das Ganze

Wenn die Politik die Wirtschaftsrichtung und Ziel vorgibt, nennt man das Planwirtschaft. Dass so etwas scheitert, wissen wir längst. Die Dinge kommen, wenn die Zeit reif ist, nicht wenn man sie unbedingt will. Die in dem Artikel genannten Ansätze werden den Untergang von VW besiegeln. Und sollte sich die Politik dazu versteigen, durch Steuern und andere Maßregeln VW helfen zu wollen, indem jetzt konventionelle Antriebe verteufelt werden, fliegt die ganze Branche in Deutschland hinter her.

An Elektrofahrzeugen wurde schon vor 100 gebastelt. Tatsächlich war das erste selbstgetriebene Fahrzeug ein Elektrofahrzeug und hatte des selbe Problem, das wir immer roch heute haben, den mangelnden Energiespeicher. Daran ändert auch derzeit modernsten Akkus nichts, egal ob man sie nun großspurig formulierte "Powerbanks" nennt.

#8 - 27.12.2018, 15:55 von arr68

und warum

kein Akkuwechsel? So eine in den Boden eingelassene Hebebühne, die den alten Akku heraushebt, den geladenen einsetzt und die Differenzladung in Kosten stellt. Damit sind dann auch Langstrecken kein Problem.

#9 - 27.12.2018, 15:55 von zadar

@urbanism

- Die Erzeugung von Wasserstoff aus Strom hat nur eine Effizenz von ca. 33%.
- Wasserstoff hat durch die sehr geringe Molekülgröße hohe Anforderungen an die Dichtigkeit der Komponenten.
- Brennstoffzellen sind teuer
- Lange Zeit gab es keine sicheren Speicher, mit Feststoffspeichern könnte sich dies ändern.

Daimler hatte schon vor Jahrzehnten viel in die Erforschung von Wasserstoff Autos gesteckt, ähnlich wie Daimler dies auch beim autonomen fahren getan hat.
Beide Systeme waren schlicht und einfach noch nicht wirtschaftlich genug, dies könnte sich durchaus ändern.

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