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Range Rover Reborn: Frisch ab Werk

Land Rover Ein 40 Jahre alter Range Rover, der aussieht wie gerade vom Band gerollt: Der Hersteller Jaguar Land Rover hat daraus ein Geschäftsmodell gemacht. Hinter der Traditionspflege der Briten steckt ein Ex-Gabelstaplermanager aus Deutschland.
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#1 - 09.02.2017, 14:14 von akmsu74

Find ich gut...

Ich finde die Idee gut - zum einen sehen die "alten" Modelle zum großen Teil deutlich besser aus, als die neuen und zum anderen ist das wahrscheinlich sogar nachhaltiger, als der Neubau.

Noch besser fände ich aber eine "modernisierte" Variante - also alte Basis und aktueller Stand bei den Basics. (Also Bremsen und ggf. Motoren - so modern wie möglich aber so wenig unnötig komplizierte Technik, wie möglich.)

#2 - 09.02.2017, 14:23 von Kudi

Was soll daran neu sein?

Solche grundlegenden Restaurationen oder gar Neukreationen gibt es schon lange, beispielsweise hier:
http://www.eaglegb.com/

#3 - 09.02.2017, 14:48 von bobrecht

Überfällige Idee!

Schöne und gute alte Autos wieder aufzubereiten hat nicht nur optische und qualitative Vorteiel auch im Hinblick auf Umweltschutz macht so was Sinn.

#4 - 09.02.2017, 15:06 von laxness

so einen...

...wollt ich mir damals auch kaufen, allerdings gebraucht. Hatte dem Hype geglaubt, dass die Alu-Karosserie nicht rosten kann. Dafür waren bei den Autos, die ich mir angeschaut hatte, alles Scharniere weitgehend weggefault ;-(

Deshalb ist nach meinem Triumph Spitfire nie wieder ein Englisches Auto unter mein Hintern gekommen.

#5 - 09.02.2017, 15:13 von CouscousGauthier

Sodiumbad?

"Das Aggregat wurde in einem Sodiumbad gesäubert und generalüberholt." Erst mal im denglischen Wörterbuch nachschauen: Achja, Sodium heisst Natrium. Der Motor wurde also in flüssiges Natrium gehängt (Metall, schmilzt bei 97 Grad). Obwohl, was sollte das bringen? Meine Vermutung geht dahin, dass es sich um Natronlauge gehandelt hat. Schade, dass der Beruf des Übersetzers de facto abgeschafft wurde und jeder Journalist meint, er könne das selber bzw. besser.

#6 - 09.02.2017, 15:20 von blutiger ernst

Gutes Konzept

es gibt einige Modellreihen von Volvo, die vor dreißig Jahren nahezu perfekt ausgereift waren, die 240er und 740er etwa - die bis heute hervorragenden Fahrkomfort bieten und jedes mit Elektronik überladene neuere Modell in puncto Zuverlässigkeit schlagen. Zudem sind sie ästhetisch ein Genuss. Natürlich geht es noch rusikaler, nur muss man sich beim Bewegen eines PV klar machen, dass man einen Wagen fährt, der in in die 1940ern konzipiert wurde. Der lenkt und bremst sich etwas anders als jüngere Autos, was der Umsicht des Fahrers allerdings nicht schadet, im Gegenteil. Zudem stellt der "Fahrspaß" alles in den Schatten, was moderne PS-Boliden zu bieten haben.
Last not least belastet ein dergestalt wiederbelebter Wagen die Natur weniger als jedes neue Auto.

#7 - 09.02.2017, 15:41 von reflexxion

da kaufe ich mir lieber eine G-Klasse vom schweizer Militär

Die alten Fahrzeuge haben meist nur wenige km, innen zwar keinerlei Luxus aber was nicht drin ist das kann auch nicht kaputt gehen. Die Kaufpreise sind selbst mit Zwischenhändler noch näher an 10.000 als an 20.000 Euro und geländetauglicher dürfte ein Mercedes (oder Puch) G allemal sein. Man kann sie als LKW zulassen, dann kostzen sie gerade mal 160 Euro Steuer im Jahr.

#8 - 09.02.2017, 15:51 von reflexxion

bei uns in der Tiefgarage steh ein Volvo Amazon aus Polizeidiensten...

Zitat von blutiger ernst
es gibt einige Modellreihen von Volvo, die vor dreißig Jahren nahezu perfekt ausgereift waren, die 240er und 740er etwa - die bis heute hervorragenden Fahrkomfort bieten und jedes mit Elektronik überladene neuere Modell in puncto Zuverlässigkeit schlagen. Zudem sind sie ......
ers tammt aus dem letzten Baujahr und er hat den stärksten Motor der im Amazon verbaut wurde. Der Zustand ist zwar nur 3-4 aber wenn man den wieder mit Originallack aufbereiten würde sähe er schon mal sehr gut aus. Ich hatte mal einen 940 Turbo, den hab ich über 100.000 km gefahren und dann haben die damals (2000) explodierenden Benzinpreise mir den Spaß daran genommen, 13-17 Liter Super auf 100km sind einfach mal sehr viel. Die Sicherheitsreserven dieses Autos waren enorm. Mir ist bei über 200km/h der rechte Hinterreifen geplatzt und das Auto ließ sich problemlos anhalten. Vom früheren Reifen war am Standstreifen dann nur noch die Lauffläche da und ein paar Drahtseile die innen senkrecht die Verbindung zur Felge hielten.

Ich kann mir nicht vorstellen das man so was mit einem "modernen" Auto auch schafft. Es würden aber sicher schöne Fehlermeldungen auf dem Computerbildschirm erscheinen, die einem Fahrer aber nicht wirklich weiterhelfen.

#9 - 09.02.2017, 15:54 von meandthedevil

muss man auch pflegen

Zitat von blutiger ernst
es gibt einige Modellreihen von Volvo, die vor dreißig Jahren nahezu perfekt ausgereift waren, die 240er und 740er etwa - die bis heute hervorragenden Fahrkomfort bieten und jedes mit Elektronik überladene neuere Modell in puncto Zuverlässigkeit schlagen. Zudem sind sie......
Leider verpasst Volvo die Chance sein Erbe auch zu pflegen. Anders als bspw. BMW oder Mercedes, wo man sich Mühe gibt, dass die Altbestände auch noch Ersatzteile bekommen, bietet Volvos Heritage Programm, soweit ich weiß, nicht mehr als ein paar Blogeinträge. Es gibt beim Teilehändler nicht einmal mehr Heckscheiben für den 960er, der nicht sehr selten und gerade mal 20 Jahre vom Markt ist. Ganz zu schweigen von speziellen Teilen wie der Klimaleitung für meinen 960er Rechtslenker. Dei hat die Werkstatt dann angefertigt, nachdem es bei Volvo und Teilelieferanten allgemein großes Achselzucken gab. Sehr schade für die tollen Altbestände, so wird weiterhin viel auf dem Schrott landen.

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