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Umfrage des Radfahrerclubs: Karlsruhe ist die fahrradfreundlichste Stadt

DPA Laut Umfrage des Radfahrerclubs ADFC löst Karlsruhe jetzt Münster als Fahrradhauptstadt ab - und das aus guten Gründen. Bundesweit ist der Frust der Radler gewachsen, obwohl Millionen in Radwege fließen.
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#1 - 09.04.2019, 14:14 von rilepho

Kein Kunstwerk,

nachdem keine einzige größere Steigung vorhanden ist. Überhaupt nicht vergleichbar mit z. B. Stuttgart!

#2 - 09.04.2019, 14:17 von biaobiao

Womöglich ist alles möglich

aber wozu wird hier frei von Argumenten und Fakten an einem plausiblen Umfrageergebnis herumgezweifelt?

#3 - 09.04.2019, 14:19 von foje1

Eigene Mitschuld

Zumindestens in Hamburg ist der ADFC sehr intensiv in die Verkehrsplanung eingebunden gewesen. Nach meinem Eindruck ist hier immer der Focus auf schnelles vorankommen gelegt worden. Die Sicherheit und Rücksicht auf langsamere Verkehrsteilnehmer ist hintenan gestellt gewesen. Gerade Kinder und ältere Menschen auf die Autofahrstreifen zu schicken ist aber unverantwortlich, dass sich nun viele Radfahrer unsicher fühlen ist nachvollziehbar. Die Standardantwort des ADFC ist immer dieselbe: schränkt den Autoverkehr ein...
Ich sehe im ADFC, der im wesentlichen sportliche junge (männliche) Radfahrer vertritt den Hauptschuldigen der Situation.

#4 - 09.04.2019, 14:19 von thkrempel

Und warum?

Weil hier bei Vielen komplette Ignoranz der Verkehrsregeln besteht! Einbahnstraßen, nicht die, in denen das gegenläufige Befahren für Fahrradfahrer erlaubt ist, werden vielfach ignoriert! Und als Autofahrer hat man immer "Teilschuld". Man muss ja mit allem rechnen als "stärkerer" Verkehrsteilnehmer...
Vor vielen Jahren sagte mir ein Polizist resigniert: "Es macht keinen Sinn, diese Vergehen zu verfolgen. Wie, glauben Sie, kommen denn die Richter zum Gericht gefahren?"
Lasst uns weiter eine fahrradfreundliche Stadt sein! Hoffentlich passiert nichts -

#5 - 09.04.2019, 14:23 von www-professor

Verzerrungen?

"Verzerrungen sind kaum auszuschließen. Zum Beispiel könnten vor allem solche Radfahrer an der Umfrage teilgenommen haben, die besonders unzufrieden mit dem den Zuständen ihrer Stadt sind"

Ja, vielleicht. Vielleicht haben auch besonders viele Politiker (und Autolobbyisten) mitgemacht und das Ergebnis geschönt?
Denn ein Ausreichend für die Möglichkeiten zum Radfahren hat eigentlich seltenst eine Stadt verdient!

#6 - 09.04.2019, 14:24 von loncaros

Berlin hat 4500 Teilnehmer bei der Umfrage. Das mag zwar relativ wenig sein, wenn man z.B. Nürnberg mit 2500 Teilnehmern heranzieht, obwohl Berlin 7x so viele Einwohner hat, aber wenn sich 4500 Menschen zusammenfinden und der Stadt eine ganz miese Note geben, dann hat das irgendwo auch seine Gründe.

Besonders schlimm bleibt, wie hemmungslos weiterhin auf Radwegen geparkt werden darf. In manchen Stadtgebieten wird gar nicht mehr kontrolliert, z.B. durfte ich heute erfahren, dass die Mommsenstraße in Nürnberg kein Teil der Verkehrsüberwachung ist, der sich das auf der Karte anschaut wundert sich, das ist jetzt noch nicht mal Stadtrand. Da bleibt also nur noch die Polizei übrig, und die sieht sich für ruhenden Verkehr hier nicht zuständig und die fährt an Falschparkern einfach vorbei.

#7 - 09.04.2019, 14:26 von franz01

Radfahren in Karlsruhe ...

... war schon vor 30 Jahren gut: Die Stadt liegt eben, ist warm und hat die Verkehrsadern mit Platz am Rand angelegt. Mitten in der Stadt ist ein riesiger Schlosspark mit guten Fahrradwegen. Freut mich für Karlsruhe.

#8 - 09.04.2019, 14:36 von nils1966

Naja...???

Neuere Karlsruher Spezialität ist bei Kreuzungen das Hineinleiten von sicheren Fahrradwegeabschnitten in die Kreuzungsmitte, mit Überkreuzung des Rechtsabiegerverkehrs des Autoverkehrs. Zu Hauptverkehrszeiten eine heiße Sache.

#9 - 09.04.2019, 14:40 von n-rules

das ist so gewollt

Zitat von loncaros
Berlin hat 4500 Teilnehmer bei der Umfrage. Das mag zwar relativ wenig sein, wenn man z.B. Nürnberg mit 2500 Teilnehmern heranzieht, obwohl Berlin 7x so viele Einwohner hat, aber wenn sich 4500 Menschen zusammenfinden und der Stadt eine ganz miese Note geben, dann hat das irgendwo auch seine Gründe. Besonders schlimm bleibt, wie hemmungslos weiterhin auf Radwegen geparkt werden darf. In manchen Stadtgebieten wird gar nicht mehr kontrolliert, z.B. durfte ich heute erfahren, dass die Mommsenstraße in Nürnberg kein Teil der Verkehrsüberwachung ist, der sich das auf der Karte anschaut wundert sich, das ist jetzt noch nicht mal Stadtrand. Da bleibt also nur noch die Polizei übrig, und die sieht sich für ruhenden Verkehr hier nicht zuständig und die fährt an Falschparkern einfach vorbei.
Nürnberg dürfte in Deutschland inzwischen den Umweltdinosaurierpreis verdienen.
Ein Mittel die Stadt umweltfreundlicher zu machen wäre gnadenlose Aufstockung der Verkehrsüberwachung.
Würde sich von selber bezahlen, so viel hätten die zu tun.
Aber die GroKo in Nürnberg vermarktet ja regelrecht die lasche Überwachung als Standortvorteil.
Nürnberg hat glaube ich die wenigsten Bußgelder, Blitzer usw. der Vergleichsstädte.
Als Neugewerbe hauptsächlich Logistikfirmen angesiedelt, die größten Umweltverbrecher überhaupt.
Könnte noch vieles mehr aufzählen, gelegentlich getöte Radfahrer sind nicht so schlimm. Wichtiger sind 1,5 spurige Straßen mit Alibiradstreifen, hab nur noch nie ein halbes Auto fahren sehen.
Es wird dann einfach der Mittelstreifen entfernt. Auch das in der Presse bestätigtes Vorgehen der Rathausführung.

Fazit: Die Bewertungen werden kontinuierlich schlechter als besser, was soll daran manipuliert sein?

Für die anderen Leser: Nürnberg möchte sich eine kreuzungsfreie Autobahn DURCH die Stadt bauen. Kostenstand z.Zt. 600 Millionen.
Der Radwegeetat wurde sagenhaft auf 3,5 Millionen erhöht, pro Jahr.

Merken Sie was in den anderen Städten?
Ich kann mir echt nicht erklären warum Nürnberg unter den Halbmillionenstädten noch Platz 7 erreicht????

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