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Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Uber-Verbot ist rechtmäßig

REUTERS Rückschlag für Uber. Der Europäische Gerichtshof bestätigt ein französisches Strafverfahren gegen den Fahrdienstleister. Eine Entscheidung, die das umstrittene Unternehmen weiter schwächt - auch in Deutschland.
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#1 - 10.04.2018, 15:59 von dasfred

Gutes Urteil

Uber oder diese Ferienwohnungsvermittler bauen ihr Geschäft drauf auf, dass streng geregelte Dienstleistungen plötzlich von jedermann zum Sonderpreis erbracht werden. All die Regelungen zur Personenbeförderung oder für gewerbliche Zimmervermietung haben ihren nachvollziehbaren Grund und schlagen sich im Preis nieder. Da wurde es Zeit, Uber zu zeigen, wo die Grenzen liegen.

#2 - 10.04.2018, 16:31 von white_rd

Taxi Mafia?

Zitat von dasfred
Uber oder diese Ferienwohnungsvermittler bauen ihr Geschäft drauf auf, dass streng geregelte Dienstleistungen plötzlich von jedermann zum Sonderpreis erbracht werden. All die Regelungen zur Personenbeförderung oder für gewerbliche Zimmervermietung haben ihren nachvollziehbaren Grund und schlagen sich im Preis nieder. Da wurde es Zeit, Uber zu zeigen, wo die Grenzen liegen.
Und welcher Grund soll das denn sein? Versteuert und versichert sind Uber Fahrten auch. Wo ich wohne hat man die Wahl zwischen vergammelten Taxis mit unverschämten und/oder ahnungslosen Fahrern und manipulierten Taxametern, oder nagelneue und gepflegte Uber Fahrzeuge mit freundlichen Fahrern die nicht einmal ein Trinkgeld erwarten und einen immer auf dem kürzesten Weg ans Ziel bringen. Was denken Sie, ist mir wohl lieber?

#3 - 10.04.2018, 16:33 von hbb258

Das bremst den Fortschritt..

Ich finde es immer schwierig wenn man sich dem Fortschritt entgegenstellt. Ich bin seit mehreren Monaten in den USA wo Uber praktisch den ganzen Markt übernommen hat - Taxi fahren war ein gutes System in den letzten Jahrezehnten. Aber Uber hat es halt einfach verbessert, für alle Seiten:
Kunden zahlen weniger, können online zahlen und sehen die Strecke und die Ankunftszeit.
Fahrer können Privatfahrzeug nutzen, kriegen dank Onlinezahlung ihr Geld immrr sicher, freie Arbeitszeit.

in meinen Augen ist es falsch dass die EU dies verbietet. Wenn die Gesetze es nicht hergeben, dann ist es Zeit diese Gesetze anzupassen.

die SMS war auch ein tolles System und die Telekom ärgert das sicher, dass keiner sie noch nutzt - sollte man deshalb WhatsApp verbieten?

und hätte man Wikipedia verbieten müssen um die Bibliotheken zu schützen?

#4 - 10.04.2018, 17:07 von bold7777

Uber = Ausbeutung

Was hat Uber denn bitte für alle Seiten verbessert? Einzig, dass Kunden weniger zahlen. Die Fahrer zahlen dafür umso mehr drauf. Ich empfehle den letzten Absatz dieses Artikels: https://www.jetzt.de/jetzt-muenchen/fahrgeschaeft-590140. Der Journalist hat bei seinem Selbstversuch nach 7 Stunden Arbeit insgesamt minus 11 Euro verdient. Und da freut sich noch einer, dass Uber-Fahrer nicht mal Trinkgeld wollen .... erbärmlich.

#5 - 10.04.2018, 17:54 von trader_07

Ein begrüßenswertes Urteil.

Jetzt bitte noch Bußgeldbescheide an diejenigen Uber-Fahrer rausschicken, die keinen Personenbeförderungsschein vorweisen können. Der ist bei gewerblicher Personenbeförderung vorgeschrieben.

Des weiteren müssen Taxen alle 12 Monate zum TÜV, nicht alle 24 Monate. Bitte prüfen, welche Uber-Fahrzeuge innerhalb der letzten 12 Monate nicht beim TÜV waren und auch hier Bußgeldbescheide (inkl. ggf. anfallender Punkte in Flensburg) rausschicken.

#6 - 10.04.2018, 18:32 von white_rd

Wen kümmert schon der Kunde?

Zitat von bold7777
Was hat Uber denn bitte für alle Seiten verbessert? Einzig, dass Kunden weniger zahlen. Die Fahrer zahlen dafür umso mehr drauf. Ich empfehle den letzten Absatz dieses Artikels: https://www.jetzt.de/jetzt-muenchen/fahrgeschaeft-590140. Der Journalist hat bei seinem Selbstversuch nach 7 Stunden Arbeit insgesamt minus 11 Euro verdient. Und da freut sich noch einer, dass Uber-Fahrer nicht mal Trinkgeld wollen .... erbärmlich.
Sie müssen wohl Taxifahrer sein, denn Sie bringen es ja selbst auf den Punkt: Die Kunden zahlen weniger bei Uber und bekommen einen besseren Service, und sie kennen den Fahrpreis und die Fahrtdauer bereits vor Antritt. Die Zahl der Uber Fahrer steigt auch stetig, somit kann das kein so schlechtes Geschäft sein. Und jetzt erklären Sie bitte nochmal, wozu man noch Taxis braucht?

#7 - 10.04.2018, 18:39 von hr.lich-daemlich

P-Schein?

Zitat von white_rd
Und welcher Grund soll das denn sein? Versteuert und versichert sind Uber Fahrten auch. Wo ich wohne hat man die Wahl zwischen vergammelten Taxis mit unverschämten und/oder ahnungslosen Fahrern und manipulierten Taxametern, oder nagelneue und gepflegte Uber Fahrzeuge mit freundlichen Fahrern die nicht einmal ein Trinkgeld erwarten und einen immer auf dem kürzesten Weg ans Ziel bringen. Was denken Sie, ist mir wohl lieber?
Bezug zu #2

Ich weiß zwar nicht wo sie wohnen, aber das klingt nach einem Fall für die Behörden. Taxis unterliegen auch Verpflichtungen und die sollten sie einhalten. Bitte zeigen sie doch jeden Fahrer in Ihrer Gegend an, wenn er betrügen sollte. Zu lange Wege fahren gehört zum Betrug dazu.
Uber sind Privatleute und was Uber zum Beispiel nicht prüft ist die medizinische Tauglichkeit, die ein Taxifahrer bei jeder Verlängerung des P-Scheins (Personenbeförderungsschein) über sich ergehen lassen muss. Natürlich sind diverse Anforderungen heute überholt, zum Beispiel ist die Ortskenntnis nicht mehr ultimativ wichtig, da es Navis gibt. Aber die Prüfung für den P-Schein erachte ich trotzdem als wichtig, da es mir gewisse Sicherheit über den Fahrer gibt.
Achso und kürzester Weg ist relativ, wenn man in den USA aus dem Uber seinen Zielort sehen kann, aber unterwegs noch zwei Leute eingesammelt werden, die noch vor einem abgesetzt werden und sich eine Fahrt dann auch mit den ÖPNV in der gleichen Zeit hätte erledigen lassen. Für Eilige ist das Nichts.

#8 - 10.04.2018, 19:01 von dr doolittle

Ich

Lebe in Südafrika und bin von Über begeistert. Wenn meine Kinder den Dienst nutzen, sehe ich den Wagen, Nummernschild und Gesicht, Name und Telefonnummer des Fahrers und ich kann die Fahrt in Echtzeit verfolgen. Diesen Service bieten Taxiunternehmen, auch in Deutschland, nicht. Zudem ist Über immer verfügbar, und die Fahrer sind meist Studenten, wie im „normalen“ Taxigeschäft auch, oder hat sich da in D geändert?

#9 - 10.04.2018, 19:48 von scooby11568

Uber und Konsorten machen Dienstleistungen vielleicht kurzfristig

billiger für den Kunden. Das wir damit aber wieder jede Menge prekäre Jobs produzieren mit noch mehr Menschen, die sich außer zu überleben nichts leisten können, vergessen viele hier.

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