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Volkswagen-Tochter: Wirklich mobil ohne Auto? So schlägt Moia sich im Alltag

Moia Es ist ein großes Versprechen: Volkswagens Fahrdienst Moia soll den Verzicht aufs eigene Auto erleichtern. Zum Start in Hamburg haben wir den Service drei Prüfungen unterzogen - allein, mit Einkäufen und mit Kleinkind.
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#1 - 15.04.2019, 20:58 von spon-facebook-10000239462

... und der Datenschutz?

Anhand der Daten lassen sich prima Bewegungsprofile erstellen. Was passiert denn mit den Daten? Wird gespeichert, wann ich von A nach B fahre? Wenn ja - wie lange? Hat sonst noch jemand Zugriff auf die Daten usw. - Ich würde nicht damit fahren, solange der Datenschutz nicht ausreichend gesichert ist.

#2 - 15.04.2019, 21:23 von 99Augustus

Es ist zwar sprachlich zulässig, aber trotzdem eine Unsitte der deutschen Sprache, Bandwurmwörter zu bilden. Was aber gar nicht geht ist die Kombination von deutschen und englischen Wörtern wie in diesem Beitrag mit dem Wort Carsharingdienste. Dann lieber gleich alles in Englisch, also Car Sharing Service.

#3 - 15.04.2019, 21:37 von m.klagge

Da steckt ein fettes Geschäft drin.

Ausserdem eines, dass den Autokonzernen das Überleben bescheren kann. Wer den Taxi- und Dolmusch-Markt beherrscht kann weiter seine Autos, wenn auch nicht verkaufen, dann wenigstens am Laufen halten. Die PS geilen Idioten sterben weg und vernünftige Menschen kaufen keine Autos mehr. Ohne die Kosten, die durch menschliche Fahrer verursacht werden, spricht dann alles für Mobilität auf Anruf und, eben, gute Geschäfte. Auch weil es reichlich wertvolle Daten abzugreifen gibt.

#4 - 15.04.2019, 21:37 von fehleinschätzung

die erste Fahrt dauerte

eine Stunde für 4,5km und kostet den Höchstsatz. 4,5km kann man auch laufen, auch in einer Stunde, mit dem Rad wäre es sicherlich noch schneller gegangen. Den Service braucht kein Mensch...

#5 - 15.04.2019, 21:38 von stefan taschkent

#2 99Augustus

Der Carsharingdienst hat meinen Lesefluss in keinster Weise unterbrochen, aber ich lerne gern dazu. Kurze Frage daher, um beim Thema zu bleiben: Ist der Logistikfachmann OK? Logistik ist kein biodeutsches Wort, soweit ich das beurteilen kann. Da sollte doch dringend mal einer mit der IHK reden (Ironie aus).

#6 - 15.04.2019, 21:49 von achim21129

Eigentlich finde ich die Idee ...

... gut, aber jetzt 500 und später nochmal 500 Fahrzeuge zusätzlich in den ohnehin schon katastrophalen Hamburger Verkehr zu schicken finde ich bedenklich. Und, mit VW verbinde ich nix anderes mehr als Betrug, da kann ich mich so gar nicht mit Moia anfreunden.

#7 - 15.04.2019, 22:08 von Shismar

Zitat von achim21129
... gut, aber jetzt 500 und später nochmal 500 Fahrzeuge zusätzlich in den ohnehin schon katastrophalen Hamburger Verkehr zu schicken finde ich bedenklich. Und, mit VW verbinde ich nix anderes mehr als Betrug, da kann ich mich so gar nicht mit Moia anfreunden.
500 oder 1000 Autos in Hamburg? Davon merken sie nichts. Außer vielleicht, dass es mehr Parkplätze gibt weil wieder ein Grund mehr weggefallen ist das eigene Auto vor der Tür zu haben.

Solche Experimente sind interessant weil sie ermitteln, wie wir uns zukünftig vielleicht fortbewegen. Isoliert betrachtet nur Spielkram. Wenn es funktioniert, dann sicher nicht nur mit VW-Fahrzeugen.

#8 - 15.04.2019, 23:44 von radnabe

Mehr Autos?

Oh je, da erhöht sich die Zahl der Autos in Hamburg um 0,1 %. Da wird sicher dass Chaos ausbrechen.

Aber im Ernst: Für jeden, der häufig öffentliche Verkehrsmittel benutzt, ein Grund mehr, aufs eigene Auto zu verzichten. Jedenfalls, wenn es in der ganzen Stadt angeboten wird.

#9 - 16.04.2019, 00:14 von ziehenimbein

Es gibt durchaus Alternativen!

Zitat von spon-facebook-10000239462
Anhand der Daten lassen sich prima Bewegungsprofile erstellen. Was passiert denn mit den Daten? Wird gespeichert, wann ich von A nach B fahre? Wenn ja - wie lange? Hat sonst noch jemand Zugriff auf die Daten usw. - Ich würde nicht damit fahren, solange der Datenschutz nicht ausreichend gesichert ist.
Man könnte auch mit einer Tarkappe zu Fuß gehen oder zu Hause bleiben, was das Optimum an Datenvermeidung wäre. Da die Fahrzeuge an bestimmten Stellen halten und eben nicht direkt vor dem Bordell oder dem Dealer, ist es anonymer als ein Taxi. So lange man kein Smartphone dabei hat sollte es gehen, was allerdings das Buchen erschwert. Ich finde das Konzept cool und günstig ist es wohl auch!

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