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Wachsende Infrastruktur für E-Autos : Lädt doch!

Sortima Das Aufladen von E-Autos galt bisher oft als K.O.-Kriterium für die Technik. Doch neue Initiativen und Innovationen zeigen - bald gibt es kaum noch Ausreden, kein Elektrofahrzeug zu kaufen.
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#1 - 30.05.2018, 06:31 von Sternwald

2 wichtige Gründe bleiben

Leider vergessen Sie die wichtigsten Gründe gegen E-Mobilität: weite Strecken und die schlechte Ökobilanz gerade bei grossen Batterien!

#2 - 30.05.2018, 06:32 von cyberpommez

Keine Ausreden mehr?

Die Tatsache , das E Autos derzeit noch extrem Umweltschädlich sind, Akkus nicht recyclebar sind und jedes neu produzierte Auto ein Umweltproblem ist, sollten Ausrede genug sein. Dazu kommen Kosten für den Umbau des Stromnetz, die vom Stromkunden getragen werden müssen, statt von den Verursachern, den Autofahrern. Nach der EEG Umlage, die nächste Stufe der Umverteilung, von unten nach oben. Die umweltfreundlichen Nichtautofahrer sollen zahlen, damit andere weiter Raubbau und Umweltzertörung betreiben können. Also mir gehen die Ausreden nicht aus, denn jedes Uraltauto ist umweltfreundlicher als ein E Mobil.

#3 - 30.05.2018, 06:40 von Charlie Whiting

Schlechter Witz

Hier gibt es also keine geeichten Gleichstromzähler? Klingt nach einem unüberwindbaren Hindernis für die nächsten 10 Jahre. Obwohl... Holland ist ja nebenan... Ach, was sag ich denn. Wär ja viel zu einfach. Und die haben da bestimmt kein Eichamt. Ausserdem gibt es viel mehr Probleme als die Lade-Infrastruktur. Z.B. die Kosten.

#4 - 30.05.2018, 06:42 von bestofhans

zur Ladeinfrastruktur

Derzeit gibt es in Deutschland rund 5000 öffentliche Ladestationen, an denen 11.000 Elektroautos ihre Akkus wieder aufladen können. Hinzu kommen weitere 70.000 private und privatwirtschaftliche Ladepunkte. Und täglich werden es mehr--ja, schön und gut.Bei einem Test wurde aber festgestellt, dass es unterschiedliche Anbieter der Ladestationen in Deutschland gibt, und wenn man nicht die richtige Karte hat, dann kann man nicht laden. In Holland z.B. gibt es nur einen Anbieter.

#5 - 30.05.2018, 06:57 von ffc19

Ein funktionierendes Schnellladesystem

inklusive problemloser Abrechnung gibt es entlang deutscher Autobahnen schon seit 10 Jahren! DB, BMW, VW hätten sich ranhängen können. Stattdessen haben sie die ausgestreckte Hand ausgeschlagen und lieber was "Eigenes", zum bestehenden System natürlich inkompatibles entwickelt und laufen nun verzweifelt der Realität hinterher. Peinlich - sowas!

#6 - 30.05.2018, 07:42 von hirsnemehism

Wohl...

...noch eine ganze Weile wird Elektromobilität eine Sache für den Stadtverkehr bleiben. Eine Viertelstunde Ladezeit (im Idealfall (!)) ist für Langstreckenfahrer völlig unattraktiv und wird es auch noch lange bleiben. Zumal die angeblich 400km, die man dann fahren können soll, garantiert ebenfalls nur im Idealfall erreicht werden. ...bei bedecktem Wetter und Temperaturen um 20°C. Sprich, ohne Klimaanlage bzw. Heizung, Scheibenwischer und jeglichem elektronischen Entertainment. Und auch nur dann, wenn Auto und Akku im absoluten Bestzustand sind. Selbsthilfe bei leerem Akku ist auch nicht möglich, wo man zur Zeit einfach einen Reservekanister in den Tank füllt.

#7 - 30.05.2018, 07:42 von urknallmarinchen@yahoo.de

Bitte die Möglichkeit des induktiven Ladens nicht vergessen

Man könnte zum Beispiel sämtliche Parkplätze an Raststätten mit der Möglichkeit des induktiven Ladens ausstatten. In anderen Ländern, wie z.B. China, laufen sogar schon Versuche, ganze Straßen damit auszustatten, um schon während der Fahrt Strom aufnehmen zu können. Würde man diesbezüglich die Infrastruktur zielgerichtet ausbauen, könnte man die Akkus wesentlich kleiner halten und obendrein noch Gewicht, Geld und Energie sparen. Wenn Deutschland auch in Zukunft mit vorn dabei sein will, muß es sich auch dieser Zukunftstechnologie stellen.

#8 - 30.05.2018, 07:47 von nochnbier

Unsinn ...

Von einer flächendeckenden Versorgung sind wir weit, weit entfernt. Wie soll das denn bitte vor großen Hochhäusern und Mietskasernen funktionieren? Zudem halte ich deutsche Autofahrer für viel zu undiszipliniert. Solange es mehr E-Autos als Ladesäulen geben wird gibt es eine Menge Probleme. Wer sorgt denn dafür, dass nach dem Ladevorgang der Parkplatz wieder geräumt wird? Aufgrund der Parkplatznot in Wohngebieten und Innenstädten wird die Menge der verfügbaren freien Ladesäulen erheblichen Einfluss auf die Akzeptanz der E-Mobilität haben. Klar und Geld möchten die Stromkonzerne (aber auch der Staat) machen. Wer heute argumentiert, dass Strom doch so billig sei, der vergisst das Geschäftsmodell der Stromkonzerne, zumal auch die wegbrechende Mineralölsteuer kompensiert werden muss. Ich gehe davon aus, dass der "Autostrom" von der Ladesäule wesentlich teurer sein wird als der "Haushaltsstrom" aus der heimischen Steckdose.

#9 - 30.05.2018, 07:49 von freier57

"bald gibt es kaum noch Ausreden, kein Elektrofahrzeug zu kaufen"

Sagt mal, wer beauftragt Spiegel Online eigentlich, so einen Schwachsinn zu verbreiten? Wie stellt ihr euch eigentlich das Laden von tausenden Fahrzeugen in Regionen wie dem Ruhrgebiet vor, in denen der ÖPNV eine Witzveranstaltung ist, der bei jedem zweiten Fußballspiel schon überfordert ist? Jetzt mal echt - wie soll das gehen?

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