Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Blogs

Sadistenhaus in Höxter: "Beißen, Staubsaugen, Aufräumen"

Friso Gentsch / DPA Wer war die treibende Kraft hinter den sadistischen Quälereien im Horrorhaus von Höxter? Angelika W. könnte das Werkzeug ihres Ex-Mannes gewesen sein, doch vor Gericht präsentiert sich eine selbstbewusste Täterin.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
#1 - 21.02.2017, 20:49 von uglyjo

Und wieder wird das arme, schwache Frauchen-Bild konstruiert

Jeder weiss ja - Frauen sind schwach, sind gutmuetig und hoeren immer auf das, was Mann ihr sagt, richtig? Falsch! Wie die allermeisten Studien und auch Erfahrungen immer wieder belegen - Frauen sind oft genauso brutal und haben eine genauso hohre Energie fuer Gewalt wie Maenner. Und trotzdem wird immer wieder das 'arme, kleine, schwache' Frauenbild konstruiert. Oft mit Erfolg, wie Polizeistatistiken belegen: Maenner bekommen 60% mehr und laengere Strafen fuer genau die gleichen Straftaten im gleichen juristischen Raum. Gleiches Recht fuer alle - das hoert spaetestens mit unterschiedlichem Geschlecht auf.

Und diese Taktik versucht nun auch der Verteidiger von Angelika W. Ob der/die Richter wohl darauf reinfaellt/reinfallen?

#2 - 22.02.2017, 08:13 von Leser161

Finden was man nicht finden kann

"Der Typ ist ja so ein Kuschelbär. Sie hingegen sieht böse aus. Klar das sie das war" "Klar das der grosse Mann die treibende Kraft war und die Frauen unterjocht hat"

Ich finde es gefährlich anhand von Präsentation vor Gericht oder sonstigen Anscheinsbeweisen (grosser starker Mann) herausfinden zu wollen, wer die "treibende Kraft" war.

Die Taten wurde gemeinschaftlich über einen längeren Zeitraum begangen. Falls einer der beiden nur ein Mitläufer war und das eigentlich gar nicht wollte hätte er jederzeit fliehen können Solange es keine harten Beweise gibt, dass ein Täter den anderen gezwungen hat, sollten beide das gleiche Strafmaß erhalten. Meine Meinung.