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50 Jahre "Easy Rider": Höllenfahrt in eine neue Zeit

Columbia/ interTOPICS/ PictureLux/ ddp images Die Sechzigerjahre waren fast vorbei, als im Kino zwei Typen auf Motorrädern Amerika durchquerten und dabei die Grenzen der Freiheit spürten: "Easy Rider" sorgte für volle Kassen - und stellte Hollywood infrage.
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#1 - 11.07.2019, 18:38 von r blaas

es sollte nicht vergessen werden

dass der Film nachträglich nochmals gegenüber auch der in Deutschland gezeigten ursprünglichen Version "entschärft" wurde

#2 - 11.07.2019, 18:40 von Jens-Uwe Schmidt

Grandioser Film

ich hab ihn im Kino vorgeführt aber die meisten Leute sind kopfschüttelnd raus weil sie ihn nicht verstanden haben. Meist Jugendliche, die etwas völlig anderes erwartet hatten. Danke für die Erinnerung, ich werde ihn Mal wieder schauen!

#3 - 11.07.2019, 18:42 von hardee neubert

Ein Wahnsinnsfilm!

Er wirkt bei mir bis heute nach. Er beinhaltete alles, was wir in der damaligen Zeit dachten, träumten und versuchten umzusetzen. Es war der Anfang einer stillen Revolution und im Kern der Beginn des freien Denkens.

#4 - 11.07.2019, 18:44 von Claus-Stephan Merl

Was ...

... war an dem Film so gut? Ein paar Drogendealer, die damit andere Menschen ins Unglück stürzen, fahren durch die Gegend und werden von Rednecks umgelegt. Und das soll etwas mit "Freiheit" zu tun haben? Nein, es ist die Dekadenz des amerikanischen Traums. Sinnlose Existenzen, die kurze Momente des falschen Glücks erleben.

#5 - 11.07.2019, 20:07 von Andreas Lauinger

Kein Film noire

Wer kam auf die Idee, die Szenenbilder aus dem Film in schwarz/weiß in der Fotostrecke zu zeigen und was will sie/er/es damit sagen?.
Das passt weder zum Text noch zu den späten 60gern und vermittelt tasächlich ein falsches Bild.

#6 - 11.07.2019, 21:15 von Enno Hoffmann

Die Faust in der Tasche

Als Easy Rider in Deutschland in die Kinos kam, erinnere ich mich an eine Rezension im NDR. Es war die Zeit von Wolfgang Bombusch und Henning Venske. In diesem Zusammenhang fiel der Satz: Du gehst mit der Faust in der Tasche aus dem Kino.

#7 - 11.07.2019, 22:47 von Dieter Janssen

Easy Rider gehörte damals dazu....

Es gab die Blumenkinder und Woodstock. Easy Rider war einfach ein Teil davon. Ich war damals 15. Es war einfach ein super Gefühl, Teil der damaligen Entwicklung der freien Ideen zu sein. Diesen Film konnte man nur zu dieser Zeit machen. Irgendjemand müsste ihn machen - mit mehr oder weniger Können - das war fast egal.

#8 - 12.07.2019, 05:46 von Gerhard Wanninger

Ich glaube, daß der Film vieles vorweggenommen hat, was Hollywood nicht liefern konnte und wollte. Viele Szenen und die Qualität der Musik erinnern auch heute noch an Amateuraufnahmen und viele Independent-Filme, denen es eher um die Message aus Ausstattung geht...
Hollywood hat sich nicht verändert, Fälle wie Weinstein werden eher aufgrund von PR der Studios als aufgrund von Wahrheitsfindungen gelöst.
Peter Fonda wollte mit diesem Film am “Käfig von Hollywood rütteln”. Leider liegt es an jedem einzeln, sich zu hinterfragen und ändern; ich bin der Überzeugung, daß die breite Masse der Bevölkerung den Film auch nach 50 Jahren nicht verstanden hat. Sonst würde jemand wie z. B. Trump, der Menschen eindeutig klassifiziert, nicht gewählt werden...

#9 - 12.07.2019, 07:35 von Willy Rohmann

Überwältigt

Ich war 16 als ich den Film 1970 das erste mal sah. Als NSU-Quickly-Fahrer war ich natürlich von den Harleys begeistert.. Und dennoch .. Wir waren alle ziemlich still, als wir aus dem Kino kamen. Uns wurde da auf drastische Art und Weise vorgeführt, wie trügerisch das sich zu der Zeit ausbreitende Freiheitsgefühl war. Der Soundtrack, eben auch inklusive born to be wild hat sich eingebrannt. 2010 fuhr ich dann das erste Mal auf einer Karibikinsel auf herrlich leeren Straßen in wunderbarer Landschaft eine Harley... Mit Apehanger Lenker... Als mir ein Pickup entgegenkam, wurde mir mulmig... Es war eben kein Motorradfilm..

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