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Die Hölleninsel

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#1 - 06.12.2013, 14:32 von Erwin Löbel

Nelson Mandela war sicher ein toller Mann.
Aber wird er in diesem Artikel nicht etwas zu sehr glorifiziert?

Was ist aus Südafrika geworden?

#2 - 06.12.2013, 15:44 von Dominik Villaret

Eine Ergänzung: Die Führungen auf Robben Island werden von ehemaligen Häftlingen durchgeführt. Die Ausführungen dieses Artikels von jemandem inmitten des besagten Steinbruchs zu hören, der mit Mandela dort Jahre seines Lebens verbracht hat und von dem unglaublichen Spirit dieses Mannes aus direkter Begegnung erzählt, lässt einen tief bewegt zurück. Für uns das definitiv bewegendste Erlebnis auf einer an Höhepunkten nicht armen Südafrikarundreise.

#3 - 06.12.2013, 15:44 von Ingrid Said

"glorifiziert" ist übertrieben, es ist eher eine Würdigung eines Menschen, der eben erst gestorben ist. Das wird wohl noch erlaubt sein.

#4 - 06.12.2013, 15:45 von Stefan Martens

Manche Menschen sind halt so stark und reif in ihrer seelischen Entwicklung, dass Sie Geschichte schreiben. Alleine durch ihre Persönlichkeit und innerer Kraft.
Ob nun Gandi, der Mann aus Nazareth oder King.

Es sind Persönlichkeiten die nur durch den tod brechbar sind.
Die aber durch den tod auch nicht stoppbar sind da Ihr Vorbild weiter Menschen fuert und lenkt.

Das sie keine Staatslenker, Volkswirte oder Verwaltungsexperten sind schmaelert in meinen Augen Ihren Wert fuer die Welt keineswegs.

#5 - 06.12.2013, 16:40 von Peter Grolig

Jetzt ist Nelson Mandela gestorben. Mit 95 Jahren sollte er das dürfen. Natürlich ist es für viele Südafrikaner schwer-aber solche Momente erleben wir alle einmal.
Ja, es ist erschütternd, wie lange die Unterdrückung der Schwarzen Menschen in Südafrika gedauert hat, bis endlich eine Wende zum Besseren erfolgte.
Hier und jetzt wäre Anlass, zu überlegen und zu rezitieren, wie sich der Westen damals verhalten hat. Ich glaube, da sehen wir nicht unbedingt "gut" aus, oder?

#6 - 07.12.2013, 15:32 von Clarice Starling

Und neben diesem Artikel erscheint ein Beitrag über berühmte Zootiere: Stars hinter Gittern. Wer hat denn diesen Artikel mit ausgesprochenem Weitblick und Feingefühl dorthin platziert?

#7 - 07.12.2013, 15:32 von Gerhard Triebold

Milliepapp, der Maisbrei war allerdings Standardnahrungsmittel der Schwarzen.
Ich hatte Samstags immer einen schwarzen Gaertner. Zum Fruehstueck lud ich an unseren Tisch zu Spiegeleiern mit Speck. Aber er wollte lieber die Maispampe.

Piet Badenhorst wurde spaeter Innenminister. Ich hatte das zweifelhafte Vergnuegen, ihn kennenzulernen. Er wollte mich ausweisen, weil ich eine farbige Frau hatte.


#8 - 07.12.2013, 15:32 von Hinrich Paulsen

Der große, starke Mann Mandela hat fast 30 Jahre seines
lebens in Gefängnissen vegetieren müssen.
Nach seinem Tod wird er von (zu) vielen Menschen, die
führend in Politik, Wirtschaft, Kultur, Konfession sind
mit heroischen bis rührenden Worten überhäuft. -
Da ergibt sich ganz klar die Frage, warum diese jetzigen
u. früheren führenden Menschen Mr. Mandela nicht viel
eher aus der Hölle der Gefängnisse holten.

#9 - 14.03.2014, 11:56 von Kai Bonte

Die Hölleninsel

Prügel, Erniedrigung und Hunger gehörten zum Alltag: 1964 wurde Nelson Mandela auf der gefürchteten Gefängnisinsel Robben Island eingesperrt. 18 Jahre blieb er in Gefangenschaft, kämpfte friedfertig gegen die Haftbedingungen - und verwandelte das Zuchthaus in eine Kaderstätte für Freiheitskämpfer. Von Johanna Lutteroth