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Manfred Hamm: Fotograf der tanzenden Bomber

Manfred Hamm Als er Industrieruinen und Flugzeugfriedhöfe fotografierte, wurde Manfred Hamm zum Pionier einer neuen Ästhetik. Hilmar Schmundt war dabei, als Hamm sein letztes Foto schoss.
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#1 - 25.08.2017, 09:18 von Stephan Huber

Bild 3

Zeigt meiner Meinung nach einen amerikanischen Consolidated B-24 Liberator Bomber. Die russischen Tupolev TB Modelle stammen allesamt aus den Dreissigerjahren des letzten Jahrhunderts.

#2 - 25.08.2017, 09:20 von Thorsten Latz

4x5

In einem der Fotos steht, das Negativ würde 8x12cm groß sein. Das ist nicht korrekt.

Planfilm ist heute nur noch erhältlich als 4x5 Zoll oder 8x10 Zoll (und mit eingeschränktem Angebot als 5x7 Zoll). Hier ist eindeutig 4x5 verwendet worden und das ist metrisch ein 10x12-cm-Negativ.

Schönes Format und durchaus noch nicht tot, ich benutze es auch heute noch sehr gerne.

#3 - 25.08.2017, 09:40 von Stefan Claus

Geo

Gleich an zwei Stellen betont der Autor des Textes, dass es den 1944 im (sächsischen) Zwickau - bzw. in der Nähe - geborenen Photographen immer wieder in die Heimat zurückgezogen hätte. In beiden Fällen sind Fotos aus Brandenburg zu sehen. Hat der der Autor in Erdkunde nicht richtig aufgepasst?

#4 - 25.08.2017, 10:49 von Peter Braczko

Eher mittelmäßig!

Reine Nostalgie, die bringt immer noch die große Schau, so mit schwarzem Tuch, Handbelichtungsmesser und Großformatkamera, aber die Qualität ist nicht überzeugend, so sind die Bilder "Boneyard" und "Kalibergwerk" eher mittelmäßig. Eine digitale Nikon D810 mit den Objektiven PCE-Nikkor 3,5/24, PCE 2,8/45 oder dem Micro-Nikkor 2,8/100 mm bietet dagegen eine Top-Qualität mit fast unbegrenzten Vergrößerungsmöglichkeiten und absoluter Farbtreue - Staubpunkte auf den Abzügen gehören dann auch nicht dazu. Dann noch ein dickes Stativ - so kann es los gehen!

#5 - 25.08.2017, 11:37 von Mario Kowalczek

Bild 3 und 4

Wie Stephan Huber schon richtig vermutete, ist es eine B24. Die beiden sichtbaren inneren (von 4) Motoren habe die die typische Form, zudem ist bei genauer Betrachtung im Hintergrund noch das Doppelleitwerk zu sehen. Dazu kommt noch die Frage... was soll eine völlig veraltete Tupolew auf einem amerikanischen Flugzeugfriedhof mitten in Arizona? Die auf Bild 4 zu sehenden Super Connies galten damals als Schrott. Heute würden Enthusiasten für klassische Flugzeuge feuchte Augen bekommen, wenn sie sowas nochmal sehen könnten.

#6 - 25.08.2017, 11:44 von Michael Kettlitz

Hmmm...

Wenn ich mich recht entsinne, geschah die Anlage dieser Flugzeugfriedhöfe in den USA (und auch in der damaligen UdSSR !) nicht freiwillig, sondern war das Ergebnis vertraglicher (Abrüstung-?)Vereinbarungen, die forderten, daß die 'Flotte' vom jeweiligen Gegenpart per Satellit zählbar sein mußte !

#7 - 25.08.2017, 12:26 von Thorsten Latz

@#4, Peter Bratzko
vollkommen irrelevant. ich hab meine D800 und meine hervorragenden Nikon-Af-S objektive letztes Jahr alle verkauft, weil sie seit 3 Jahren ungenutzt herum lagen. ich habe seit 2013 praktisch nur noch 120 Film und 4x5 Film verwendet. nicht wegen der Qualität. Die ist nicht größer. Sondern weil es ein Hobby ist und mir so mehr Spaß macht.

Und ich gehe NIE ergebnisorientiert an Hobbys. selbst wenn ich mit der modernen Nikon bessere Bilder machen könnte interessiert es mich nicht, denn es geht nur um den Spaß an der Sache sowohl beim Fotografieren als auch in der Dunkelkammer.
deswegen mag ich Digital-Analog-vergleiche nicht, in denen Film aus prinzipiellen Erwägungen wegen der angeblich so üblen Qualität abgewatscht wird. Wer seine Hobbys nur ergebnisorientiert ausübt, der ist zu bedauern.

wenn Sie den digitalen Prozess mit mehr Freude betreiben, dann ist das wunderbar. Viel Spaß. wenn Sie Profi sind und RAWs anliefern müssen ist eh alles klar. Aber generell eine andere Art des Hobbys klein zu reden, weil am Ende etwas anderes herauskommt ist ein unschöner Zug.

#8 - 25.08.2017, 13:32 von Daniel Schyle

Komisch,

zu den phänomenalen Fotos äußert sich hier keiner. Deshalb tu ich es: Ich bin schwer beeindruckt, kannte den Fotografen bisher nicht. Tolle Motive (vor allem die alte Industriearchitektur), sehr schöne Ausführung. S/W ist halt doch die bessere Wahl!

#9 - 25.08.2017, 15:58 von Jochen Leffers

Flugzeugtypen

Liebe Foristen, wir sind gerade verblüfft über so viel Luftfahrt-Sachverstand: Den genauen Typ auf der älteren schwarzweißen Frontaufnahme eines Wracks zu erkennen, ist so einfach nicht. In Mails wie im Forum kamen aber einige Leser zum selben Ergebnis wie der Flugzeugkenner, den wir dann in der Redaktion gefragt haben - es handelt sich um die amerikanische Consolidated B-24 Liberator, nicht um einen russischen Bomber. Das ist inwzischen in der Bildunterschrift korrigiert. Vielen Dank für die Hinweise! Jochen Leffers (einestages-Redaktion)

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