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Scheintod-Hysterie: Lebendig begraben? Bitte bimmeln

akg-images / Fototeca Gilardi Scheintot im Sarg und dann erwachen, es ist eine Urangst. Sie bringt Menschen seit Jahrhunderten auf irre Ideen: vom Sarg mit Klingel, Fenster, Notausstieg - bis hin zu einer todsicheren Methode.
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#1 - 12.04.2017, 11:54 von Fred la Frite

Und Friederike Kempner?

Alle Achtung! Einen Text über lebendig Begrabene zu schreiben, ohne auch nur einmal Friederike Kempner zu erwähnen, ist aber auch schon eine Leistung.

#2 - 12.04.2017, 12:05 von Reiner Addams

ein weiterer berühmter Zeitgenosse

der sich mit dem Thema auseinandersetzte war Edgar Allan Poe. Ich las einmal eine Kurzgeschichte von ihm, die autobiografische Züge hatte, in der er aufwachte und sich in einem Grab wähnte. Er wurde dann von einem Matrosen darüber in Kenntnis gesetzt, dass er sich auf der Fähre Dover-Calais in einer Passagiers-Koje befand. Habe leider den Titel der Geschichte nicht parat. Auch interessant: http://folio.nzz.ch/1993/mai/edgar-allan-poe-und-der-scheintod

#3 - 12.04.2017, 13:24 von Jochen Leffers

Kempner, Poe...

...und noch etliche andere (etwa Mark Twain) kommen natürlich in der Fotostrecke vor, auch mit kurzen Auszügen aus Werken zum Thema Scheintod. Kempner, "schlesischer Schwan", hatte da in der Tat eine beachtliche Obsession, und das Oeuvre von Poe ist unübersehbar. Beste Grüße aus der einestages-Redaktion! Jochen Leffers

#4 - 12.04.2017, 14:10 von Stefan Müller

Wo sind denn die Särge?

Ich wollte nun die Särge sehen, weil es im Titel um Särge geht, aber bei der Fotostrecke habe ich nach den 10. Bild aufgehört...

#5 - 12.04.2017, 19:40 von Linda Zenner

Die einfachste Alternative

zum Vielleicht-Lebendig -Begrabenwerden ist sich Verbrennen zu lassen. Eventuell deshalb immer beliebter in Deutschland?

#6 - 28.04.2017, 20:05 von Christoph Turwitt

Unpassende Jahreszahl

Dass Mary Shelley durch Galvanis Arbeit und die zu der Zeit folglich verwischende Grenze zwischen Leben und Tod inspiriert wurde, ist bestimmt richtig. In dem Zusammenhang wäre es allerdings viel passender gewesen als Jahreszahl die Erstveröffentlichung des Romans und nicht die einer beliebigen Filmadaption zu nennen. Frankenstein ist schon 199 Jahre alt!