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Schlacht von Iwojima: Insel aus Blut und Asche

AP/ U.S. Marine Corps Am 19. Februar 1945 stürmten Zehntausende US-Marines Iwojima. Die japanischen Verteidiger hatten die Pazifikinsel zum Bollwerk ausgebaut. Ihr Ziel: So viele Amerikaner wie möglich zu töten. Und am Ende zu sterben.
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#1 - 17.02.2015, 12:10 von Jürgen Schiffmann

Bild 9: Iwo Jima war der Stützpunkt der P-51 Begleitjäger und nur Notlandeplatz für beschädigte B-29 Bomber!

#2 - 17.02.2015, 12:19 von Alberto Sabi

Bombe

Fakt ist, dass ohne die Atombomben auf Hiroschima und Nagasaki, der
Krieg auf den Hauptinseln Japan sehr hart und lang dauern würde , mit
viel mehr Opfern als die der Bomben- wenn auch das zynisch klingen
mag !

#3 - 17.02.2015, 12:29 von Hans Heckenhauer

Vergessen wird nur ganz gerne

dass sich Japan quasi schon am ergeben war und es den USA bekannt war. Sie wollten die Atombombe einfach nur testen. Ein Abwurf war eigentlich unnötig. Und so nebenbei. Die Bomben waren ursprünglich für Deutschland bestimmt.

#4 - 17.02.2015, 13:04 von Ludger Wenzelides

Quellen

Herr Heckenhauer, bitte belegen Sie das doch mal mit Quellen. Nach den Erfahrungen von Iwo Jima und Okinawa konnten die Amerikaner davon ausgehen, dass die Japaner bis zum letzten Mann kämpfen würden. Speziell auf den Hauptinseln, Iwo Jima und Okinawa gehörten ja noch nicht mal zum eigentlichen Kernland.

#5 - 17.02.2015, 13:15 von Bernhard Aufleger

Schlicht zu klein! Kapitulationsgrund: Kriegseintritt der Sowjetunion

1. "Falls das Eiland mit seinen Startbahnen an die Amerikaner fiel, würde sich die Anflugstrecke der US-Luftwaffe für ihre Attacken auf Tokio, Osaka oder Hiroshima halbieren." Stimmt zwar, war aber kein Aspekt für die US-Invasion. Die US-Bomber flogen bis Kriegsende im wesentlichen von den Marianeninseln Guam, Tinian und Saipan aus. Iwo Jima diente als Notlandeplatz für B-29 und als Basis für die Begleitjäger. Die Insel war schlicht zu klein, um das ganze XXI Bomber Command drauf unterzubringen. Schon Guam, Tinian und Saipan waren von Ende 1944 an ja eigentlich nur noch gigantische Flugplätze. Vor der Invasion hatten japanische Bomber von Iwo Jima aus einige Nachtangriffe auf diese Flugplätze geflogen; außerdem griffen japanische Jagdflugzeuge von dort aus die US-Bomber auf ihrem Weg nach Japan an. Auch deshalb wollte das US-Oberkommando die Insel besetzt haben.

2. Wie die neuere historische Forschung gezeigt hat, war der Hauptgrund für die Kapitulation Japans der Kriegseintritt der Sowjetunion. Um die Opfer unter der Zivilbevölkerung scherten sich die Japanischen Militaristen genausowenig wie die Nazis - seien es Opfer von Atombomben oder von konventionelle Bombenangriffen (in Japan immerhin einige hundertausend Menschen!). Wichtig war dabei auch: Amerika rückte von der Forderung einer "Bedingungslosen Kapitulation" ein klein wenig ab. Der Tenno wurde nicht angetastet.

#6 - 17.02.2015, 13:29 von Andreas Doetz

Kadavergehorsam und krankhafter Nationalismus

Obwohl es der japanische Befehlshaber besser wusste hat er sich nur seinem Kadavergehorsam ergeben und über 25000 Mann in den Tod gehen lassen.
Ich hab fast 15 Jahre mit Asiaten gearbeitet und gelebt, auch für und mit Japanern. Manchmal hab ich die Welt nicht mehr verstanden mit welcher Hartnäckigkeit und teilweise Ignoranz Fehlentscheidungen geleugnet wurden.
Das ist aber echt eine Mentalitätsfrage.

#7 - 17.02.2015, 13:33 von Arche tim

Interessant dazu

und ohne viele Vorurteile: Die beiden Filme von Clint Eastwood "Flags of our fathers" und "Letters Form Iwo Jima".
Sehr zu empfehlen, einmal aus Sicht der Amerikaner und einmal aus Sicht der Japaner.

#8 - 17.02.2015, 13:35 von Gerhard Schneider

Sind eigentlich die beiden Iwo Jima Verfilmungen in Deutschland jemals gezeigt worden?

2006: Flags of Our Fathers (auf Englisch)
2006: Letters from Iwo Jima (auf Japanisch mit Untertitel)

Ich finde sehr fair gemacht von Clint Eastwood, wo er besonders für den auf Film "Letters from Iwo Jima" sogar eine Oscar-Nominierung bekommen hat.

#9 - 17.02.2015, 13:38 von Rolf Schmittat

Eine Frage der Kaiser-Ehre!

Der ehrenvolle Erhalt des Tennō-Kaisertums war Japans wichtigste Bedingung für eine mögliche Kapitulation. Alles Andere wäre (höchstwahrscheinlich) verhandelbar gewesen. Angeblich gab es diesbezügliche Aussagen bei Gesprächen. Spätestens nach der ersten Bombe hätte man dies also nochmals versuchen können, ... aber dazu hatten die Amerikaner einfach keine Lust mehr.

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