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Skurrile Ufo-Zeichnungen: Englands ausdauernde Suche im Nichts

National Archives DEFE 24/1206 Gelb glühte es. Nein, hellgrün. Es war lang wie ein Bus. Oder doch geformt wie eine Qualle? 67 Jahre lang spürten britische Experten Ufos nach und sammelten Hunderte Skizzen. Die Geschichte einer seltsamen Jagd.
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#1 - 26.06.2018, 17:11 von Aaron Berges

Mal ganz logisch betrachtet:

Lange lange lange bevor wir ein echtes UFO oder gar leibhaftige Ausserirdische zu Gesicht bekämen, würden wir erst mal Signale von ihnen empfangen. Da das bis jetzt noch immer nicht passiert ist, wird es wohl noch ein paar Milliarden Jahre dauern, bevor sie sich bei uns melden.

#2 - 26.06.2018, 19:52 von Friedemann Henke

Na gut

Im Kalten Krieg hatte man wohl eher Sorge wegen Spionage als wegen einer Alien-Invasion. Aber bei den meisten Bildern kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Allein schon die häufige Fixierung auf die klassische Untertasse ist ein Fake-Kriterium. Die Idee stammt aus einem alten SF-Film. Und dass die wer weiss wie weit fliegen um dann mit einer Leiter (!) in Bäume zu klettern... du liebe Güte!

#3 - 27.06.2018, 23:10 von Anja Kries

Viel Menschliches und ein paar Naturphänomene

Der meiste UFO-Spuk hat ziemlich banale Ursachen, aber für vollkommen unsinnig halte ich es nicht, Meldungen über ungewöhnliche Beobachtungen zu sammeln. Das eine oder andere hat sich irgendwann auch als interessantes Naturphänomen entpuppt, wie "Sprites" und Stratosphärenblitze in Zusammenhang mit Gewittern. Vielleicht könnte ein physikalisch-chemisches Atmosphärenphänkmen auch hinter unzureichend geklärten Leuchterscheinungen wie den "Hessdalen-Lichtern" und vergleichbaren Lichphänomenen stecken. Das könnte physikalisch durchaus interessant sein - und an der Stelle ist es etwas schade, das so viel Spinnerei in Sachen "unbekannte Phänomene" unterwegs ist, das so etwas eher generell gar nicht ernst genommen wird. Ich finde den Ansatz, es aufzunehmen und zu klären, wobei dann eben 99 Prozent eigentlich Gewöhnliches herauskommt, gar nicht dumm. Ich glaube, in Frankreich werden immer noch Beobachtungen gesammelt, warum nicht. Es hilft sicher auch den Leuten, die etwas erlebt haben, das sie sich erst einmal nicht selbst erklären können - das ist schliesslich ziemlich irritierend, und ich schätze, je weniger nüchtern aufgeklärt wird, desto eher macht die Phantasie Bocksprünge...

Und, ach ja, es ist mal wieder Sommer, und eigentlich ganz erholsam, dass die Ufos auftauchen ... alles besser als Dauerbeschallung aus Bayern...

#4 - 27.06.2018, 07:03 von Jan Küthmann

Die Anzahl der Ufo-Sichtungen ging ja mit der ...

zunehmenden Anzahl von hochauflösenden Kameras in Mobiltelefonen zurück.
Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Übrigens - Vor Erfindung der Kamera waren (kirchliche) Wunder auch alltäglich, nach Erfindung der Kamera... gab es dann keines mehr. Seltsam.

#5 - 27.06.2018, 09:59 von Kristian Koch

Die meisten..

... der UFO Sichtungen in den 50-60'er jahren dürften auf "Black Projects" mit Kriegsbeute-Technologie zurückzuführen sein, jede beteiligte Fraktion der Siegermächte hat ja nach dem II WK versucht ihren Anteil an (technologischer) Kriegsbeute den anderen vorzuenthalten (obwohl vertraglich anders vereinbart) bei Objekten wie z.B. der I-400-Klasse der U-Flugzeugträger der Kaiserlich japanischen Marine (zu groß zum Verstecken) wurde versenkt oder verschrottet, andere (z.B. Horten) versteckte man eine Weile in Depot's.
Testflüge von Experimentalwaffen in Kombination mit morbidem Pilotenhumor klingt für mich nach der plausibelsten Erklärung.

#6 - 27.06.2018, 13:42 von Mischa Markert

Meinungsfreiheit

ist bei diesen Thema in D nicht gewährleistet. Die freigebenen Ufo Files der Briten sind selbstverständlich gefiltert bzw, "sanitized", wie das so schön in modernem amerikanischen Englisch heisst. Die FOIA Gesetzgebung in England und den USA erlaubt dies ausdrücklich. Es ist dem Verfasser dieses Artikels ausserdem unbekannt, dass sich irgendjemand in den USA entschieden hat ab letztem Jahr eine tröpfchenweise "disclosure" zuzulassen, eine an sich vernünftige Entscheidung. Seit bekannt wurde, dass das US Militär dazu übergegangen ist, seine angeblich nicht existierenden Nachforschungen und vielleicht sogar sichergestellte Artefakte bei privaten contractors auszulagern (damit unterstehen sie nicht mehr der FOIA Gesetzgebung) und das offizielle Programm zu Nachforschungen über die "advanced aerial threats" (Advanced Aerospace Threat Identification Program) bekannt geworden ist, das schlussendlich der US Steuerzahler bezahlt ist, ist nichts mehr wie vorher (ausser bei uns anscheinend). Sicher ist es möglich, dass ein Teil der Sichtungen auf geheime Militär und Waffentechnologie zurückgeht, aber die Sichtungen gab es, solange es Menschen auf diesem Planeten gibt, ebenso Personen, die behaupteten, dass es sich dabei um Humbug handelt. Es gibt starke Hinweise, dass auch die Evangelien im Neuen Testament diesbezüglich "gesäubert" wurden, da die Hinweise auf Flugkörper der frühen Kirche auch nicht geheuer waren und man es für Teufelszeug hielt.
Für wie dumm der deutsche Leser verkauft wird, sieht man bereits daran, wie wenig über neue (menschliche) Waffentechnologien geschrieben wird, welche von den USA, China und Russland unter Hochdruck vorangetrieben werden. In Russland gibt es darüber staatlich kontrollierte (und gewollte) Leaks, während aus China und den USA nichts herausdringt. Aber "ex silentio" zu schliessen, dass solche Waffensysteme nicht existieren, oder sich zumindest in einem vorgeschrittenen Planungsstadium befinden, ist reichlich naiv.

#7 - 27.06.2018, 15:05 von G. E.

Werden Sie Multiplikator...

Schauen Sie doch mal in die Konferenz des National Press Club vom 9.5.01. Deutsche Untertitel.
Dauert fast 2 Std., lohnt aber, um (fast auch im Wortsinn) den Horizont zu erweitern:
https://www.youtube.com/watch?v=L5bmUY4iw0M
Unter https://www.youtube.com/watch?v=GdT3ZMy0AAM und
https://www.youtube.com/watch?v=wmVJAjyHQ6Q
können Sie den Mitschnitt auf je knapp 1 Std. splitten.

#8 - 27.06.2018, 16:50 von Omega Tron

Meinungskorridor

Ich stimme dem Verfasser des 6.Beitrags vollkommen zu. Natürlich gibt es einen Meingskorridor zum Thema und die alte Strategie, die Ursache von Zeugenschaft der Psyche desjenigen zuzuschreiben wird gerade in Deutschland immet noch praktiziert. Wer sich öffentlich ernsthaft damit befasst, macht sich lächerlich, bzw. wird breithin so dargestellt. Durchaus existierende Fakten werden dazu im Vorhinein ebenso abgetan. Das sollte sich ändern.

#9 - 27.06.2018, 18:25 von Kurt Diedrich

Spott, Häme und Unwissen

Ich stimme den Beiträgen 6 und 7 voll zu: Die Berichterstattung über dieses Thema ist in keinem anderen Land wie Deutschland derart geprägt von Unwissen, Häme und falschen Informationen. Wer sich eingehend mit dem Thema beschäftigt und Bücher ausländischer Autoren wie z.B. Vallée oder Good liest, sich anschaut, wei man in anderen Ländern mit dem Thema umgeht (z.B. Frankreich) und dem in Post 7 veröffentlichten Link folgt, wird schnell zu einer völlig anderen Meinung kommen. Spott und Hohn sind jedenfalls immer ein Zeichen von Unwissenheit.