Schrift:
Ansicht Home:
Forum
einestages Blogs

Steve Biko, der Mann im Song: "September 77, Port Elizabeth, weather fine"

AP Vor 40 Jahren starb der südafrikanische Studentenführer Steve Biko im Knast von Pretoria - nach tagelanger Folter. Zur Ikone des Widerstands gegen die Apartheid machten ihn Peter Gabriel und Hollywood.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
#1 - 12.09.2017, 18:14 von Josefine Butzenmacher

Niki

Einer der berührendsten Songs überhaupt. Eine Kult-Hymne und ein Schrei nach Gerechtigkeit.

#2 - 12.09.2017, 18:57 von Isabella Roeck

Steve Biko

wurde bestialisch ermordet. Nelson Mandela saß fast 30 Jahre hinter Gittern. Und wofür? Es ist zum Heulen, was dieser amtierende Präsident Zuma verbricht. Schön, dass Peter Gabriel Steve Biko ein Denkmal setzte und der Film ist ergreifend und zeigt diese unfassbare Brutalität auf. Das Buch von Nelson Mendela "Der lange Weg in die Freiheit" ist empfehlenswert.

#3 - 13.09.2017, 07:34 von Bernd Kulawik

Ein Held!

Ein Held, der in einem gerechten Kampf von denen ermordet wurde, die sonst immer zu zivilem Widerstand aufrufen. Ein Held, der – sicherlich nicht freiwillig! – sein Leben gab, damit diese Welt endlich etwas menschlicher wird.
Wofür eigentlich sterben und töten deutsche Soldaten ausserhalb der Grenzen ihrer Heimat?
Ach ja, noch was: Erinnert sich noch jemand, welche großen deutschen Firmen damals in Südafrika "gute" Geschäfte machten? Wo sind die Unterstützer eines mörderischen Regimes heute? Hat nicht auch Strauss dieses Regime unterstützt … wie auch die Schlächter in Südamerika? Vielleicht sollte man den Münchner Flughafen nach Biko benennen? Und die Bundeswehrhochschule nach einem Opfer der Belagerung von Leningrad und nicht nach einem Täter…?
(PS: Achja, die gute alte deutsche "Meinungsfreiheit" … wird wohl verhindern, dass dieser Kommentar erscheint.)

#4 - 13.09.2017, 08:08 von Frank Siegmann

Danke Peter Gabriel

Vielen Dank an Peter Gabriel für das Lied und für den Finger in die Wunde legen.

#5 - 13.09.2017, 08:55 von Wolfgang Kueter

Gänsehaut am Ende fast jedes Peter Gabriel Konzerts

2 (+ ganz selten noch 2 mehr) Akkorde, afrikanische Trommlen und dudelsackähnliche Klänge erzeugen bei Biko, das fast immer das Finale der Konzerte von P. Gabriel bildet, regelmäßig Gänsehaut bei den Besuchern. Ein tolles Stück das eine sehr ernste Thematik immer wieder perfekt in Erinnerng ruft.

#6 - 13.09.2017, 13:39 von Olaf Hientzsch

Es ist die Preisfrage,

ob Biko das heutige SA im Sinne hatte.
Jetzt sind die "Farbigen" und die Weißen dran.
Und eine winzige schwarze Oberschicht bereichert sich. Das Gros der Schwarzen lebt wie früher im Elend.
Morde und Vergewaltigungen sind auf einem obszön hohen Stand.
Fremde Schwarze, Inder, Asiaten werden in von Plünderungen und Gewaltorgien begleiteten Unruhen gejagt.
Weiße Farmerfamilien von Banden überfallen, bestialisch getötet.
Extrem hohe Aids-rate. Aberglauben. Korrekturvergewaltigungen. (Lesben) Korrupte Präsidenten, die Aids mit Duschen zu vermeiden glauben.