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Befragung in Deutschland: So leben Männer ihre Sexualität

Getty Images/ EyeEm Forscher haben Tausende 45-jährige Männer zu ihren sexuellen Neigungen gefragt - und zur praktizierten Realität. Ein Ergebnis: Viele Homosexuelle in Deutschland leben mit Ehefrau und Kindern.
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#1 - 02.10.2018, 20:40 von rgrr

Wow...

wir deutschen Männer scheinen ja echt spitz zu sein: "Selbstbefriedigung war unter den 45-Jährigen weit verbreitet, vor allem unter den homosexuellen und bisexuellen Männern. Bei ihnen hatten mehr als 90 Prozent in den vergangenen drei Monaten masturbiert, bei den heterosexuellen Männern waren es immerhin 78 Prozent."
Das ist ja Weltklasse. In Verlogenheit?

#2 - 02.10.2018, 20:51 von Stäffelesrutscher

»Das Ergebnis zeige, dass ein erheblicher Teil der homosexuellen Männer seine sexuelle Identität zwar erkannt habe, aber wahrscheinlich nie ausleben werde, schreiben die Forscher im Fazit ihrer Studie. Stattdessen führen die Betroffenen ein heterosexuelles Leben, zum Teil mit Frau und Kindern.«
Und manche davon mit einem Vertrag bei einem Fußball-Bundesligisten ...

#3 - 02.10.2018, 21:00 von DJ Doena

22% aller heterosexuellen Männer im Alter von 45 haben seit 3 Monaten nicht masturbiert? Wer's glaubt wird seelig und wer mahlt wird mehlig...

#4 - 02.10.2018, 21:43 von spon_2937981

Unzulässige Schlussfolgerung

'Die Vorlieben unterschieden sich dabei je nach sexueller Orientierung: Fast alle aktiven heterosexuellen Männer hatten vaginalen Sex (98 Prozent), gefolgt von Oralsex (58 Prozent)'

Aus dem VORKOMMEN von Oral- und Vaginalverkehr in heterosexuellen Begegnungen Rückschlüsse auf die VORLIEBEN der Männer zu ziehen, lässt natürlich außer acht, dass ja auch die Partnerinnen mit ihren eigenen Vorlieben beteiligt sind...

Ich vermute, dass die Vorliebe für Oralverkehr bei heterosexuellen Männern im Alter von 45 Jahre nahe bei 100 Prozent liegen dürfte, und die Zahl von 58 Prozent eher etwas über die Vorlieben bzw. Bereitschaft der Partnerinnen aussagt... ;-)

#5 - 02.10.2018, 22:02 von herwescher

Das ist ein Fake, was?

Jeder, der vor 1978 geboren ist, weiß, dass es nach 40 keine Sexualität mehr gibt, die diesen Namen verdient ...

Egal ob Hetero-, Homo- oder Auto- ...

#6 - 02.10.2018, 22:14 von frank.best

Prozentrechnen.... schwierig?

"Die tatsächlich gelebte Sexualität unterschied sich jedoch häufig von der sexuellen Orientierung der Männer. Rund die Hälfte der homosexuellen Männer hatte schon einmal Erfahrungen mit einer Frau gemacht. Umgekehrt berichteten nur 1,6 Prozent der heterosexuellen Männer, mit einem anderen Mann sexuelle Erfahrungen gesammelt zu haben."
Das macht also ca. 50% von 4%, also 2 %, und 1,6% von 95%, ca. 1.5%. Damit sind gelebte Sexualität und Orientierung in 3,5% der Fälle nicht überein. Das kann man wohl kaum als häufig bezeichnen. Bezogen auf die Gruppe der Homosexuellen, ok.

#7 - 02.10.2018, 22:19 von frank.best

Datenauswertung

"Die tatsächlich gelebte Sexualität unterschied sich jedoch häufig von der sexuellen Orientierung der Männer. Rund die Hälfte der homosexuellen Männer hatte schon einmal Erfahrungen mit einer Frau gemacht." Wenn ich also mit 45 seit 25 Jahren schwul lebe, aber mit 18 mal Erfahrungen mit einer Frau hatte, unterscheidet sich sexuelle Orientierung und gelebte Sexualität? Die Interpretation der Daten ist echt hanebüchen. Oder die Zusammenhänge sind völlig wirr.

#8 - 02.10.2018, 22:38 von az150

Die Ergebnisse verraten den Blickpunkt der Studienmacher

Interessant, dass 70 bis 80 Prozent des Artikels sich mit 5 Prozentchen der untersuchten Klientel beschäftigen. Viel aufschlussreicher (wenigstens für 95 Prozent der männlichen Leser) wären doch Aussagen zur Dauerhaftigkeit und Aktualität von Partnerschaften insbesondere der heterosexuellen Männer mit Frauen gewesen, denn gerade dieses Verhältnis (Mann-Frau) wird ja gerne kritisch gesehen. Zudem frage ich mich, ob man bei einer Untersuchung zum weiblichen Sexualverhalten ebenfalls die Frage sexueller Gewalterfahrungen vollkommen ausgeklammert hätte. Und warum wurden eigentlich nur Großstädter und keine Dorfbewohner mit einbezogen?

#9 - 03.10.2018, 07:27 von derarmleuchter

Männerängste und Statistik

In der Studie geht es um den wissenschaftlichen Beweis für die Gruppe der sogenannten "Hidden Homesexuals". Hier wiederum gibt es die Vermutung, dass es eine Risikogruppe für psychischen Probleme ist.
Das sind wiederum 2,95 proMill der Männer.
Scheinbar klingt das nach nichts, aber bundesweit sind das rund 115.000 Menschen.
Zum Vergleich. Pro Jahr erkranken in Deutschland ca. 60.000 Menschen an Prostata-krebs, davon Sterben wiederum 14.000 Menschen. Das sind nur 0,36 proMill aller Männer und nur 0,18 proMill aller Deutschen.
Für eine medizinische Forschung ist das aber eine sehr relevante Größenordnung.

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