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Gesundheit

Broken-Heart-Syndrom: Liebeskummer kann tödlich sein

Martin Dimitrov/ Getty Images Liebeskummer wirkt sich unterschiedlich aus. Der eine leidet zwei Monate, der andere mehrere Jahre. Und manche werden sogar schwer krank. Experten erklären, warum man ein gebrochenes Herz nicht unterschätzen darf.
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#1 - 11.07.2019, 12:38 von chrismuc2011

Das tritt meiner Meinung nach auch bei Trennungen statt, wie z.B. Kindesentzug durch die Kindesmutter. Ein Schmerz, der ein Leben lang anhält.

#2 - 11.07.2019, 14:13 von wolfabc

Broken-Heart-Syndrom nennt man dieses Phänomen...
Echt? Wahnsinn! Und so neu! Davon kann man ernsthaft krank werden? Wer hätte das gedacht!? Das gab's früher nicht! Das muss eine total neue Sache sein! Und was völlig Andreres als ein gebrochenen Herz. Oder zumindest viel, viel schlimmer. Nämlich broken! Auweia, was Liebe alles so verursachen kann! Das bricht einem das Herz vor lauter Mitleid!

#3 - 11.07.2019, 16:04 von rocketsquirrel

Mehr als das

Auch wenn der Verfasser des zweiten Beitrags es anscheinend irgendwie lustig findet, so ist es für die Betroffenen es ganz und gar nicht.
Parallel dazu ist kommen bei vielen Broken Heart Patienten auch Begleiterscheinungen wie Suchtmittelkonsum bis Mißbrauch.

Der Aspekt der in dem Artikel leider arg zu kurz kommt ist, wie und wo Betroffene Hilfe erhalten können.

#4 - 11.07.2019, 18:04 von siryanow

Liebe Kummer Zukunft

Mir hat es sehr geholfen daran zu glauben , dass ich auch nach der Trennung viel zu geben habe und nicht zulasse dass das Negative mich auffrisst. Genau das habe ich meinem Sohn vorgelebt und bin überzeugt dass es ihm bei seiner Trennung hilft.

#5 - 11.07.2019, 18:42 von wilbury

Ich viel ins Bodenlose

Mein Lebensmotto war stets „geht nicht gibt‘s nicht“. Leider habe ich sehr schmerzhaft erfahren müssen, das es „geht nicht“ wirklich gibt! Bin von meiner Ex über Monate betrogen und belogen worden. Als ich dahinter kam und sie Rausschmiss, unterstellte Sie mir gewaltig zu sein, rief grundlos die Polizei, mit dem Ergebnis, dass ich mein eigenes Haus für 10 Tage nicht mehr betreten durfte. Jetzt nach 6 Monaten Psychoterror und Erpressung um das gemeinsame Kind. Dazu natürlich Zugewinn und Unterhalt. Ich war 3 Monate nicht arbeitsfähig und nehme immer noch Psychopharmaka und bin in Behandlung eines Psychologen. Auch der 9-jährige Sohn braucht psychologische Hilfe. Ob ich meine volle Leistungsfähigkeit zurückgewinne ist fraglich. Nur der Dame geht es gut.

#6 - 11.07.2019, 20:39 von hexenbesen.65

Wieviele ältere Leute gibt es....da stirbt ein Partner--und zwei,drei Wochen später folgt der Ehepartner. Vor Jahren mal erlebt...erst starb die Frau, drei Wochen später der Mann ... Und jetzt im Februar..die Mutter meiner Klassenkammeradin starb...zehn Tage später ihr Mann...
Mein Onkel...seine Frau starb 3 Monate vor ihm....er erholte sich nie davon- war nur am heulen...
broken heart-Syndrom gilt nicht nur für "nur" getrennt lebende Paare, wo der Partner ja noch lebt.Meist sind es ältere Menschen, die darunter leiden.

#7 - 11.07.2019, 22:30 von .freedom.

Liebeskummer ist oft das falsche Wort. ...

Die grössten Schmerzen enstehen durch Verlustängste.
Diese Verlustängste treten bei jeder beendeten Beziehung immer wieder auf. Deshalb ist es wichtig diesen Ängsten auf den Grund zu
gehen. Dabei hilft oft zu schauen, warum man eine Beziehung eingeht und was man von einer Beziehung erwartet. Auf jeden Fall sollte nicht erwartet werden, dass der Partner die Probleme des anderen lösen soll. Das Ganze ist ein breites Thema, was sich nicht mit wenigen Worten beschreiben lässt.

#8 - 12.07.2019, 08:21 von AttaTroll

@ hexenbesen.65

Da kann ich Ihnen nur beipflichten. Eine Frau in unserem Freundeskreis hat vor 8 Jahren ihren Mann nach dreieinhalbjähriger schwerer Krankheit nach einer scheinbaren Genesung dann doch verloren. Zuerst stürzte unsere Freundin sich in ihre Arbeit und kümmerte sich daneben um Haus und Hund. Aber als sie dann mit 65 in Rente ging, brach sie zusammen. Sie nahm rapide ab, obwohl sie weiterhin gut aß, hatte schwere Schlafstörungen und weinte immer noch viel. Doch sie meinte, schon damit fertig zu werden. Anderen gehe es ja auch nicht besser. Uns bekümmert die Situation unserer Freundin sehr. Die beiden hatten mit 19 bzw. 23 Jahren geheiratet. In zwei Monaten hätten sie Goldene Hochzeit gefeiert.

#9 - 12.07.2019, 09:48 von beroyeah

Dem ...

... Artikel kann ich nur beipflichten. Damals als 18-jähriger hat es mich voll erwischt und bin für lange Zeit in ein tiefes Loch gefallen, aus dem ich nur schwer heraus kam. Hilfe wäre schon damals notwendig gewesen. Aber irgendwie habe ich es selbst geschafft da wieder raus zu kommen. Trotzdem tut es noch heute weh, wenn ich an die damalige Zeit denke.

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