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Fahrer erkrankt: Klagenfurt stellt Busbetrieb ein - wegen Masern

Gert Eggenberger/ APA/ DPA Die Masernerkrankung eines Busfahrers hat in der österreichischen Stadt Klagenfurt den Nahverkehr lahmgelegt. Alle Busse müssen desinfiziert werden.
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#1 - 10.04.2019, 18:09 von sunnys1deup

Unverantwortlich

Ich bin selbst Mutter von zwei Kindern und fand die Haltung der Impfgegner schon immer sehr egoistisch. Sie vertrauen darauf, dass andere ihre Kinder impfen lassen und ihre eigenen Kinder einer geringeren Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind. Langsam kippt das Ganze und ich bin der Meinung, dass eine Impfpflicht wie in anderen Ländern schon seit Jahren üblich, endlich umgesetzt werden sollte.

#2 - 10.04.2019, 18:12 von bombobabier

Die sind ja durchgeknallt!

Masern sind keine banale Erkrankung, aber in keiner Weise vergleichbar mit Pocken, Ebola oder Kinderlähmung. Hier wären solche Maßnahmen vielleicht noch akzeptabel, bei Masern schießen sie aber weit übers Ziel hinaus. Allen Fahrern ein Fahrverbot zu erteilen, bis ihr Immunstatus geklärt ist, ist einfach unangemessen. Man müsste ihnen dann konsequenterweise auch jeglichen Kontakt zu Familie, Freunden und Beklannten untersagen, mit anderen Worten, man müsste sie quarantänieren, bis der Immunstatus geklärt ist. Dazu dürfte auch das österreichische Seuchenrecht keine gesetzliche Grundlage bieten.

#3 - 10.04.2019, 18:57 von CancunMM

@bombobabier

1. seine Familie wird der Busfahrer, wenn die nicht immun sind schon angesteckt haben.
2. Das Masernvirus ist so mit das ansteckenste Virus, das es hibt.
3. Mit wie vielen Menschen kommt so ein Busfahrer wohl am Tag zusammen ?
Die Maßnahme ist konsequent und richtig.

#4 - 10.04.2019, 19:08 von lathea

Im deutschsprachigen Raum fehlen...

.....momentan viele Busfahrer. Deshalb werden in diesem Markt sehr viele und teils ältere Migranten aus den östlichen und süd-östlichen Ländern Europas sowie ehemaligen Sowietrepubliken beschäftigt. In diesen Ländern gab es und gibt es teilweise noch immer eher viele Masernfälle unter Kindern und Jugendlichen und weniger Impfschutz bzw. gerade mal Impfungen gegen Pocken, Polio und bei Bedarf Tetanus. Dafür können die Busfahrer nichts und viele haben deshalb auch keinen Impfpass aus ihrem Heimatland. Um den Impfschutz der Busfahrer müssten sich deshalb die Arbeitgeber kümmern.

#5 - 10.04.2019, 19:12 von hileute

Unnötig

wer geimpft ist kann beruhigt Bus fahren und wer nicht geimpft ist lässt es sein, bzw es ist ihm egal ob er Masern kriegt

#6 - 10.04.2019, 19:44 von Newspeak

...

Zitat von bombobabier
Masern sind keine banale Erkrankung, aber in keiner Weise vergleichbar mit Pocken, Ebola oder Kinderlähmung. Hier wären solche Maßnahmen vielleicht noch akzeptabel, bei Masern schießen sie aber weit übers Ziel hinaus. Allen Fahrern ein Fahrverbot zu erteilen, bis ihr Immunstatus geklärt ist, ist einfach unangemessen. Man müsste ihnen dann konsequenterweise auch jeglichen Kontakt zu Familie, Freunden und Beklannten untersagen, mit anderen Worten, man müsste sie quarantänieren, bis der Immunstatus geklärt ist. Dazu dürfte auch das österreichische Seuchenrecht keine gesetzliche Grundlage bieten.
Ja, Ebola ist schlimmer, aber andererseits wird endlich mal konsequent gehandelt.

Man muss sich das nur mal vor Augen fuehren. Die Menschheit koennte diese (und noch einige andere) Infektionskrankheit durch Impfung komplett ausrotten. Ein kollektiver Akt, an dem sich alle solidarisch beteiligen, und kein Kind in der Zukunft muesste mehr dagegen geimpft werden. Theoretisch sollte das sogar Impfgegner ueberzeugen, aber die denken ja nicht mal an das Wohl ihrer eigenen Kinder, da braucht man mit dem Wohl zukuenftiger Kinder wohl nicht zu argumentieren.

#7 - 10.04.2019, 19:49 von spon_12

Zitat von bombobabier
Masern sind keine banale Erkrankung, aber in keiner Weise vergleichbar mit Pocken, Ebola oder Kinderlähmung. Hier wären solche Maßnahmen vielleicht noch akzeptabel, bei Masern schießen sie aber weit übers Ziel hinaus. Allen Fahrern ein Fahrverbot zu erteilen, bis ihr Immunstatus geklärt ist, ist einfach unangemessen. Man müsste ihnen dann konsequenterweise auch jeglichen Kontakt zu Familie, Freunden und Beklannten untersagen, mit anderen Worten, man müsste sie quarantänieren, bis der Immunstatus geklärt ist. Dazu dürfte auch das österreichische Seuchenrecht keine gesetzliche Grundlage bieten.
Außer Ihnen fordert auch keiner die Isolation - weshalb Sie hier nicht so ein Bohei um Ihr selbst konstruiertes Phantasma machen müssen.

#8 - 10.04.2019, 19:52 von Chaosfee

Zitat von hileute
wer geimpft ist kann beruhigt Bus fahren und wer nicht geimpft ist lässt es sein, bzw es ist ihm egal ob er Masern kriegt
Und was ist mit all denen, die nicht geimpft werden können, obwohl sie es wollen würden?
z.B. Immunschwache, Alte, Säuglinge, Schwangere, Chemopatienten, Organempfänger, Impfversager (d.h. dass sie geimpft wurden, aber der Körper nicht ausreichend Antikörper gebildet hat)

#9 - 10.04.2019, 19:57 von hasselblad

Es wird einfach Zeit für die allgemeine Impf-Pflicht. Wenn die Besorgten sich ihre Wahrheit entgegen jeder Vernunft zusammengooglen und auf jede Panikmache reinfallen die ihnen YouTube und Co. so anbieten, daraufhin ihre Kinder nicht impfen lassen und so zu einer latenten Risikogruppe werden, dann muss es im öffentlichen Interesse sein, diesen Menschen die Vernunft aufzuzwingen. Und wer in Zeiten von Helikoptereltern-Besserwisserei und Fake News einen Job mit viel direktem Menschenkontakt hat wie Bus- und Taxifahrer, Flugbegleiter, Verkäufer, Kellner etc., der sollte schon aus Eigeninteresse seinen Impfstatus kennen und ggf. präventiv nachimpfen lassen. Irgendwie funky, dass tatsächlich Leute mehr vor Big Pharma die Hosen voll haben als vor Big Death. Anderseits täte der Menschheit etwas mehr natürliche Auslese gar nicht schlecht. Tipp für die Impfis: gebt euren Kindern erst gar keine Namen, ohne allzu enges Bonding fällt der Abschied wesentlich leichter.

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